Musikunterricht, der zu dir passt

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Gesang
Gesang lernen bei

Gabor Kabok

Gesang/Stimmbildung für Klassik, Jazz & Pop

Gabor Kabok erwarb 2016 den Master in Gesangspädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste mit Auszeichnung. Er arbeitet zurzeit als privater Gesangslehrer in Zürich sowie Winterthur und ist neben seiner solistischen Tätigkeit in den Bereichen Kammer- und Kirchenmusik auch schweizweit als Chorsänger tätig.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Gesang

Musikstil

Klassik, Jazz und Pop

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Ungarisch


Das bringe ich dir bei

Ein gezielter und individueller Gesangsunterricht mit versierter Klavierbegleitung. Auch eine Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an eine Musikhochschule ist möglich. Das Erlernen und Verfeinern einer fundierten Gesangstechnik in einer stilistischen Vielfalt: Entdeckung des Stimmumfangs, des Atems, der verschiedenen Farben der Stimme, der Ausdruckskraft der Emotionen. Diktion in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Ungarisch. Für PopmusikerInnen Stimmbildung auch anhand des Konzeptes vom «Complete Vocal Technique» von Cathrine Sadolin, sowie das Erarbeiten des eigenen Repertoires. Alles in einem motivierenden und inspirierenden Umfeld.

Mein klassisches Konzertrepertoire erstreckt sich von den Passionen, Kantaten und Oratorien J.S. Bachs und anderer Barocker Komponisten, zahlreichen klassischen und romantischen Oratorien, Opern und Liedern, hin zu zeitgenössischen Kompositionen.

Ausbildung

Zürcher Hochschule der Künste, Bachelor of Arts – Klassik, Sologesang bei Professor Scot Weir

Zürcher Hochschule der Künste, Master of Arts mit Vertiefung vokale Musikpädagogik, Sologesang bei Professor Scot Weir  

In diesen Bands habe ich gespielt

Als freischaffender Sänger bin ich als Solist und Chorsänger in verschiedenen Ensembles zu hören. Besuche meine Webseite für Hörbeispiele.

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Radiohead, R Kelly, Christina Aguilera, Lady Gaga, Elvis Presley, The Baseballs, John Legend, Elton John, Diana Krall, Musical Les Misérables, Musical The Beauty and the Beast und Musical My Fair Lady
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Interview mit Gabor Kabok

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Ich habe mehrere musikalische Vorbilder, die mich immer wieder inspirieren, und von denen ich immer wieder lerne. Wenn ich an das Lied denke, ist Dietrich Fischer-Dieskau mein absoluter Liebling. Seine einzigartigen musikalischen Lösungen und Klangfarben öffnen vor mir immer neue Interpretationswege. Im Operngesang inspirieren mich Luciano Pavarotti und Cesare Siepi ununterbrochen. Ein Tenor und ein Bassbariton mit einer überirdischen Kontrolle über das Instrument und nicht zuletzt mit wunderbaren Stimmen. Aber ich bin genauso grosser Fan von Lady Gaga. Ich bin äusserst beeindruckt von ihrer stilistischen Vielfalt, und wie sie in der Lage ist, ihre Gesangstechnik leicht an den jeweiligen musikalischen Stil anzupassen. Faszinierend und massgeben für mich ist, wie sie ihren eigenen Stil und ihr eigenes musikalisches Dasein hinterfragt, und nimmermüde versucht sie sich zu erneuern. In diesem Zusammenhang könnte ich Bach, Verdi, Mozart, Puccini, Beethoven oder Schönberg genauso gut erwähnen. Die Liste wäre unendlich. Diese Künstler inspirieren und bringen mich dazu, mich ständig Herausforderungen zu stellen, um mich zu entwickeln. 

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
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Wie hast du singen gelernt?
Ich sang immer sehr gerne. Der Gesang war immer meine Leidenschaft, aber ich habe nie ernsthaft überlegt, eine Karriere als professioneller klassischer Sänger anzustreben. Meine Klassenlehrerin im Gymi hörte mich immer wieder singen, und ganz spontan schlug sie mir einmal vor ihrem Vater vorzusingen. Er unterrichtete nämlich am Béla Bartók Konservatorium in Budapest. In dem Moment, als ich das Unterrichtszimmer betrat und die wunderschöne Stimme von Sophia - eine Mezzosopranistin - gehört hatte, wusste ich, dass ich gefunden habe, was ich in meinem ganzen Leben machen möchte.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich unterrichte auf einem E-Piano und natürlich mit meiner Stimme. Ebenfalls habe ich das neuste Zoom H6 Pro Aufnahmegerät auch immer parat. Der Schüler/die Schülerin kann die Stunde immer aufnehmen. Er/sie soll dafür entweder seine eigene SD-Karte mitbringen, oder wir nehmen mit meiner auf, und ich schicke die gegebene Aufnahme dem Schüler/der Schülerin zu. Wenn ein Stück quasi konzertreif ist, ermutige ich meine SchülerInnen es aufzunehmen. Wir schaffen damit eine Art «Konzertsituation ohne Risiko», was die SchülerInnen extrem fördert. Ich finde es ausserdem sehr wichtig, dass man sich regelmässig aufnimmt, damit man hört, wie man von aussen klingt. Man gewinnt damit für sich eine ganz andere Einstellung, auch im Gesangsunterricht. Man wird in seiner Stimmgebung und seiner musikalischen Darstellung viel bewusster und souveräner. Neben den Klavierauszügen arbeite ich gerne mit Karaoke-Versionen von Stücken (vor allem bei Popsongs), weil es authentisch ist. Dafür benütze ich eine Bose-Box (dies ist bei den Hausbesuchen auch sehr praktisch), sowie mit einem 55 Zoll Samsung UHD Fernseher, welcher bei mir im Studio steht.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich bin offen für das Neue, und ich suche ständig das Positive auch in meiner Leistung. Das heisst, ich gehe mit mir sehr konstruktiv um.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
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Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist es im Unterricht besonders wichtig, stets das Positive hervorzuheben: Ich suche, akzeptiere und baue auf dem auf, was schon da ist. Die jahrelange Praxis hat mir gezeigt, dass jede(r) Schüler(in) bereits über bestimmte Erfahrungen beim Singen verfügt. Doch unabhängig von vorhandenen Prägungen entdecke ich immer etwas Einzigartiges in ihrem Gesang, wo ich mit meiner Methodik unmittelbar anknüpfen kann. Diese Faktoren zu finden, ist der Schlüssel einer erfolgreichen Kooperation im Rahmen jedes Unterrichtsgeschehens. Es ist notwendig, für jede(n) Schüler(in) eine individuelle Unterrichtsituation zu schaffen, um seine/ihre individuelle Entwicklung ideal zu fördern, damit er/sie sich zu einer selbstständigen Musikerpersönlichkeit entfalten kann. Aus diesem Grund bevorzuge ich eine auf die SchülerInnen zentrierte Unterrichtsmethode, welche sie dazu anspornt, zu überlegen was sie erlernen möchten und wie.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich fange mit einer Körperübung an, die wir mit einer atemtechnischen Übung verbinden. Dann wecken wir die Stimme mit einer Glissando-Übung von einem Ton nach unten z.B. auf "ng" oder auf "m". Danach das gleiche mit einem Vokal z.B. "A" oder "E", je nachdem, welcher Vokal bei dem jeweiligen Schüler resonanzreicher klingt. Dann singen wir Skalen, arrangiert aus unserem Musikstück als Übung für die Musik. Danach singen wir das Stück.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Vor allem mit Geduld und Liebe😊.  Mit lustigen Übungen lasse ich sie ihr Instrument entdecken. Ich baue leichte Solfège-Übungen in die Stunde ein (z.B. Tonleiter singen oder Rhythmen klatschen), dann üben wir das Erlernte in einem Musikstück. Es soll alles indirekt passieren, d.h. ich erkläre weniger, und es wird mehr ausprobiert.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Die Vorbereitung und das Konzert von der «Winterreise» von Franz Schubert. Ich liebe diese Lieder sehr. Sie haben mich sowohl musikalisch, als auch stimmlich in grossem Masse weitergebracht.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Bühne in der Tonhalle in Zürich als Chorsänger. Als Solist vielleicht das Kurtheater Baden.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Es wäre mir eine grosse Ehre einmal mit Diana Damrau in einer Oper singen zu können. Sie hat eine einzigartige Energie auf der Bühne, sowohl spielerisch als auch musikalisch.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Äh, das ist eine sehr schwierige Frage. Ganz bestimmt den Singin' in the Rain 1952 Film Soundtrack in der Deluxe Edition von 01.10.2002. Wenn ich mir das Album anhöre, habe ich immer das Gefühl, dass, auch wenn die Welt untergeht, alles noch möglich ist.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten würde ich im Opernhaus in Sydney singen, und wenn wir schon träumen, dann in meiner Lieblingsrolle, nähmlich als Lord Enrico Asthon in der Oper Lucia di Lammermoor von G. Donizetti. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Dass ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie und Freunden verbringen kann, sowie dass ich mir für meine persönliche Entwicklung Zeit nehme.


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