Musikunterricht, der zu dir passt

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Musikproduktion
Musikproduktion, Klavier und Keyboard lernen bei

Alessandro Hug

Klavier, Synthesizer & Producing

Alessandro Hug ist Keyboarder, Musikproduzent, Komponist und Arrangeur. Als Live-Keyboarder spielt er in Pop- und Rap-Formationen wie LEN SANDER und ROTCHOPF.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Musikproduktion, Klavier und Keyboard

Musikstil

Pop, Hip-Hop, House, Trap, Techno und EDM

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch


Das bringe ich dir bei

Rap-Beats, Pop-Songs und EDM-Tracks produzieren. Instrumente aufnehmen und abmischen. Liveumsetzung deiner eigenen Songs, Analog- und Digital-Synthesizer programmieren, Drum-Machines programmieren. Mit Ableton, Logic oder ProTools Songs produzieren. 

Ausbildung

Haute Ecole de Musique de Lausanne (HEMU), Bachelor of Arts in Jazz bei Thomas Dobler und Pierre Audetat
Haute Ecole de Musique de Lausanne (HEMU), Master of Arts in Composition and Arrangement bei Emil Spanyi und Pierre Audétat

Das habe ich schon produziert

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Bon Iver, Radiohead, Count Basie, James Blake, Drake, Major Lazer, Missy Elliot, French Montana und Nicki Minaj
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Interview mit Alessandro Hug

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Schon als ich klein war hörte ich sehr viel Michael Jackson. Seine Songs und die Produktionen von Quincy Jones faszinierten mich. Als Teenager hörte ich sehr viel Rap. Die Musik von Eminem, Gang Starr und M.O.P hat dazu geführt, dass ich auch jetzt sehr viel Wert auf Flow und Groove in der Musik setze. Etwas später liess ich mich durch die Musik von Strawinsky, sowie von Jazz Grössen wie John Coltrane und Thelonious Monk beeinflussen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen
Ich lege viel Wert auf Musikalität. Egal ob Klavier, Synthesizer oder Computerprogramm, Musik ist für die Sinne und das Ziel ist es Gefühle zu kreieren. Ich lege viel Wert darauf, ein Bewusstsein für Musikalität auszubilden.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich komme aus einer sehr musikalischen Familie. Da ich schon sehr früh mit dem Musikmachen begonnen habe, kann ich mich leider nicht mehr daran erinnern. Den Computer als Instrument habe ich mit etwa 13 Jahren entdeckt, als mein Freund, der rappen wollte, mich fragte, ob ich Beats basteln könne. Bis anhin als Internet-Surfmaschine und Gamegerät eingesetzt, habe ich entdeckt, dass man mit dem Computer Songs produzieren kann. Es entstand ein Gefühl fürs Kreieren. Auch heute noch spüre ich täglich den Drang etwas mit Kreativität zu kreieren.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich produziere meine Tracks hauptsächlich mit Ableton Live und der dazugehörigen Hardware Ableton Push. Angefangen habe ich mit Logic, welches ich auch heute noch für spezifische Aufgaben einsetze. Mein Go-To Hardware Synthesizer ist momentan der Sequential Circuits Prophet 6. Inspiration hole ich mir vom Teenage Engineering OP-1 sowie von meinem Wurlitzer. 

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ich bin sehr anpassungsfähig und arbeite mit Geduld und Hartnäckigkeit. Ich kann mich stundenlang über neue Produktionstechniken informieren und mir diese dann selber aneignen, weil ich ein grosses Interesse für neue Methoden habe.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Meine beiden Hauptinstrumente, Keyboard und Computer, haben eine sehr ähnliche Haupteigenschaft. Sie sind auf eine Art nur Controller. Sie kontrollieren den Sound, der von einem Chip oder analogen Stromkreis generiert wird. Es gibt zig-tausende Keyboard Arten (Klaviere, analoge Synthesizer, digitale Synthesizer, etc) und noch viel mehr Computer-Plugins zur Sound-Kreation.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Meine musikalischen Interessen waren schon immer sehr eigen. Daher achte ich auch auf einen sehr individuellen Unterricht. Jeder Schüler soll für sich herausfinden, was ihn interessiert. Je ausgefallener die Interessen, desto spannender wird es.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Grundsätzlich gibt es für mich keine Formel. Nur etwas ist mir sehr wichtig: Es soll viel gespielt werden. Am liebsten soll gleich zusammen etwas kreiert werden. Wenn nach einer Unterrichtsstunde ein Demo steht, das nach Hause genommen werden kann, finde ich das super!

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder und elektronische Musik sind eine hervorragende Kombination. Das Experimentieren mit Geräten, Drum-Machines und Synthesizern ist ein spielerischer Art, Musik zu erlernen. Viele elektronische Musikinstrumente bedingen keine Spieltechnik, somit kann ab der ersten Stunde Musik gemacht werden. Tonleitern, Rhythmusübungen und Harmonielehre kann man auch später noch lernen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Der Abschluss meines Musikstudiums war ein unglaublich toller Moment. Das Studium hatte mir so viel gegeben und gleichzeitig hatten sich so viele Ideen angestaut. Der Moment von Freiheit zur kreativen Entfaltung geniesse ich am meisten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Mit meiner Band Len Sander durfte ich dieses Jahr die grossen Festivals der Schweiz bespielen. Darunter waren die Waldbühne beim Gurten Festival sowie die Tent Stage am Paléo Festival Nyon.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Ich würde gerne einmal mit Bilderbuch einen Track produzieren.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Die neue Platte von Bon Iver, 22, A Million, würde ich mitnehmen. Ich halte es für ein Meisterwerk. Mit all der Zeit, die ich auf der Insel hätte, würde ich es bis ins Detail analysieren.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Das Coachella Festival in den USA oder das Glastonbury in England sind sicher Orte, an denen ich gerne einmal spielen würde.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich versuche einen Ausgleich im Sport zu finden. Die tägliche kreative Arbeit ist sehr kopflastig, darum schätze ich den körperlichen Ausgleich.


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