Gesang lernen bei:

Anna Kaenzig

Gesang und Songwriting

Anna Kaenzig wird in Zürich als Neuentdeckung gehandelt. Ihr Debutalbum „Four Acres and No Horse“ erinnert an Norah Jones und Katie Melua.

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Anna Kaenzig wurde von Instrumentor geprüft

Instrument

  • Gesangslehrer

Ort

Zürich
Röntgenstrasse 86
Zürich 8005
Schweiz
47° 23' 14.838" N, 8° 31' 38.0496" E
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Musikstil

Pop
Jazz
Folk

Niveau

Fortgeschrittene
Master
Anfänger

Video

Ausbildung

  • ZHdK Abteilung Jazz Hauptfach Jazzgesang, abgeschlossen mit Master of Arts
  • Unterricht bei Marianne Racine und Rahel Hadorn

Das bring ich dir bei

Stimmbildung
Beltingtechniken
Mikrophon-Technik
Stimmfarbe und Klang
Songwriting

Unterrichtssprachen

Deutsch
Englisch

Preis

10 Lektionen an 45 Minuten: 840 CHF

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Shawn Colvin
Rickie Lee Jones
Sarah Mc Lachlan
Bon Iver
Wilco
Bonnie Raitt
Indigo Girls
Anna Kaenzig Gesang

Interview

Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst? 
Anna Kaenzig: Die Sängerin die mich seit früher Kindheit am meisten beeinflusst hat ist Joni Mitchel. Mir gefällt, wie sie sich souverän zwischen Jazz und Folk bewegt. Auch die Art, wie sie ihre Stimme einsetzt finde ich sehr beeindruckend. Mal sehr leise und zerbrechlich und dann wieder sehr virtuos. Andere Sängerinnen, die mich auch sehr beeinflusst haben sind u.a. Sarah Mc Lachlan, Shawn Colvin, Bonnie Raitt, oder Cat Power. Alles Sängerinnen, die das Handwerk des Songwritings in meinen Augen sehr gut beherrschen, textlich wie auch musikalisch.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Anna Kaenzig: Ich habe mich während meines Masterstudiums an der ZHdK sehr intensiv mit dem Thema „Belting“ befasst. Gerade in Genres wie Pop, Rock, Folk, oder auch Country ist ein sauberer Umgang mit der Bruststimme sehr wichtig. Setzt man sie falsch ein, kann es schnell ungesund werden. Mir ist es auch sehr wichtig, den individuellen Klang der Stimme zu fördern und zu stärken.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Anna Kaenzig: Die Leidenschaft fürs Singen war definitiv nicht Liebe auf den ersten Blick. Es gab damals in unserem Dorf eine Schülerband, die verzweifelt eine Sängerin suchte. Eigentlich hab ich damals Gitarre gespielt, liess mich dann aber überreden, einmal in eine Probe zu kommen. Der Bandraum war miefig, die Musik sehr laut und ich fand es sehr komisch mit einem Mikrophon zu singen. Eigentlich wollte ich da nicht wieder hin, doch ein Gig stand bevor und ich konnte die armen Kerle nicht hängen lassen. So blieb ich dann doch in der Band hängen und die Leidenschaft fürs Singen wurde so gross, dass ich mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen kann.

Auf welchem Equipment spielst du heute? 
Für kleinere Gigs bevorzuge ich das Sure Beta 58 Mikrofon. Da ich mich oft auch selber mit der Gitarre begleite, arbeite ich mit dem „Unico“ Verstärker der Marke Schertler. Dieser Verstärker hat einen sehr schönen alten Federhall, der die Stimme super klingen lässt. Bei grösseren Konzerten arbeite ich am liebsten mit Soundanlagen von „Kling und Freitag“. Die sind zwar nicht ganz billig, hat man aber regelmässig Konzerte und muss sein eigenes PA mitnehmen, lohnt sich diese Investition alleweil.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Freude am Musikmachen und sicher auch eine gewisse Portion Ehrgeiz.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die eigene Stimme hat man stets dabei und kann jederzeit loslegen; egal ob in der Pampa draussen, oder beim Velofahren durch Zürichs Strassen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten? 
Ich achte darauf, dass ich die Schüler auf ihrem jeweiligen Niveau abholen und dem entsprechend ein geeignetes Programm zusammenzustellen kann. Stimmbildung und Atemtechnik ist dabei auch ein zentrales Kapitel. Mir ist es wichtig, dass die Schüler ihre eigene Stimme gut kennenlernen und ein Gespür dafür bekommen, wie sie sie einsetzen können. Neben der Stimmbildung darf natürlich das eigentliche Singen nicht zu kurz kommen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich beginne meistens mit ein paar lockeren Körperübungen. Beim Singen kommt der ganze Körper zum Einsatz, darum ist es wichtig, diesen ein bisschen in Schwung zu bringen. Danach kommen die eigentlichen Gesangsübungen um die Stimmbänder aufs Singen vorzubereiten. Wenn dieser Teil vorbei ist, wird ein Song angeschaut und zusammen erarbeitet. Je nach Niveau des Schülers kann dieser Ablauf auch ein bisschen anders aussehen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Da Kinder noch nicht über einen so grossen „Range“ (Tonumfang) verfügen, muss man schauen, dass man auch geeignete Übungen und Stücke für sie auswählt. Der Spassfaktor darf dabei auf keinen Fall zu kurz kommen, sonst droht die Gefahr des Abschweifens.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker? 
Dieses Jahr spielte ich zusammen mit meiner Band am Zermatt Unplugged. An einem Abend gab es eine Jamesssion und wir wurden angefragt, ob wir auch Lust hätten zu spielen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich ein paar Stunden später zusammen mit James Walsh, dem Sänger der englischen Band Starsailor auf der Bühne stehen werde und zusammen mit ihm den Song „I shall be released“ performen würde. Das war grandios!

Welches war die grösste Bühne auf der du gespielt hast?
Im Zürcher Kaufleuten.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Einmal mit John Mayer ein Duett zu singen wär schon prima!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das wär dann wohl „Luck of the Draw“ von Bonnie Raitt. Eine wunderschöne Platte, die mich seit frühster Kindheit begleitet.

In welchem Zürcher Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Im Moods

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Gute Filme, gutes Essen, meine Freunde.

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