Musikunterricht, der zu dir passt

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Schlagzeug
Schlagzeug lernen bei

Dennis Blassnig

Schlagzeug für Jazz und andere Stile

Dennis Blassnig ist als Schlagzeuger und Komponist ein aktives Mitglied der Luzerner Jazz - und Musikszene. Er hat während seines Studiums Konzerterfahrungen sammeln können, von zeitgenössischer klassischer Musik, aufgeführt im Südpol, bis hin zum Musical: Rocky Horror Show, aufgeführt im Luzerner Theater. Er spielt zur Zeit in lokalen Funk und Jazzbands und ist freiwilliger Mitarbeiter des Thursday Night Jazzjam in der Gewerbehalle.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Baselstrasse 74
6003 Luzern

Instrument

Schlagzeug

Musikstil

Funk, Fusion, Jazz, Hip-Hop, R'n'B, Drum ’n’ Bass und Pop

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Technik, Koordination, Sound, Groove, Spielen mit Bands, Playalongs, Songs raushören, aufschreiben und spielen, Notenschrift (lesen & schreiben), Improvisation, Grundkenntnisse über Material, Cymbals, Stimmtechniken für Trommeln. 

Ausbildung

Lehre als Bauzeichner, F.Preisig AG Zürich

Bachelor of Arts in Music, HSLU Musik Abteilung Jazz

Master of Arts in Musicpedagogy, HSLU Musik Abteilung Jazz

Unterricht bei, Norbert Pfamatter, Dominik Burkhalter, Gerry Hemingway, Marc Halbheer, Claudio Strüby und Willy Kotoun

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Jazz Standards, Miles Davis, Herbie Hancock, D'Angelo, Stevie Wonder, James Brown, Robert Glasper, Maceo Parker, The Roots und Bonobo

Dennis Blassnig

Interview mit Dennis Blassnig

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
In meinen Anfängen Billy Cobham: wegen seines virtuosen Spiels. Herbie Hancock & Robert Glasper: weil sie es immer wieder schaffen, genau meinen Musikgeschmack zu treffen. Das Album Momentum von Joshua Redman: Jeff Ballard, Brian Blade & Questlove bringen darauf alle ihr Groovetalent zur Geltung. Damu the Fudgemunk: wegen seinen kreativen und organischen Hiphop Beats.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Drum’n’Bass à la Jojo Mayer.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Nachdem ich mit drei Jahren eine Fastnachtstrommel beim Dorfumzug gesehen hatte, wollte ich unbedingt auch so eine. Zusammen mit meinen Eltern baute ich mein erstes Drumset aus einer Holzkiste, einem Bassdrumpedal, 2 Bongotrommeln und einem Becken zusammen: Marke Eigenbau. Zu meinem fünften Geburtstag bekam ich dann mein erstes komplettes Set in Kindergrösse.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele ständig auf unterschiedlichen Drumsets und Becken. Ich mache mir gerne eine Challenge daraus, aus vorhandenem Material so nahe wie möglich an meinen gewünschten Sound zu kommen. Mein Wissen darüber, wie man Felle mit oder ohne Klebeband stimmt, kommt dabei zum Einsatz. Meine Becken passe ich dem jeweiligen Musikstil an. Für Pop-Rock benutze ich eher klare Paiste-Becken und für Funk und andere Groovemusik wechsle ich dann meistens auf einen Herstellermischmasch. Für Jazz spiele ich neu auf alten Vintage Zildjan Avedis aus den 50er Jahren.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Neugier an regelmässigen Konzertbesuchen. Das Sehen und Hören von interessanten Musikern gibt mir immer die grösste Motivationsspritze um am nächsten Tag wieder zwei Stunden länger im Proberaum zu tüfteln und Neues auszuprobieren.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich kann mein Instrument Individuell so aufbauen, wie ich gerade Bock habe. Es kann ohne Tom oder mit sieben Toms aufgestellt werden. Man kann nur mit einer Hi-Hat spielen oder noch zehn Becken mehr aufhängen. Ein Linkshänder kann es so lassen, wie es ist, oder komplett spiegelverkehrt einrichten.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, meine eigene Begeisterung für das Schlagzeug auf den Schüler zu übertragen. Mir geht es dabei hauptsächlich darum, dem Schüler die Angst zu nehmen Fehler zu machen beim Spiel und seine Neugierde zu wecken, das Instrument zu erkunden.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Unterschiedlich. Die Stunde beinhaltet aber meistens die Elemente, gemeinsames Spielen, Technik und Koordination. Dabei versuche ich immer die Technik mit der Anwendung in der Musik anschaulich zu verbinden. Auf Wunsch des Schülers kann ich aber auch den ganzen Aufbau über den Haufen werfen und zum Beispiel eine komplette Lektion nur über das Stimmen der Trommelfelle halten.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern versuche ich immer die trockenen Technikübungen ein wenig in den Hintergrund zu verdrängen. Das Spielen steht im Vordergrund. Dabei wird auch der ganze Körper mit einbezogen (Schritte laufen, klatschen, singen, etc.). Wichtig finde ich ausserdem das Spielen mit Musik (original Songs/Playalongs) und zu zweit spielerisch gestalten: Duette arrangieren, Grooves mit Soloparts, freie Improvisation. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass es in einem Drumbattle ausartet.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
1999 war ich 12 Jahre alt und mein Vater hatte mich eingeladen an das Jazznojazz Festival in Zürich. Ich hatte damals das ganz grosse Vergnügen “Elvin Jones“ Jazzmachine noch live in Concert zu sehen. Der Zufall wollte es, dass ich ihm nach dem Konzert noch über den Weg gelaufen bin. Ich konnte Elvin persönlich die Hand schütteln und ein Autogramm mit Widmung von ihm auf einem Festivalposter mit nach Hause nehmen.

Welches war die grösste Bühne auf der du gespielt hast?
Im Letzigrund, in dem ich mit ca. 60 Schlagzeugern an der Eröffnung des neuen Stadions spielen durfte. Wir trommelten auf Ölfässern in einem grossen Kreis in der Mitte des Fussballfeldes. Das Stadion füllte sich langsam, aber es waren schon klar über 10'000 Personen im Publikum, die uns zuhörten.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Im Moment mit Robert Glasper. Sein harmonisches Denken kombiniert mit seinem Groove und seine Art Hip-Hop mit Jazz zu kombinieren trifft sehr stark meinen Musikgeschmack.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Miles Davis: Kind of Blue. Dieses Album geht irgendwie immer, auch dann noch, wenn ich nicht einmal Lust habe Musik zu hören. Ausserdem ist Flamenco Scetches eine meiner absolut liebsten Balladen.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In der Schweiz ganz klar im Kaufleuten Zürich. Ich finde die Clubgrösse perfekt und vermutlich wegen dem verbauten Holz ist auch die Raumakustik grandios.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie und Freunde, Kino, Theater und andere kulturelle Anlässe, Kochen und vor allem Essen, mein Velo und mein Snowboard.


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