E-Gitarre lernen bei

Dave Gisler

E-Gitarre für Jazz, Rock, Blues und experimentelle Musik

Dave Gisler ist einer der gefragtesten Gitarristen der Schweizer Jazz Szene und spielte mit diversen Bands auf unzähligen Bühnen rund um den Globus. In seinem eigenen Trio hört man nebst dem Jazz auch Einflüsse aus dem Rock, sowie der experimentellen Musik. Er ist leidenschaftlicher Lehrer mit langjähriger Unterrichtserfahrung in allen Niveaustufen.

Dave Gisler bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 93.00. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Dave Gisler

Standort

Rennweg 11
8400 Winterthur

Instrument

E-Gitarre

Musikstil

Jazz, Blues, Rock und Experimentelle Musik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch

Alter

Dave Gisler unterrichtet Schüler*innen ab 8 Jahren

Interview mit Dave Gisler

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Wenn ich nur eine Person nennen muss, dann John Coltrane. Spirit, Sound, Kreativität, Virtuosität, Energie... einfach nur Wau! Weiter hatten früher Jimi Hendrix, Kurt Rosenwinkel, Keith Jarrett und Bach einen grossen Einfluss auf mich.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Das kann ich nicht sagen, ich weiss ja nicht wie alle anderen LehrerInnen unterrichten. :-)
Besonders im Jazz Bereich habe ich eine langjährige Routine und verfüge über ein sehr breites Wissen, welches ich mit viel Herzblut gerne weitervermittle. Ausserdem bringe ich eine Menge Bühnenerfahrung mit in den Unterricht.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit acht Jahren lebte ich mit meinen Eltern ein lang Jahr in Indien. Mein Vater ist klassisch ausgebildeter Gitarrist und hatte damals eine kleine klassische Gitarre für mich mitgenommen. Ich hatte keinen Game Boy oder so und dann stand da diese Gitarre rum. So hat es angefangen. Bald hatte ich schon täglich klassischen Gitarrenunterricht bei meinem Vater, bis ich 14 Jahre alt war. Von ihm habe ich sehr viel gelernt. Danach erhielt ich an der Musikhochschule Luzern Unterricht von verschiedensten Lehrern. Später folgte der Höhepunkt in meiner Ausbildung an der Hochschule. In den folgenden drei Jahren unterrichtete mich Kurt Rosenwinkel, von dem ich viel Wertvolles lernen konnte.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Seit ich 15 Jahre alt bin spiele ich eine Ibanez GB-30. Ausserdem gefallen mir Fender deluxe Amps aus den 50ern sehr. Ich habe seit einer Weile einen Fender 57 Custom Deluxe, also ein Nachbau der 50er deluxes.

Hier eine Auswahl meiner bevorzugten Pedals:
Moogerfooger mf-104z Delay
Moogerfooger mf-102 Ring Modulator
Cathedral Electro Harmonix
The Rat Pro Co
Dominator Okko
Line 6 Delay dl-4

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Zuallererst der Spass am Spielen, dem stundenlangen eintauchen in die Welt der Improvisation, der Klänge, der Rhythmik und des Entdeckens, gepaart mit einem gewissen Mass an Disziplin.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mit der E-Gitarre kann man überall üben, da sie gut transportierbar und relativ leise ist. Das habe ich immer sehr geschätzt. Früher habe ich zum Beispiel oft im Zug geübt. Mach das mal mit einer Trompete.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Es soll in erster Linie allen Beteiligten Spass machen, aber es ist mir auch wichtig die SchülerInnen zu fordern.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Sehr unterschiedlich und je nach Interesse der Schülerin / des Schülers, des Erlernten der vorhergegangenen Lektion oder unserer Tageslaune. Meistens gehört dazu aber eine Phase, in welcher das Material der letzten Lektion wiederholt und vertieft wird. Es soll eine Lernphase mit neuem Material entstehen und eine weitere Phase des Zusammenspiels, wo improvisiert und experimentiert wird.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Im Wesentlichen nicht viel anders als bei einem Erwachsenen, ausser dass ich die Art und Weise der Kommunikation dem Alter anpasse. Ich gehe vorerst auf ihre musikalischen Vorlieben ein und versuche sie für allfällige noch unbekannte Musikrichtungen zu begeistern. Im Zentrum steht bei mir immer die Improvisation, die Innovation und der Spass am Absounden.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Das schönste Erlebnis ist für mich immer wieder, wenn ich tief in die Musik eintauchen kann und mich wie in einer anderen Dimension bewege, in welcher Zeit und Raum keine Rolle mehr spielen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Wahrscheinlich das Willisau Jazz Festival oder das KKL in Luzern. Doch am liebsten sind mir sowieso kleine intime Clubs, wo man einen direkteren Kontakt zum Publikum hat.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Ich habe bis jetzt das Glück und Vergnügen gehabt mit wunderbaren MusikerInnen zu spielen! Doch es gibt noch viele MusikerInnen mit denen ich gerne spielen würde, deswegen kann ich nicht nur eine Person jetzt nennen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Wohl am besten keine. Nach einer Woche würde ich diese sowieso nicht mehr hören wollen.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Im Blue Whale in LA hat es tierisch Spass gemacht - die Stimmung im Publikum und der Sound auf der Bühne waren umwerfend! Und wenn ich mal im Village Vanguard spielen könnte, würde ich sicher auch nicht nein sagen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich verbringe meine Zeit gerne mit Freunden und Familie. Spiele gerne (Brett-)Spiele bzw. Poker und schwimme zwar nicht sehr gerne, aber mache es einigermassen regelmässig, weil es wichtig ist für meine Gesundheit.