Musikunterricht, der zu dir passt

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Klavier
Klavier, Gesang mit Klavierbegleitung und Songwriting lernen bei

Adina Friis

Klavier, Gesang und Songwriting

Adina Friis ist eine Pianistin, Sängerin und Komponistin, die seit vielen Jahren mit ihrer eigenen Musik auf den verschiedensten Bühnen der Welt steht und Musik für Theater und Film, sowie Arrangements für verschiedene Projekte schreibt. Auszeichnend für sie ist vor allem ihre Vielseitigkeit und Musikalität.
Adina Friis bietet auch Fernunterricht an.
Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Fernunterricht sind meist auch Abos mit 5 Lektionen möglich, bemerke dies einfach bei deiner Anmeldung.


Standort

Langsägestrasse 15
6010 Kriens

Instrument

Klavier, Gesang mit Klavierbegleitung und Songwriting

Musikstil

Jazz, Folk, Pop, Singer-Songwriter und Klassik

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Dänisch, Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Klavierspielen, Klavierbegleitung, singen und sich selber begleiten, Musiktheorie, Komposition, Songwriting.

Ausbildung

Bachelor of Arts in Music, Klavier Jazz
Master of Arts in Musikpädagogik, Klavier Jazz
Erasmus am RMC Kopenhagen
Complete Vocal Technique
CAS Komposition für Film, Theater und Medien

Lehrepersonen:

Jazzklavier: Michael Arbenz, Hans Feigenwinter, Jean-Paul Brodbeck, Chris Wiesendanger, Carsten Dahl, Søren Nørbo
Klassik: Hanne Mulvad
Stimmbildung: Katrin Frauchiger, Evi Gallmetzer
Gesang: Ulrik Elholm, Mei-Siang Chou
Komposition: Niki Reiser, Dieter Ammann, Kurt Widorski

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Adina Friis

Interview mit Adina Friis

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Die Beatles. Weil sie im richtigen Moment in mein Leben getreten sind und für die Entscheidung verantwortlich sind, dass ich Musikerin geworden bin.
Debussy mit seiner Klangsprache, die mir die Ohren geöffnet hat. Oscar Peterson hat mir die Welt des Jazzklaviers offenbart. Jan Johansson hat diese weitergeführt. Nick Drake, Leonard Cohen und Joni Mitchell für ihr Songwriting. The Doors, Radiohead und Pink Floyd für den Umgang damit. Björk, weil sie mir gezeigt hat, dass Musik ein Gesamtkunstwerk sein kann.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich würde nicht sagen, dass jemand etwas besser oder schlechter macht, aber ich achte mich besonders darauf, dass die Freude am Spielen und insbesondere die Musik im Vordergrund steht und ermutige meine SchülernInnen dazu, sich selber beim spielen zuzuhören, denn dadurch entsteht gute Musik, egal auf welchem Level.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mein Vater war Klavierlehrer, als ich noch ganz klein war und er hat zu der Zeit klassische Stücke von Mozart, Beethoven und Chopin geübt. Ich wollte das auch können aber er sagte, meine Hände wären noch zu klein. Also habe ich es heimlich gelernt (okay, so heimlich kann das nicht gewesen sein, denn ein Klavier hört man gut), indem ich ihm einfach nach Gehör nachgespielt habe, bis er dazu gezwungen war, es mir beizubringen, auch mit kleinen Händen. Das Klavier war für mich aber bis in die Teenagerjahre einfach ein Instrument, welches ich auch noch ein Bisschen gespielt habe, aber mein Hauptinstrument war zuerst die Geige.

Wie hast du singen gelernt?
Zur gleichen Zeit, mit drei oder vier Jahren, habe ich die Zauberflöte entdeckt. Ich wusste nicht genau, ob mir die Geschichte gefallen oder Angst machen sollte, aber bis heute wird erzählt, wie ich dann auf’s Klavier geklettert bin und Königin der Nacht Arien mitträllerte. Wirklich singen gelernt habe ich aber effektiv auf der Bühne. Als Teenie habe ich für meine Stimme viel zu laute Rockmusik gesungen und es klang furchtbar. Danach habe ich angefangen, Musik zu schreiben, die mir mehr liegt und langsam meine Stimme gefunden. Es hat lange gedauert, bis ich mich selber als Sängerin sehen konnte, aber der Prozess hat auf der Bühne stattgefunden.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Da gehe ich ganz unterschiedlich vor. Manchmal habe ich zuerst einen Text, das ist aber eher selten, meistens ist es nur eine Zeile oder ein paar Worte. Entweder gehe ich von einer klaren Idee, einer Melodie oder einer Stimmung aus, die ich mir im Kopf zurecht gelegt habe oder ich mache genau das Gegenteil und improvisiere vor mich hin, bis sich eine Struktur herauskristallisiert. Auf diese Weise sind schon fertige Lieder entstanden und ich musste nur noch den Text etwas konkretisieren. Das wäre dann sozusagen der Idealfall. Ich glaube, zum Liederschreiben gibt es kein Rezept, das muss man einfach machen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Wenn immer mögich auf einem Steinway Flügel. Ansonsten gerne auf Fender Rhodes, auf meinem Korg SV-1, meinem Nord Electro 4 oder meinem Glockenspiel. Mein Mikrofon ist ein Neumann KMS 104.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Konzentration und die Tatsache, eine grosse Bandbreite in einzelne Teile zu zerlegen, um den Überblick nicht zu verlieren. Geduld und immer wieder die Erinnerung daran, warum ich das mache und wie immer: die Freude am spielen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Viele Tasten und die Eigenschaft, sich als Möbel tarnen zu können.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Dass Musik gemacht wird. Und dass ein Forschritt ersichtlich ist.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Völlig individuell.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Das kommt auf die Ansprüche, das Alter und die Voraussetzung des Kindes an.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Schwierig, das waren so viele. Aber das wäre dann wahrscheinlich der Moment, wo für einige Minuten lang alles verschmilzt. Die MusikerInnen auf der Bühne, die Musik, der Raum, das Publikum. Wo alle gleichzeitig ein- und auszuatmen scheinen, wo es nichts anderes gibt, als das Jetzt und alles für einen Moment Eins wird. Dann ist die Musik zu Ende und niemand traut sich zu klatschen, weil man glaubt, die Spannung in der Luft sei explosiv, oder weil man die zwei unendlichen Sekunden festhalten will. Das sind die Momente, wo alles Sinn ergibt. Ich habe diesen Zustand bereits auf der Bühne und im Publikum erlebt und kann sagen: es ist der Gleiche.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das war im Tivoli in Kopenhagen.

Mit welcher(m) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Björk. Weil man nie weiss, woran man ist.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Gibt es denn einen Plattenspieler auf einer einsamen Insel?

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele am liebsten an warmen Sommerabenden irgendwo draussen. Die Grösse der Bühne spielt keine Rolle, wenn das Publikum zuhört und eine besondere Atmosphäre entsteht. Ich spiele aber auch sehr gerne in allen Theatern – das Theater hat für mich einen ganz besonderen Zauber.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Die Natur. Freunde. Literatur und Lyrik und mein Interesse am Menschen und an allem «was die Welt in ihrem Inneren zusammenhält».


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