Schlagzeug lernen bei:

Alexis «Singha Dee» Amitirigala

Groove

Alexis «Singha Dee» Amitirigala hat schon mit verschiedenen Musikgrössen als Drummer oder Produzent zusammengearbeitet. Er ist bekannt für sein grooviges und dynamisches Spiel.

Empfehlungen

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Alexis «Singha Dee» Amitirigala wurde von Instrumentor geprüft

Instrument

  • Schlagzeuglehrer

Ort

Zürich
Neptunstrasse 70
Zürich 8032
Schweiz
47° 21' 56.0556" N, 8° 33' 27.7416" E
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Musikstil

Funk
Rock
Soul
Rhythm & Blues (R&B)
Hip-Hop Fusion (Jazz Rock)
Reggae
Dub
Experimental Grooves

Niveau

Fortgeschrittene

Video

Ausbildung

  • Privatunterricht bei Andy Brugger, Fred Klatz und Pat Petrillo (Drummers Collective NYC)
  • vorwiegend Autodidakt

Das bring ich dir bei

Songdienliches Drumming
Entwickeln eigener Groove-Ideen
Technik
Arrangements
Drumming im Studio
Prüfungsvorbereitung

Unterrichtssprachen

Deutsch
Englisch

Preis

10 Lektionen an 45 Minuten: 840 CHF

In diesen Bands habe ich gespielt

Alexis «Singha Dee»  Amitirigala Schlagzeug

Interview

Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst?
Singha Dee: Es waren unzählige Musiker und Bands, die mich fasziniert und beeinflusst haben. Als Figur finde ich besonders Miles Davis ein Phänomen. Er blieb sein ganzes Leben lang innovativ und erfand sich stets neu ohne sich selbst zu verlieren. Eine Seltenheit.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Singha Dee: Wenn ich das wüsste, wär ich Weltmeister im Schülerhaben... Vielleicht mach ich ein paar Dinge, die nicht jeder Drummer tut: Songs und Alben schreiben/arrangieren/texten/ produzieren. Spielfilme mit Songs versorgen. Eigene Bands aus dem Boden stampfen. Konzertreihen organisieren und (artfremde) Szenen miteinander vernetzen. Diese Aktivitäten öffnen andere Blickwinkel aufs Trommeln - ich mag das.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Singha Dee: Zuerst auf Kissen zu Elvis’ “Live in Memphis”, dann auf Farbtöpfen zu Strypers “Soldiers Under Command”. Vor meinem ersten Konzert hatte ich eine Woche Zeit mich an ein richtiges Schlagzeug zu gewöhnen. Das Training als Marschtrommler hat dabei wohl geholfen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Yamaha Drums. Istanbul Cymbals. Vater Sticks. Verschiedenes Vintage Equipment. Wegen diverser Deals und anderen obskuren Machenschaften. Gute Sache.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Spass haben und immer mal wieder Gring abe und dure.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Trommel ist die Urmutter aller Instrumente. Kommunikationsmittel. Tanzmotor. Boxsack. Ritalin. Ritualwerkzeug. Heilanstalt. Zen-Kloster. Ort der Ruhe.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Wie sagte Dizzy Gillespie einmal? “It’s all about attitude!”. Was Du spielst ist wichtig. Wie Du es spielst viel wichtiger. Gar nicht so einfach, aber wahr.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Grundsätzlich: Technik, Musik heraushören und nachspielen, verschiedene Musikstile kennenlernen. Ist der Schüler für Musik zu begeistern, ergibt sich der Unterrichtsaufbau meist von selbst.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Spielerisch.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Ein Anruf von Melvin Gibbs (Defunkt, Rollins Band) und Vernon Reid (Living Colour). Der Drummer ihres Trios war auf der Europatour ausgefallen. Ein paar Stunden später sass ich im Flugzeug und gleich darauf auf der Bühne mit den Helden meiner Jugend – ohne Plan, was kommen würde. Die Show ging los, Melvin gab mir ab und zu ein kryptisches Handzeichen, bediente mit zwei Füssen Subfrequenzpedale und Verzerrer, während Vernon mit seinen Effektboards Gitarrenwände baute und nebenbei seine zwei iPads und den Laptop bediente – es war der blanke kakaophonische Wahnsinn. Backstage quatschte ich dann lange mit einem Riesen, der aussah wie die schwarze Version von Bud Spencer. Dieser Mann, stellte sich später heraus, war Gitarrenlegende James Blood Ulmer… Der Abend war surreal und machte so umso grösseren Spass.

Welches war die grösste Bühne auf der du gespielt hast?
Hallenstadion, Zürich.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
The Beatles. Miles Davis. Prince.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich muss gestehen: ein als Abbey Road getarntes iPhone (keine Wahl der Qual)

In welchem Zürcher Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Kleine Clubs wie das Bazillus, Helsinki oder El Lokal leben von und mit ihren Betreibern. Das hat Charme und weckt Heimatgefühle. Das Exil hat grosse Discokugeln an der Decke, in der Zukunft hängt der Wahnsinn an den Wänden, im Longstreet gehen einem extrem viele Lichter auf, das Kaufleuten klingt gut und das Moods ist eine Institution.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Einiges. Was klingt besser: ein Leben ohne Musik oder Musik ohne Leben? Eben.

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siromueller
30, Musiker aus Zürich

Alexis ist was Groove und Feeling angeht ein grosses Vorbild. Sein innovatives Spiel hat mich schon immer sehr beeindruckt.

Mi, 04/04/2012 - 11:55

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