Musikunterricht, der zu dir passt

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Gesang
Gesang und Songwriting lernen bei

Denise Donatsch

Gesang von Musical über Jazz bis Singer-Songwriter

Denise Donatsch ist eine gefragte Sängerin und Liedermacherin, die vor allem für ihre seidene Stimme und Authentizität sowohl auf der Bühne als auch im Studio bekannt ist. Sie singt an privaten Anlässen, ist aber vor allem mit ihrer eigenen Truppe, “Denise Donatsch & Band“, unterwegs.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Gesang und Songwriting

Musikstil

Jazz, Chanson, Soul, Musical, Country und Singer-Songwriter

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Mixed-Voice (singen ohne Bruch), singen in oben aufgeführten Stilen, finden, verbinden und brauchen unserer verschiedenen Resonanzräume, Atemtechnik, singen als ganzheitliche Körpererfahrung, Songinterpretation für Bühnen- und Bandgesang (Frontgesang und Backing-vocals), Vorbereitung für Studioaufnahmen.
Songwriting.

Ausbildung

Swiss Musical Academy / Bern
Diplomierte Musicaldarstellerin
Leiter musikalische Abteilung: Ken Mallor aus New York

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Norah Jones, Katie Melua, Aretha Franklin, Etta James, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Zaz, Edith Piaf, Patent Ochsner, Alison Krauss, Jaques Brel, Lara Fabian, Hildegard Knef und Polo Hofer
Denise Donatsch

Interview mit Denise Donatsch

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Norah Jones, weil sie mit ihrer Stimme genau das macht, wozu diese am besten geeignet ist, nichts zu erzwingen versucht und deshalb umwerfend authentisch und intensiv singt.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Die eigenen gesanglichen Stärken finden, ausbauen und diese in den Songs umsetzen lernen.

Wie hast du singen gelernt?
Im Sandkasten, beim Velofahren, auf dem Spielplatz... Ich war ein dauersingendes Kind. Meinen ersten Auftritt hatte ich als Fünfjährige an einer Hochzeit, ich habe gesungen, mein Vater spielte Gitarre. Gesangstechnische Skills habe ich ab dem 15. Lebensjahr dazugelernt. Erst klassisch, dann modern. 

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich habe momentan 2 verschiedenen Wege, um an einen neuen Song heranzugehen, das ist ganz von meiner Tagesform abhängig. Die für mich bequemere Variante ist, wenn ich gerade an etwas ganz anderes als an Musik denke, entspanne und abschalte und sich mein Ideengenerator verselbständigt. Melodien und Texte schwirren dann in meinem Kopf herum. Die Kunst dabei ist, diese sehr kurzen Momente nicht vorbeigehen zu lassen, sondern die neuen Melodien und Texte gleich festzuhalten. Der Glaube, dass man sich in einer Viertelstunde bestimmt auch noch daran erinnern wird, ist definitiv eine Täuschung. Dasselbe gilt für Einfälle mitten in der Nacht. Darum immer ein Diktiergerät in der Nähe haben, sollte das Songwriting ernsthaft betrieben werden. 
Die zweite Variante ist das Improvisieren am Klavier oder an der Gitarre. Ich bin in erster Linie Sängerin und nicht Instrumentalistin, aber mein Können reicht prima aus, um Songs zu komponieren. Das Durchprobieren verschiedener Akkordfolgen und das Einfangen der daraus entstehenden Stimmung führt manchmal zu gar nichts und manchmal zu einer Perle. Überhaupt ist das Songwriting für mich sehr gut vergleichbar mit Perlentauchen – auch wenn fünfmal nichts dabei raus kommt, weiss ich genau, dass die nächste Muschel einen kleinen Schatz in sich tragen könnte. Das Songwriting ist für mich darum immer auch eine Suche nach Klängen, Stimmungen, Melodien, Rhythmen, Worten und Gedankenwelten. Für beide Varianten gilt: Offen sein im Alltag, für das, was um einen herum passiert, denn alles kann Inspiration sein. Begegnungen wahrnehmen – erfreuliche, aber auch weniger erfreuliche, die Schönheit der Natur einsaugen, Bilder betrachten, berührende oder spannende Texte lesen, Gespräche führen und, und, und. Zu guter Letzt notiere ich meine Songs in Form eines Leadsheets, sowie als Textblatt. Als Unterstützung dient mir dabei das Programm Sibelius, das ich allen empfehlen kann, die kleinste Version ist kostenlos. Meine Werkzeuge: Diktiergerät, Gitarre, Klavier, Notenpapier, Bleistifte und Edding-Stifte, Sibelius.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Bei Auftritten, die Verstärkung erfordern, benutze ich das Sennheiser 945.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Liebe zum Singen und meine Emotionalität.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Eigensinnigen Klang, eigensinnige Songinterpretation.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Darauf, dass sich der Schüler / die Schülerin wohl fühlt, auf die Stimmgesundheit und Individualität.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Nachfragen, wie es dem Schüler / der Schülerin geht, abchecken der Stimmfitness, Aufwärmübungen (Atemfluss, Körperarbeit, erste einfache Stimmübungen), Resonanzräume wecken, Übungen zur Artikulation, anspruchsvollere Stimmübungen (je nach Niveau), Arbeit am Song mit Umsetzung des Gelernten.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Gesangsunterricht empfehle ich erst ab dem 15. Lebensjahr.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Als ich in einem sehr lärmigen Lokal ein eigenes, jazziges Lied begann zu spielen und beim ersten Ton, den ich gesungen habe, das ganze Lokal verstummte und lautlos blieb, bis der Song vorbei war – Gänsehautmoment!

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Mahogany Hall Bern.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Sophie Hunger. Ihre Musikalität und ihr Feeling sind umwerfend.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Featuring Norah Jones, wegen Norah Jones, aber auch weil viele andere grosse MusikerInnen auf diesem Album mit dabei sind.

Auf welcher Bühne spielst du am liebsten?
Spielt mir keine Rolle. Ich liebe es zu spielen, ortsunabhängig.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie und gutes Essen.


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