E-Bass, Bass, Gitarre und Gesang lernen bei:

Benj Hartwig

Songwriting, E-Bass, Gitarre und Producing

Benj Hartwig ist Bassist, Geiger, Synthesizerspieler, Gitarrist, Sänger, Singersongwriter und Producer. Aktuell auf Tour mit James Gruntz (Bass, Moog), Kunz (Violine) und Amélie Junes (Bass). Daneben verfolgt er Elektroprojekte als Benj Hartwig, Solo oder zusammen mit OLAN und ZEBRA und macht immer wieder Musik für Theaterprojekte. Seine Solo-EP heisst Marionette.

Preis

10 Lektionen an 45 Minuten: CHF 840.00

Standort

Aargauerstrasse 92
8048 Zürich

Instrumente

E-Bass, Bass, Gitarre und Gesang

Musikstile

Pop, Folk, Jazz, Schlager und Alternative Rock

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Unterrichtssprachen

Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch

Das bringe ich dir bei

Das was den Schüler interessiert. Instrumentaltechnik, Theorie, Songwriting, Lyrics schreiben, Arrangieren, Denkweisen, Studiovorbereitung, Spielen in Bands, Musikgeschichte, Effekt-Pedals, Plug-Ins, Producing-Softwares, Musikbusiness, Image einer Band

Ausbildung

Zürcher Hochschule der Künste: Bachelor in Jazz und Master in Pop/Rock

bei Tobias Preisig, Chris Wiesendanger, Tobias Jundt, Uli Heinzler und Martina Bovet

In diesen Bands habe ich gespielt

Benj Hartwig

Interview mit Benj

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Das kann ich nicht sagen, es sind sehr viele verschiedene Menschen, Dinge die mich beeinflusst haben und mich auch immer weiter beeinflussen. Gerade für Songwriting und Ausdruck auf dem Instrument hole ich meine Inspiration fast nie von anderen Musikern, ich vergleiche höchstens, wie andere Musiker mit derselben „Inspiration“ umgehen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
"Besser" finde ich ein problematisches Wort. Da ich selbst sehr vielseitig bin, habe ich wohl eine sehr gesamtheitliche Sicht auf die verschiedenen Instrumente und die verschiedenen musikalischen Aspekte in einer Band, wie z.B Melodie und Rhythmus auf die verschiedenen Instrumente aufgeteilt werden, oder wer Chords spielt und wer Nebenmelodien.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Das einzige Instrument, das ich richtig gelernt habe, war die Geige. Alle anderen Instrumente habe ich einfach gespielt. Nie geübt, immer nur gespielt. Für mich war das der richtige Weg, da ich dadurch nie das Gefühlt hatte, etwas zu müssen, sondern immer nur zu dürfen und Spass dabei zu haben.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Grundsätzlich ist weniger das Equipment entscheidend, als das, was man damit macht. Ich selber spiele aber oft auf Fender-Instrumenten (Gitarren, Bässe). Producingmässig arbeite ich mit Logic und Ableton, manchmal mit ProTools. Sonst Sample ich auch oft Synths, die mir besonders gut gefallen. Prophet, geile Casio-Lo-Fi-Keyboards, die mit dem richtigen Hall extrem geil klingen!

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Nicht üben, sondern einfach spielen worauf man Lust hat und dabei zu versuchen, so zu klingen, wie man das gerne möchte (ausgehend von einem Vorbild oder so). Oder noch besser, wie es sich gut anfühlt!

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Tatsache, dass ich nicht nur ein Instrument spiele und habe. Ich nehme das Instrument das meiner Meinung nach am besten zu dem passt, was ich grade spielen will!

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Viele Schüler von mir sagen, dass ich sehr gut erkennen kann, was bei ihnen grade ansteht, was für Fragen und Schwierigkeiten gerade aktuell sind. Jeder Mensch ist total verschieden und das versuche ich sehr zu berücksichtigen. In Unterrichtstempo, der Art wie ich etwas erkläre und auch welche Themen besprochen werden. Ich würde sagen, dass ich eine sehr breitgefächerte musikalische und psychologische Erfahrung habe und deswegen sehr flexibel bin.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Da gibt es überhaupt keine Regel. Von Person zu Person verschieden. Von Stunde zu Stunde verschieden. Das einzige, was ich immer tue, ist zu Beginn der Stunde zu fragen: "Wie geht es dir?"

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich glaube, dass es bei Kindern absolut auf das einzelne Kind ankommt und weniger auf die "Gesamtheit der Kinder". In dem Sinne auch sehr individuell und möglichst in der Sprache und den Erklärungen auf das einzelne Kind angepasst.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Da kann ich mich auch überhaupt nicht entscheiden. Sehr schön war, als ich das erste Konzert als Benjamin Heart der neuen Marionette-Tour gespielt hatte, und eine Stunde vor dem Konzert der Charly extra vorbei kam und eine CD gekauft hatte (die erste), weil es die da nur an den Konzerten zu kaufen gab und er an diesem Abend woanders hin musste. (Charly ist jeden Abend in Zürichs Konzertszene unterwegs)

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das war wohl irgend eine Philharmonie in Süd-Korea. Da haben wir in Riesenteils gespielt!

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Ich bin sehr sehr glücklich mit was für Musikern ich im Moment spielen darf. Natürlich würde es mich interessieren mal mit Leuten wie z.B. Thom Yorke, Sohn, Tom Waits usw. zu arbeiten und von denen zu lernen. Ich habe aber den Verdacht, dass die meisten Leute, - ich inklusive - eigentlich genau wüssten, was zu tun wäre, nur nicht genug ehrlich mit sich selber sind oder zu fest auf andere Leute hören.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Da würde ich wohl eher ein paar Menschen mitnehmen mit denen ich dann selber Musik machen kann.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebesten spiele ich Konzerte weit weg von Zuhause, wo man keinen kennt und niemandem Rechenschaft schuldig ist, wenn man es denn total verkacken würde. Besonders gerne in Deutschland, weil man da vom Publikum besonders gut supportet wird!

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Kunst, Natur, Philosophie

© 2017 Instrumentor GmbH