Gitarre, E-Gitarre, Akustische Gitarre, Klavier, Schlagzeug lernen bei:
Marco Baumgartner
Komposition und Improvisation
Empfehlungen
8 Schüler und Musiker empfehlen Marco Baumgartner
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Marco Baumgartner wurde von Instrumentor geprüft
Instrument
- Schlagzeuglehrer
- Klavierlehrer
- Lehrer für akustische Gitarre
- E-Gitarrenlehrer
- Gitarrenlehrer
Ort
Musikstil
Niveau
Ausbildung
- Musikhochschule Basel, Abteilung Jazz
- Master
- Malcom Braff
Das bring ich dir bei
Unterrichtssprachen
Preis
10 Lektionen an 45 Minuten: 840 CHF
In diesen Bands habe ich gespielt
Baumgartner/Meyer M.B.U.U.B Mariä Höllenfahrt
Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Interview
Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst?
Marco Baumgartner: Thelonious Monk. Seine Kompositionen und Aufnahmen begeistern mich immer wieder: Unglaublicher Spass und unglaublicher Ernst - direkt, und ohne überflüssige Virtuosität. Ästhetik wie von einem anderen Planeten.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Marco Baumgartner: Piano: Ich helfe dir, möglichst schnell eigene Kompositionen zu entwickeln mit welchen du deine eigene Musikalität am meisten förderst. Unabhängig von stilistischen Verwirrungen, also: Freistil! Gitarre: Miniatur-Stücke unter der Lupe: Soundkonzepte die dich fordern und überfordern (mich auch...) Drum: Alles, ausser herkömmliches Drum-Spiel. Beats mit verselbstständigten Akzenten.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Marco Baumgartner: Piano: Schön brav im Klavierunterricht. Gitarre: Ich nahm eine klassische Gitarre, ein Akkord-Heft und komponierte mit den ersten beiden Akkorden ein Lied. Ich kann es heute noch - klingt allerdings total bescheuert... Drum: In meiner ersten Band, in der ich Gitarrist war. In den Pausen.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Piano: Yamaha (weil das mein Haus-Klavier von früher ist). Steinway-Flügel (weil mein Musikstudio-Partner eines Tages damit hergelaufen kam...) So lange es ein akustisches Instrument ist, soll's mir recht sein. Gitarre: Klassische Gitarre: Eigenbau von einem Freund aus Berlin. E-Gitarre: Fender Telecaster. Jede Menge Effekte und Beigemüse. Aber auch clean und direkt. Warum, das alles so ist, wie es ist, weiss ich auch nicht. Drum: Giannini oder alte Rumpelkiste. Ersteres: Weil's gut klingt - Zweites: Weil es auch gut klingt. Besen, Mallets - manchmal sogar mit herkömmlichen Drumsticks
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Selbst-Überschätzung. Ich übe nur Sachen die ich sowieso nie lernen werde, aber immer glaube, dass ich's gleich kann. Denkste. Aber so bleibe ich dran.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Klavier: Gewicht. Gitarre: Die Eigenheit, dass immer eine rumsteht. Die Gitarre musst du nicht mitnehmen - sie ist schon da. Drum: Am Drumset machst du mit dem kleinsten Aufwand den grössten Krach.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, dass ich selber nicht als musikalischer Massstab auftrete. Was wäre das für ein Auftritt... Warum? Ich finde, es macht keinen Sinn, wenn etwas so persönliches wie Musik nach vorgesetzten Regeln "verläuft". Ich möchte zu Neugierde und Forschungsdrang anstacheln. Mein Unterricht ist dahingehend geformt, dass ich als Lehrer mit jeder Stunde überflüssiger werde. Ich liebe das Komponieren und kann dies auch am besten vermitteln. Anhand deiner eigenen Musik lernst du eigenständiger. Für mich ist das Notenschreiben wichtiger als das Notenlesen.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Sehr unterschiedlich. Aber zum Beispiel so: Ich beginne mit einer einfachen Aufgabe (ein einfaches Kompositions- oder Improvisations-Konzept). Diese wird im Verlauf der Stunde immer unmöglicher erweitert und verfeinert - bis sie nicht mehr spielbar ist. Dann wieder einen Schritt zurück. Ich arbeite oft mit einem einzigen Kern-Thema pro Stunde. Das klingt vielleicht anstrengend, ist es aber nicht. Ich verbringe während der Stunde schon viel Übezeit mit dem Schüler, der Schülerin. Ein Teil der gesamten "Aufgabe" ist immer irgendwie lösbar, und darum geht es. Zuhause hat der Schüler, die Schülerin, die Möglichkeit, aus dem gelernten Fragment eine fertige Komposition zu machen. Die Aufmerksamkeit kann dabei auf das Komponieren selber gerichtet sein, auf etwas Technisches oder Theoretisches oder es geht um die pure Freude an der Musik. Wenn bestimmte Stücke gespielt werden möchten, ist das natürlich auch möglich. Wobei es mir selber mehr Spass macht, nur einen Teil des Stückes zu untersuchen, und dann etwas eigenes damit zu machen...
Wie gehst du bei Kindern vor?
Gleich wie bei Erwachsenen. Das heisst: Nicht bei allen gleich.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Die Entwicklung einer Kompositions-Maschine im Rahmen meiner Ausbildung an der Jazzschule Basel. Ich habe viel Zeit damit verbracht herauszufinden, was Musik zu Musik macht. Ich habe dabei auch Musik-theoretisch viel gelernt. Die Testvorführung in der Klasse war sehr amüsant - ich stand nur da und sah die erstaunten Gesichter.
Welches war die grösste Bühne auf der du gespielt hast?
Ein kleines Openair in Deutschland. Appletreegarden. Nicht gross, aber eine grosse Bühne. Ich spielte Kontrabass in der Folk-Band "Henry Reyels".
Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Mit Bach. Der hatte eine tolle Frisur. Sorry, blöde Antwort - und ausserdem geht meine Bewunderung für Bach weit über seine Frisur hinaus...
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
"The Shape Of Jazz To Come" von Ornette Coleman. Wegen dem ersten Lied "Lonely Woman".
In welchem Zürcher Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In der Tonhalle. Gilt das auch als Club?
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Menschen, Sport, Kunst, Studiotechnik, Computer, Linux, Vögel, andere Tiere, Rubrik's Cube, Erfindungen, Pläne, Verplanen, Essen, Ferien, usw.

Empfehlungen
Marco ist ein begabter Musiker und Komponist. Ich habe schon viel mit ihm gespielt und getourt.
Seine Vielseitigkeit ist immer wieder eine Inspiration um musikalisches Neuland zu betreten.
Auch sein Affinität zur technischen Seite ist gerade im heutigen Umfeld topaktuell.
Ich kann ihn nur empfehlen!!!
Marco Baumgartner ist einer der interessantesten und vielseitigsten Musiker, die ich kenne. Sowohl fachlich, wie auch in der Zusammenarbeit (Ideenfindung, Ausführung) toll!
Er hat bei diversen Arbeiten von mir als Musiker mitgewirkt (Kurzfilm, Theaterarbeiten, Hörbücher). Ich kann ihn wärmstens empfehlen!!
Ich habe als ältere Schwester Marco Baumgartners musikalische Entwicklung seit den Anfängen verfolgt. Marco Baumgartner kann sich so obsessiv, unnachgiebig und lustvoll in eine Materie vertiefen wie kaum jemand anders, den ich kenne. Seine Begeisterung steckt wahnsinnig an. Abgesehen davon fasziniert mich seine Musikalität enorm, weshalb ich ihn um eine Zusammenarbeit im Rahmen der Museumsnacht in Arbon am 12.5.12 angefragt habe. Ich freue mich sehr darauf und kann ihn nur herzlichst empfehlen.
Ich habe zusammen mit Marco Baumgartner im Projekt "Mariä Höllenfahrt" gespielt. Die Zusammenarbeit mit Marco war äusserst bereichernd und lehrreich - sowohl als Mitmusiker als auch als Bandleader ist Marco mehr als empfehlenswert!!
Ich kenne kaum einen zweiten Musiker, dessen Umgang mit Musik von so viel Neugierde, Experimentierfreude und Forschergeist geprägt ist. Marco geht offen und unvoreingenommen auf alle möglichen Arten von Musik zu, wobei es wohl kaum einen Stil gibt, dem er nichts abgewinnen kann, kaum eine Klangästhetik, die ihm fremd ist und kaum eine Spielweise oder eine Instrumentierung, der er keinen Reiz abgewinnen kann.
Sein unerschöpflicher Wille, Dingen auf den Grund zu gehen, sie zu verstehen und dabei etwas eigenes zu kreieren, ist wirklich bemerkenswert. Die Musik, die dabei entsteht, ist vielleicht nicht gerade für die breite Masse gedacht, dafür aber umso vielschichtiger, verspielter und im besten Sinne eigensinnig.
Marco hat bei aller Experimentierlust, Neugier und technischen Spielfreude auch immer den Draht zum Echten und Einfachen. Zur Melodie, die bewegen will. Virtuosität ist bei ihm Thema, solange sie der Seele der Musik nützt; Formelhaftes ist ihm suspekt, es sei denn, er spielt damit. Es ist ein unmittelbarer Spass, mit ihm zu spielen; anregend, sich mit ihm über Komposition und Produktion auszutauschen und anregend, sich seiner Kritik zu stellen. Wenn's der Baumgartner gut findet, dann hat man was Lebendiges geschafft.
Es gibt zwei Dinge, die Marco als Instrumentallehrer auszeichnen:
Erstens, er findet alles gut, was man macht. Nicht, weil er anspruchslos ist, sondern weil er in allem etwas Positives erkennen kann und einen dies spüren lässt und er gibt einem auf ehrliche und motivierende Art zu erkennen, dass man etwas kann und dass die eigene Musik Freude macht.
Wenn man musikalisch mit ihm zu tun gehabt hat, fühlt man sich nachher eindeutig besser.
Zweitens, findet er doch einmal etwas nicht gut, dann sagt er das auch. Auch da ist er ehrlich, wenn’s nicht geigt, dann kommt das auf den Tisch. Es gibt keine falschen Kompromisse. An sich hat er höchste Ansprüche: musikalische und didaktische.
Und trotzdem hat er Freude daran, mit allen Musik zu machen. Auch mit solchen, die nicht im Entferntesten so gut spielen wie er.
Entweder muss die didaktische Ausbildung an der Jazzschule Basel wahnsinnig gut sein, oder aber Marco hat ein ausgesprochenes Talent (ein weiteres) für das Lehren und Begeistern.
Alles andere, was er kann, wird in den oben stehenden Kommentaren schon bestens beschrieben.
Ich habe mit Marco schon in verschiedenen Varianten Musik gemacht und ich kenne keinen zweiten Musiker, der wie Marco gleichzeitig so unglaublich präzise, detailversessenen und technisch gekonnt mit Musikinstrumenten arbeitet und sich dabei um jegliche musikalischen Konventionen schert. Was Marco als Lehrer wertvoll macht ist diese einmalige Mischung aus der Fähigkeit, das kreative Potential seiner Schülerinnen und Schüler zu entfalten und der Fähigkeit, dabei das handwerkliche Können zu schulen. Ich würde zu niemand anderem gehen, sondern zu Marco.