Gesang lernen bei:
Meret Roth
Theater- und Konzertgesang
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Meret Roth wurde von Instrumentor geprüft
Instrument
- Gesangslehrer
Ort
Musikstil
Niveau
Ausbildung
- ZHdK Departement Musik, Bachelor
- Unterricht bei Jill Feldman, Susanne Petersen und Jane Thorner
Das bring ich dir bei
Unterrichtssprachen
Preis
10 Lektionen an 45 Minuten: 840 CHF

Interview
Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst?
Meret Roth: Ich bewundere viele geniale Musiker aus den Bereichen Jazz, Folk, Klassik, Hip Hop etc - etwa Billie Holiday, Patricia Petitbon, Andrew Bird, Björk, Ella Fitzgerald, the Beatles, Zaz, Metric u.a.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Meret Roth: Den persönlichen Ausdruck von Stimme und Körper zu finden. Wobei die häufige Hemmung, aus sich raus zu kommen, überwunden werden soll.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meret Roth: Im Moment studiere ich im Hauptfach klassischen Gesang an der ZHdK (Jazz- und Popgesang im Nebenfach). Dass ich mal (klassische) Sängerin werde, hätte ich nie vermutet. Ich bin aufgewachsen mit Jazz, Soul und Folk - als Kind lebte ich in New York, wo ich viel mit der genialen Musik der Schwarzen in Verbindung kam. Als ich dann mit 14 Jahren im Gymnasium meinen ersten Gesangsunterricht bekam und meine Lehrerin - eine erfolgreiche Opernsängerin - angefangen hat, klassisch zu singen, musste ich erst lachen. Bald hatte mich aber diese unglaublich intensive und tiefst körperliche Art von Gesang und die Genialität der grossen Komponisten unserer und fremder Kulturkreise in ihren Bann gezogen.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Sänger brauchen eigentlich nicht viel Equipment, da sie ihr Instrument stets bei sich tragen - Im Unterricht begleite ich die Schüler auf dem Klavier.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
In erster Linie die Freude an der Musik, aber auch die Entdeckung, ohne grossen Aufwand, viel entstehen lassen zu können.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich BIN mein Instrument. (Ist das nicht genial??)
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Es ist im Unterricht zentral, den individuellen Ausdruck entdecken. Dies hat nicht nur mit Sprech-, Atem- oder Stimmbildung zu tun, sondern fördert auch das Selbstbewusstsein und die Auftrittskompetenz in Leben und Alltag.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich beginne die Stunden meist mit Aufwärm- und Einsingübungen, die sich auf die Verbindung von Körper, Atem und Stimme konzentrieren. Nach den technischen Basics, werden dann Songs oder Arien (stimmlich und stilistisch) geprobt.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Grundsätzlich kann man mit Kindern mehr auf den Spassfaktor, als auf Theorie und Technik setzen. So werden im Unterricht vorwiegend Songs gemeinsam erarbeitet und dabei die Grundlagen der Noten- und Harmonielehre angesprochen.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Meine Vorsing-Tournee durch Deutschland. Ich habe viele interessante Menschen und Orte kennengelernt sowie hervorragende Erfahrungen für mich als Musikerin gemacht.
Welches war die grösste Bühne auf der du gespielt hast?
Beim Musical "South Pacific" mit der English Theatre Groupe of Zug im Casino, Zug.
Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Björk, Yann Tiersen oder Simon Rattle.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Eine von Leslie Feist. Ihre Musik passt irgendwie immer - egal ob Karibik oder Schweizer Berg-Chalet.
In welchem Zürcher Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
(Club?) ... La Catrina oder Tonhalle Zürich - ist mir alles lieb ...
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freunde, Theater, Kunst, Reisen, mein Fahrrad und die Tagesschau.

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