Musikunterricht, der zu dir passt

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Violine
Violine lernen bei

David Schnee

Violine und Viola für verschiedene Stile

David Schnee verfolgt als äusserst vielseitiger Musiker zahlreiche Projekte, welche sich von Klassik, Jazz, über Pop bis zu Filmmusik bewegen.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Violine

Musikstil

Klassik, Zeitgenössische Musik, Improvisierte Musik, Filmmusik und Jazz

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch


Das bringe ich dir bei

Das Solo-, Kammermusik- und Orchester-Repertoire von Barock bis Moderne, Probespielstellen, Aufnahmeprüfungs-Vorbereitung, Improvisations-Techniken, Jazz-Techniken und Phrasing auf dem Streichinstrument.

Ausbildung

HDK Bern, Master Pädagogik Violine bei Eva Zurbrügg

ZHdK Zürich, Master Performance Viola bei Nicolas Corti

ZHdK, Nebenfach Jazz-Violine bei Rainer Hagmann

HSLU Luzern, CAS Musikforschung

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

diverse Jazz Standarts, Beethoven, Brahms, J. S. Bach, Jimi Hendrix, Pink Floyd, Radiohead, Schostakovich, Schubert und uvm.
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Interview mit David Schnee

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Jemand, dessen Musik ich oft gehört habe und der mich stark beeinflusst hat, war z.B. Miles Davis. Es ist beeindruckend, wie er sich mit jeder Platte neu erfunden hat und somit den Jazz, aber auch andere Musikstile, nachhaltig und über lange Zeit geprägt hat. Ich bewundere seine Kompromisslosigkeit, mit der er seine Ideen verfolgte und verwirklichte. Heute lass ich mich von Musikern aus allen Bereichen beeinflussen, sofern sie mit Leidenschaft und Freude gute Musik machen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich werde versuchen, auf deine Wünsche und Bedürfnisse optimal einzugehen. Durch meine grosse Erfahrung in der Klassik kann ich dir eine ausgezeichnete technische Grundlage verschaffen, auf welcher ich dann dank meiner Beschäftigung mit Jazz, Pop oder Neuer Musik in der Richtung aufbauen kann, die für dich stimmt. Ich möchte, dass jeder Schüler irgendwann zu seiner eigenen Klang-Sprache, zu seinem eigenen Ton findet, und nicht einfach etwas imitiert.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich sass bei den Schulorchester-Konzerten als 6-jähriger immer in der ersten Reihe, und da haben mir die Geigen am besten gefallen, wahrscheinlich auch, weil ich von da aus die anderen Instrumente gar nicht richtig gesehen habe.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele meistens auf einer über 300-jährigen Viola, von der man aber nicht weiss, wer sie ürsprünglich gebaut hat. Sie hat eine lange Lebensgeschichte hinter sich und musste wohl einige Male repariert werden. Aber ich finde, sie hat dadurch einen wunderbaren eigenen Klang erhalten. Wenn ich verstärkt spiele, benutze ich entweder ein DPA-Mikrofon oder ein Ehrlund-Pickup.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich habe immer versucht sehr effizient zu üben, d.h. nicht stundenlang gedankenlos Tonleitern auf- und abzuspielen, sondern lieber kürzer, sehr bewusst und fokussiert Problemstellen anzugehen. Das hilft mir heute noch, vor allem wenn die Zeit knapp ist, neue Stücke zu lernen. Dann hilft es mir auch, zuerst eine eigene Vorstellung der Musik zu bekommen, die ich dann versuche auf dem Instrument umzusetzen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Streichinstrumente sind der menschlichen Stimme am nächsten und können deshalb in ähnlicher Weise berühren wie Gesang. Die Geige wäre dann eher eine Frauenstimme, und die Bratsche/Viola geht in Richtung einer Tenor-Lage, d.h. sie klingt rauher und wärmer als die Geige, was mir persönlich besser gefällt.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist die Abwechslung beim Unterrichten sehr wichtig, damit meine Schüler/-innen möglichst auf mehreren Ebenen vorwärtskommen können. Dann mag ich es, im Austausch mit dem Schüler auf konkrete Probleme eingehen zu können, damit ein gleichberechtigtes Verhältnis entstehen kann, im Gegensatz zu dem eher veralteten Lehrer/Schüler-Gefälle.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Anfangs mache ich gerne einige technische Übungen zum Aufwärmen, um dann, je nach Wunsch und Bedürfnissen des Schülers, entweder an Stücken zu arbeiten oder zusammen zu improvisieren. Wichtig ist mir auch, zwischendurch etwas Theorie oder Musikgeschichte einfliessen zu lassen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich denke, der spielerische, lustvolle Aspekt des Musizierens sollte (auch bei Erwachsenen) im Vordergrund stehen. Kinder improvisieren auch sehr gerne, und da kann auch bereits sehr viel vermittelt werden.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Mir gefällt das Unterwegssein als Musiker, sowohl geografisch als auch musikalisch, und dass man dabei immer sehr spannende Menschen kennenlernen kann, von denen man wiederum etwas lernen kann. Ich war z.B. einmal mit meinem früheren Streichquartett in Indien unterwegs, so ergab sich ein wunderbares musikalisches Zusammenspielen mit Musikern von dort.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich durfte ein Streichquartett-Konzert im Center for the Performing Arts in Peking mit über 2000 Plätzen spielen, was eigentlich für ein Kammermusik-Konzert viel zu gross ist.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Ich treffe immer wieder auf Musiker, mit denen es sehr inspirierend ist zu spielen. Ansonsten würde ich z.B. gerne einmal mit Stephan Eicher spielen, weil ich ihn einen sehr sensiblen und kreativen Musiker finde. Oder wieder mit Glen Hansard, weil ich da bei mehreren unglaublich energievollen und lebendigen Konzerten mitspielen durfte.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Eine Platte mit den späten Streichquartetten von Beethoven, weil es mir bei der grossen Tiefe und Menschlichkeit dieser Musik möglich wäre, immer wieder Neues zu entdecken.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich mag den kleinen Tonhalle-Saal, weil die Akustik super ist dort. Aber am liebsten habe ich ganz kleine Orte, Clubs, Wohnzimmer oder Proberäume, weil man dort so nahe am Publikum dran ist.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich mag Kultur im Allgemeinen, sei dies Film, Bücher, Museen etc. Und ich mag das Reisen und fremde Sprachen.


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