Musikunterricht, der zu dir passt

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E-Bass, E-Gitarre, Akustische Gitarre und Klavier lernen bei

Fabian Gyarmati-Buchmüller

E-Bass, Gitarre und Klavier für diverse Stile

Fabian G.-Buchmüller ist gefragter Live- und Studio-Bassist, Musical-Darsteller und Workshopleiter mit über 500 gespielten Auftritten (u.a. für Luca Hänni, FATCAT, Beatrice Egli) in ganz Europa.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Wallstraße 22
4051 Basel

Instrument

E-Bass, E-Gitarre, Akustische Gitarre und Klavier

Musikstil

Funk, Soul, Jazz, Pop, Afro, Hard Rock und Metal

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Bass: Anfänger, Fortgeschrittene und Master.
Piano: Anfänger, Fortgeschrittene.
Gitarre: Anfänger.

Ein eingehendes Verständnis für das Instrument und die gespielte Musik. Alle Spieltechniken (Fingerstyle, Slap, Tap, Double Thumb, Pick, Palm Mutes etc.), dazu Gehörbildung, Musiktheorie, Harmonielehre, Rhythmik, Notenlehre (bei Bedarf). 
Improvisation, crazy„Chops”, Kreatives Songwriting, Arranging, Producing (Aufnahmetechniken, DAWs), gerne auch Performance Coaching.

Ausbildung

Privatunterricht bei Barna Kovács und Prof. István Megyaszay in Budapest, Ungarn
.
Ausbildung zum Profimusiker im Bereich Jazz/Popularmusik (E-Bass) bei Prof. Bernd Heitzler am International Music College Freiburg (D).

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Jamiroquai, Vulfpeck, Snarky Puppy, Earth Wind & Fire, Red Hot Chili Peppers, Muse, Dream Theater, Victor Wooten, Marcus Miller und Jazz Standards

Fabian Gyarmati-Buchmüller

Interview mit Fabian Gyarmati-Buchmüller

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Mit Sicherheit meine erste Klavierlehrerin mit ihrer strengen und doch fürsorglichen Art und mein grosser Bruder, Frontsänger unserer ersten Band. Von allen aktuellen und ehemaligen Bandkollegen habe ich auch sehr viel gelernt. Und von den Grossen haben mich u.a. Justin Vernon, Victor Wooten und D‘Angelo über Jahre nachhaltig geprägt.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
How to get your funk on! Besser möchte ich nicht behaupten, aber ich lege grossen Wert auf das Motto „musician first – bassist second“. Dinge, wie Feeling, Sound, Phrasierung, Artikulation, Timing und Kreativität sind fundamental und nicht unbedingt gebunden an unser Instrument. Ebenso Ear Training und ein allgemeines Musikverständnis.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich komme aus einer musikalischen Familie und habe lange gebraucht, bis ich nach Klavier, Gitarre und Schlagzeug endlich mit 14 Jahren beim Bass landete. Prompt war ich auch schon in einer Band mit meinem grossen Bruder und spielte Konzerte, zu denen schon mal die halbe Oberstufe der Schule feierte. Der soziale Aspekt war also am Anfang schon ein starkes Argument.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Mein Hauptinstrument ist ein Lakland 55-60 Fünfsaiter, gespielt durch einen Epifani Verstärker mit Box. Für mich ist das „tone heaven“. Dazu ca. zehn Effektpedale, von Kompressor über Octaver bis zu einem Envelope Filter. Eines für jeden Anlass. Bei FATCAT spiele ich noch einen MicroKorg Synthesizer für die ganz fetten Sounds.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Das musikalisch geschulte Gehör. Dadurch klingen komplett unbekannte Songs und Übungen schnell vertraut und lassen sich viel leichter erlernen. Ausserdem eine gewisse Verbohrtheit. Wenn ich etwas unbedingt spielen können wollte, habe ich mich früher regelmässig im Keller eingesperrt und bin in eine stundenlange „Übe-Trance“ verfallen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Tiefgang – in jedem Sinne. Es spricht Herz und Kopf gleichermassen an. Kaum ein anderes Instrument erzeugt durch seinen schieren Klang ein derartiges Wohlempfinden, und gleichzeitig ist der Bass bzw. seine musikalische Rolle ein intellektuell hochinteressantes Themenfeld.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
In erster Linie auf die Wünsche der Lernenden, danach richtet sich alles. Auf Abwechslung und eine ausgewogene Balance zwischen Praxis und Theorie. Und auf den Spass an der Sache! Wir sind schliesslich nicht in der Schule:).

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Eine Unterrichtsstunde geht schnell vorbei, deswegen widme ich so viel Zeit wie möglich den essenziellen Dingen: Spielen, hören, verstehen. Ich gliedere meinen Unterricht gerne in mehrstündige Einheiten, die ein Musikgenre, einen Interpreten oder einen technischen Aspekt tiefergehend behandeln, um mit der Zeit einen fundierten Wissensschatz aufzubauen. Dabei werden mal Basslinien aus Songs rausgehört und dazugespielt (Noten schreibe ich), mal theoretische/technische Neuheiten erschlossen oder auch gesungen(!) und geklatscht.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder lernen unheimlich intuitiv. Eher versuche ich bei Erwachsenen vorzugehen, wie es bei Kindern schon ganz von alleine läuft: In erster Linie die natürliche Musikalität zu bilden und Theorie als Mittel zum Zweck – dem befreiten Musizieren - zu verwenden. All das zu kleinen Übungsstücken oder natürlich gerne zur Lieblingsmucke der Kleinen, die Einstiegshürde ist dafür vergleichsweise niedrig im Gegensatz zu anderen Instrumenten.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Nie vergessen werde ich unseren Auftritt mit FATCAT beim Montreux Jazz Festival, mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem Genfer See. Eine unglaublich magische Atmosphäre! Die tollsten Erlebnisse sind aber meist gar nicht so spektakulär. Für mich ist es zum Beispiel immer wieder unheimlich erfüllend im Chor zu singen. Und egal bei welcher Produktion, die angespannten Minuten hinter der Bühne kurz vor Showtime, sind für mich das pure Glück!

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das war bei der Jazz Open auf dem Stuttgarter Schlossplatz als Vorband von Jamie Cullum. Oder beim DSDS-Open Air im Heidepark Soltau, vor bestimmt 15.000 Zuschauern. Verrückt!

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit dem Schlagzeuger Gavin Harrison würde ich gerne mal eine Rhythmusgruppe bilden. Wobei, vor lauter Staunen würde ich wahrscheinlich vergessen mitzuspielen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Am ehesten etwas von Sigur Rós, das ist sehr cinematische Musik ohne lyrischen Inhalt, der einem mit der Zeit auf die Nerven gehen kann. Aber irgendwann ist alles totgehört.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Beim Festakt zur Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame wäre schön.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Freunde, Sport, die Wissenschaft und immer wieder mal Sachen zum ersten Mal zu machen.


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