Cello lernen bei

Brigitt Sahi-Eymann

Cello für Barock, Klassik, Romantik, Pop & freie Improvisation

Brigitt Sahi ist eine engagierte Cellistin, immer auf der Suche nach Klang, und spielt als Freelancerin in den verschiedensten Formationen. Poppig mit Klavier mit Marco Wolf, in den Kirchen mit Orgel oder mit Ralf Assman als Performerin, sowie Kammermusik im Trio von Schostakowitsch oder auch gerne mit Orchester. Sie liebt auch das Experimentelle und ist für neue Ideen.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790

Porträt von Brigitt Sahi-Eymann

Standort

Fährenstrasse 42
3613 Steffisburg

Instrument

Cello

Musikstil

Barock, Klassik, Romantik, Pop und Freie Improvisation

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch, Englisch und Holländisch

Alter

Brigitt Sahi-Eymann unterrichtet Erwachsene

Interview mit Brigitt Sahi-Eymann

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Mich beeinflussen immer wieder neue Künstler*innen, im Moment ist es Joseph Beuys, kein Musiker. Früher waren es grosse Cellisten wie Casals und Jojo Ma, aber auch dort verändert sich mein Geschmack. Bei Joseph Beuys fasziniert mich seine Suche nach einem neuen Kunst-Begriff-Verständnis.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Keine Ahnung. Ich habe durch meine Lehrer erfahren, dass es auch eine Persönlichkeitsschulung ist. Ein Handwerk gut zu lernen um damit Kunst zu machen, braucht gewisse Voraussetzungen wie: Im Ein-klang sein mit Körper, Geist und Seele. Zusammen arbeiten wir an dieser Harmonie.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ganz normal, mit Technik, Notenlesen und üben. Bei mir ging das gut, aber ich sah Kameraden, die durch Lehrer*innen für immer traumatisiert wurden. Darum achte ich bei meinen Schüler*innen besonders auf ihr Wohlbefinden.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich habe ein schönes, zierliches Instrument, bei dem sich die Instrumentenbauer uneinig sind, woher es stammen könnte: Italien? Böhmen?

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Üben konnte mich beruhigen und ablenken, auch wenn es mit meinem Cello manchmal Kämpfe gab. Dies war eine Willensschule, die mir allgemein im Leben half.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Sein Ton ist speziell und für die meisten Menschen ungemein ansprechend.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ein wichtiges Prinzip ist für mich, dass der*die Schüler*in erfährt, dass Musik von Anfang an möglich ist. Mit unseren leeren 4 Saiten können wir sofort einfache Melodien begleiten oder improvisieren. Humor und Ausgleich zum Alltag in einer entspannten Atmosphäre.

Wie baust du deine Musikstunden auf?Sehr individuell. Einspielen, Technik, Gehörschulung, erarbeiten von Literatur, Zusammenspiel.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin und warum?
Da gibt es viele, denn nach einem Auftritt ist man immer noch stundenlang auf Adrenalin. Als Solistin von einem Orchester begleitet zu werden, ist schon unglaublich. Aber auch zusammen mit Alexandre Dubach oder andern Musiker*innen Kammermusik zu machen, ist unglaublich inspirierend.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich spiele überall gerne wo es gut klingt: Hauskonzerte mit guten Musiker*innen, im Wald, in einem Konzert in der Dreifaltigkeitskirche in Bern, wo 800 Leute kamen, oder in einem grossen Saal in Bombay mit Symphonieorchester.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Mit Fanny und Felix Mendelssohn, beides geniale Geschwister aus dem 19. Jh., deren Kompositionen ich über alles liebe. Ansonsten immer gerade mit dem*der Musiker*in, mit dem*der ich ein Projekt habe.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?Gar keine, ich würde mir vorpfeifen.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde gerne einmal Strassenmusik machen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie, die Natur, Begegnungen und Bücher.