Musikunterricht, der zu dir passt

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Gesang
Gesang und Gesang und Klavier lernen bei

Anja Christina Loosli

Gesang und Stimmbildung mit Klavierbegleitung

Anja Loosli ist aktive Konzertsängerin und wird in der Schweiz und im Ausland regelmässig für Auftritte gebucht. Daneben ist sie Stimmbildnerin von verschiedensten Chören und wird für diese Arbeit sehr geschätzt. Anja Christina Loosli ist Musikpädagogin am Konzert Theater Bern.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790


Standort

Instrument

Gesang und Gesang und Klavier

Musikstil

Pop, Musical und Klassik

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch


Das bringe ich dir bei

klassischen Gesang, Grundlagen der Beltingtechnik und allgemeine Stimmbildung, Bühnenpräsenz, Textinterpretation, Körperarbeit, Atemtechnik und nicht zuletzt Sprechtechnik.

Ausbildung

HSLU Hochschule Luzern, Abschluss Lehrdiplom Gesang bei Prof. Barbara Locher
Meisterkurse Arosa und Luzern 
Musicalgesang und Belting bei Jasmin Schmied
Conservatorium van Amsterdam bei Prof. Pierre Mak;
HKB, Master Music Pedagogy (Vermittlung) bei Prof. Christian Hilz

In diesen Bands habe ich gespielt

Anja LoosliFleurville, Urbärn, Stimm8

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Schubert etc… Daneben singe ich Bossa Novas und Jazzstandarts mit meinem Partner im Duo., Schumann, Handel, Brahms, Haydn und Bands? Mozart
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Interview mit Anja Christina Loosli

Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst?
Gleich die erste Frage stellt mich vor ein Problem. Gerne würde ich hier eine einzelne Person nennen oder zwei, aber die Wahrheit ist, dass ich nicht von Musikern, sondern von Musik beeinflusst wurde. Mein Vater dirigiert, neben seiner Tätigkeit als Lehrer, mehrere Chöre und dies schon seit 40 Jahren. So bin ich schon als Kind an seine Konzerte gegangen, habe da immer wieder unterschiedliche Musiker spielen sehen und wuchs mit Musik auf. Am liebsten sass ich ganz weit vorne, so dass ich alle Instrumentalisten im Orchester, den Chor, die Solisten und natürlich meinen Vater dirigieren sehen konnte.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Mir ist es ein Anliegen, dass du den Charakter deiner Stimme kennenlernst, egal in welchem Stil du dich bewegst. Stilsicherheit und Ausdruck sind mir dabei genauso wichtig wie technische Themen. Falls du in einem Ensemble oder in einem Chor singst kann ich dir helfen deine Linien zu beherrschen und deine Stimme so zu führen, dass sie sich perfekt in den Ensemble- oder Chorklang einfügt. Singst du in einer Band, so kann ich dir helfen eine ausdrucksstarke Bühnenpräsenz zu entwickeln und deine Stimme dahin zu bringen, dass du mit ihr flexibel umgehen kannst. Ich bin der Überzeugung, dass je besser du deine Stimme kennst und beherrschst, umso besser kannst du mit ihr machen was du willst. Dabei ist es mir aber wichtig, dass du authentisch bleibst. Du sollst deinen eigenen Stil entwickeln, mit deiner Stimme singen und nicht singen wie Hinz und Kunz oder gar wie ich.

Wie hast du singen gelernt?
Als kleines Mädchen habe ich immer die Post zu unserer Poststelle im Ort gebracht. Dafür hat mir meine Mutter alles in einen Rucksack gepackt und ich bin losgegangen zum Post Peter, wie wir unseren Postmann nannten. Jedes mal gab es dann für mich ein Schöggeli und wenn ich ihm ein Lied vorgesungen habe noch ein zweites. So habe ich natürlich immer ein Lied vorbereitet bevor ich zur Post ging, denn auf ein Stück Schokolade habe ich schon als Kind ungern verzichtet. Später bin ich dann viel gereist um jemanden zu finden, der mir half singen zu lernen. Ich reiste von Bern in die Welt hinaus und gefunden habe ich die Person letztendlich doch hier in Bern.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Lustige Frage für eine Klassische Sängerin. Normalerweise benutze ich meine eigenen Stimmbänder.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ehrlich gesagt war ich nie, und bin noch immer nicht der konsequente Über. Für mich ist und war es schon immer wichtig ein Ziel zu haben worauf hin ich übe, sei dies für ein Stück Schokolade, eine Probe oder ein Konzert. Wahrscheinlich könnte man also sagen, meine Beharrlichkeit, etwas zu erreichen macht mich zu einer akzeptablen "Überin". Mir ist es wichtig, mit meinen SchülerInnen zielgerichtet zu arbeiten. Auftritte sind etwas wichtiges und so möchte ich alle ermuntern sich immer wieder ein Publikum zu suchen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich habe es immer bei mir. Das ist ein Vor- und ein Nachteil. Manchmal am Samstag Abend im Ausgang würde ich meine Stimme gerne zuhause lassen, dann müsste ich sie nicht die nächsten Tage pflegen. ;)

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist es wichtig, dass du in der Stunde viel zum Singen kommst. Ich erlebe immer wieder, dass besonders im Gesangsunterricht viel geredet und erklärt wird anstelle von ausprobieren. Ich möchte dies anders handhaben und dich deine Erfahrungen durch Ausprobieren sammeln lassen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Je nachdem zu welcher Tageszeit und aus welchem Kontext ein Schüler bei mir ankommt starte ich etwas unterschiedlich. Kommt jemand mit dem Auto, so beginne ich sicherlich mit einigen Körper weckenden Übungen. Ansonsten beginne ich mit einem Warm-up für die Stimme, wobei ich darauf schaue dass die Übungen immer in Relation zu der Literatur welche zu diesem Zeitpunkt bearbeitet wird stehen. Die meiste Zeit der Stunde soll unbedingt den Stücken, Songs, Liedern und Arien gehören, welche du mitbringst oder ich dir mitgegeben habe. Technische, performative und interpretatorische Themen können am Besten an konkreter Literatur bearbeitet werden.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Die Kinderstimme ist etwas sehr schönes und feines und muss mit besonderer Sorgfalt behandelt werden. Während meiner Ausbildung habe ich zusätzlich ein Diplom für "Kinderstimmen / Kinderstimmbildung" gemacht, was mir im Umgang mit Kindern immer wieder geholfen hat und hilft. Zusätzlich konnte ich während einer Stellvertretung beim Kinderchor Burgdorf ganz aktiv Erfahrungen Sammeln mit Kindern. Ich passe die Übungen den Kindern an, vieles wird spielerischer und bildhafter vermittelt als bei Erwachsenen und natürlich werden andere Lieder gesungen als mit Erwachsenen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Als ich das erste mal das Werk, der Messias von G.F. Händel singen durfte, studierte ich noch in Luzern. Ich durfte mit dem Chor von meinem Vater nach Tschechien reisen und dort mit den "Pilsner Philharmonikern" in verschiedenen Klosterkirchen auftreten. Diese ersten grossen Konzerte werde ich nie vergessen, die Anspannung im Voraus, die Erleichterung danach, dass alles gut gegangen ist und die Ausgelassenheit beim Abschlussfest der Konzertreihe sind mit nichts zu vergleichen, was danach folgte. Diese Tage in Tschechien mit den Leuten da sind in meiner Erinnerung legendär.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Hier in der Region durfte ich bereits im Casino Bern, in der Stadtkirche Thun und im Auditorium Paul Klee singen.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Mein Bruder wird auch Sänger und ich freue mich schon jetzt ungemein auf unser erstes gemeinsames Konzert.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Da kommen mir zwei in den Sinn, "One man band" von James Taylor und "Where the light is" von John Mayer. Aber mitnehmen ist ein komisches Wort, das klingt als würde ich mich entscheiden alleine auf eine einsame Insel zu reisen und das würde ich niemals tun, ganz egal welche Musik ich mitnehmen dürfte!

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich singe sehr gerne in Thun in der Stadtkirche, da ist die Akustik super.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Freizeit ist mir sehr wichtig. Am Samstag auf den Märit zu gehen, zusammen mit meinem Mann zu kochen, Essen zu gehen oder einfach einen Film zu schauen, das sind die schönsten Kleinigkeiten in meinem Leben.


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