Musikunterricht, der zu dir passt

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Gesang
Gesang, Gesang und Gitarre und Songwriting lernen bei

Leoni Altherr

Jazz- und Popgesang, Improvisation

Leoni ist eine engagierte Musikerin, die in diversen Projekten als Sidewoman oder Bandleaderin mitwirkt und oft auf der Bühne steht.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790


Standort

Instrument

Gesang, Gesang und Gitarre und Songwriting

Musikstil

Jazz, Improvisierte Musik, Freie Improvisation, Pop, Singer-Songwriter und Folk

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch


Das bringe ich dir bei

Nebst der Gesangstechnik kann ich dir vieles zur Interpretation von Songs beibringen. Zudem kannst du, wenn es dich interessiert, einiges über die Improvisation lernen.
Zu meinen Stärken gehört das Songwriting. Wenn du möchtest, zeige ich dir die Basics dafür inklusive Begleitung auf der Gitarre. Zudem kann ich dir zeigen, wie du deine Songs gleich selber aufnimmst.
Die Möglichkeiten sind fast endlos! Hier noch ein Paar Ideen: Komposition, deine Rolle in einer Band, Beatboxing, Notation mit Notations-Software, Musiktheorie uvm.

Ausbildung

1. Gymnasium Unterstrass, Matura mit Schwerpunktfach Gesang bei Jaqueline Löchel-Oesch und Kurt Müller Klusman
2. Momentan: Jazz-Gesangsstudium an der Hochschule der Künste Bern bei Efrat Alony und Adreas Schaerer

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Nick Drake, Beatles, Mani Matter, Jazz Standards, Nirvana, Wye Oak, Slowdive, Dick Annegarn, Sufjan Stevens, Elliott Smith, George Gershwin, Brad Mehldau, Miles Davis, Wayne Shorter, Cole Porter, Ella Fitzgerald, Chris Whitley, Radiohead, Björk, Rolling Stones, Bill Evans, Porches, Velvet Underground, Low, Lhasa, Timber Timbre und Tom Waits
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Interview mit Leoni Altherr

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Mein erstes Album war eines von Nirvana. Danach brannte ich für Hiphop, besonders The Roots und Gang Starr, die mich mit ihrem Rap-flow beeindruckten. Zu Hause hörten wir oft Rolling Stones und Beatles, die Stimmung des Psychedelic Rock und Post Rock ist seither eine grosse Inspiration. Heute bewundere ich Sängerinnen wie Norma Winstone und Sidsel Endresen für ihren stimmlichen Ausdruck.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Meine Stärken liegen in der Improvisation und der Intuition. Zudem liebe ich tolle Songs und kann dir zeigen, wie du sie am besten interpretierst. Wenn du dich für den Jazz interessierst, zeige ich dir die Welt des Scattens, der Phrasierung und dem Jazz-Feeling. Die verknüpfung von Gesangsunterricht und Songwriting mit Gitarrenbasics findet man an Musikschulen nicht all zu oft.

Wie hast du singen gelernt?
Als ich sehr, sehr klein war, rannte ich wie verrückt zu meiner Mutter und kündigte an: „Mami, ich werde Opernsängerin, hör mal wie ich singen kann!“. Darauf folgte ein lautes „Aaah“ mit meinem Kinderstimmchen, mit dem mich meine Verwandtschaft lange danach noch aufzog. So hat das alles angefangen. Das mit der Oper hab ich mir dann doch noch anderst überlegt.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Normalerweise nehme ich ganz einfach die Gitarre in die Hand und spiele intuitiv darauf los, und zwar tagelang, bis ich einige Fragmente gefunden habe, die mir gefallen. Melodie und Text für diese Fragmente ergeben sich meist simultan. Dieser Prozess dauert sehr lange, und manchmal begleiten mich diese Fragmente monatelang bis sie endlich ihren Platz in einem Song finden.
Als nächstes versuche ich, die Fragmente zu verbinden. Manchmal bedarf es hier seltsamen Modulationen oder alternativen Gitarren-Tunings. Das Zusammenfügen der Fragmente dauert meist nur wenige Stunden.
Besonders wenn ich in meinem mikroskopischen Homestudio Songs produziere, gehe ich aber anders vor. Am Anfang steht ein bestimmter Klang wie zum Beispiel der eines Synthesizers oder einer Drum Machine. Darauf „baue“ ich den Song, indem ich weitere Instrumente aufnehme. Erst am Schluss schreibe ich eine Melodie mit Text und nehme auch die Stimme auf.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich singe mit einem Neumann KMS 105 Mikrophon. Besonders für kleine Formationen im intimen Rahmen ist dieses Mikrophon einfach wunderbar. Für grosse Formationen auf kleinen Bühnen weiche ich auf ein Shure Beta 58 aus. In meinem Schlafzimmer-Homestudio steht so einiges rum, was mir sehr lieb ist: Eine elektrische Kay- sowie zwei akustische Gitarren, Casio SK-1, Critter&Guitari Organelle, Effektgeräte, alte und neue Mikros, diverse Orgeln und Synths, Ableton und Logic Pro - ein Spielplatz!

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Spieltrieb und Entdeckungsfreude haben mich immer weiter gebracht. Das Musizieren ist, was viele vergessen, ein Spiel. In Kombination mit etwas Ehrgeiz und Disziplin bin ich so fast immer an mein Ziel gelangt.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Kein anderes Instrument wird so oft gehört (und so selten gesehen) wie die Stimme. Durch diese Omnipräsenz ist die Stimme das Instrument, welches dem Menschen am nächsten steht, ihn am direktesten anspricht. Nicht zuletzt wegen der Fähigkeit, Melodie und Sprache zu verknüpfen, kann eine Sängerin oder ein Sänger das Publikum leichter berühren und eine klarere Message übermitteln als jedes andere Instrument.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Das wichtigste beim Singen ist es, Spass dabei zu haben. Dazu kommt Entdeckungsfreude und Spieltrieb, was ich auch gerne fördere. Die Stimme lässt sich - im Gegensatz zu allen anderen Instrumenten - nicht ersetzen und deshalb ist mir die Gesundheit des Stimmapparates besonders wichtig. Dafür erkläre ich dir, wie der Stimmapparat funktioniert und wie der Körper dessen Arbeit erleichtert.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich freue mich, wenn du mir Songs sendest, welche du gerne üben möchtest. Bevor wir uns diesen widmen, machen wir ein ausgiebiges Einsingen und ich zeige dir technische Übungen. Dazwischen gibts immer mal wieder Tips und Tricks, Übungen und Inputs, welche du zu Hause anschauen kannst.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern, genau so wie bei Erwachsenen, ist der Spassfaktor sehr wichtig. Kinder sind meist noch entdeckungsfreudiger als Erwachsene, so lassen sie sich auch gerne mal auf freie Improvisationen, verrückte Ideen und Spiele ein, was ich sehr begrüsse. Gerne bringe ich den Kindern das Notenlesen und die einfachsten Basics der Musiktheorie bei.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Vor nicht all zu langer Zeit stand ich mit einer Band auf der Bühne und verlor mich so sehr in der Musik, dass mir jegliches Gefühl für Zeit und Raum abhanden kam. Ich erinnere mich nur an das Auftauchen aus dieser Stimmung und daran, wie ich nach dem Konzert ziemlich neben den Schuhen stand.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich spiele nicht gerne auf grossen Bühnen. Die schönsten Konzerte erlebe ich in kleinen, dunklen Kellerräumen, wo mir das Publikum fast auf die Füsse steht.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Ob die Chemie auf Musikalischer Ebene stimmt, merke ich erst beim Musizieren selber. Deshalb kann ich das nicht beantworten. Für mich gilt: Spielen, spielen, spielen und die Welt entdecken.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das wäre wohl Laughing Stock von Talk Talk. Weil viele Erinnerungen dranhängen, und weil die Musik einfach wunderschön ist.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Je nach Besetzung ist dies unterschiedlich. Mit einer aktustischen Jazz-Formation, wie meinem Trio DIE DREI, spiele ich gerne auf gemütlichen, kleinen Bühnen. Mit meiner Alternative-Pop Band Lolasister möchte ich auf grossen Festivalbühnen stehen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich bin ein naturverbundener Mensch und gehe deshalb gerne nach draussen, am liebsten in die Berge. Ich pflege einen grossen Gemüsegarten, wo auch vier Hühner frei rumlaufen.
Schon seit Jahren fotografiere ich Analog. Es ist schon eine ziemlich grosse Bildersammlung zusammengekommen, welche stetig weiter wächst. Momentan lerne ich autodidaktisch den Umgang mit Grafik und Bildbearbeitung. Zudem treibe ich gerne Sport und interessiere mich sehr für Literatur, Theater Kunst und Biologie.

Empfehlungen für Leoni Altherr

Maria, Maria 29 aus Bern (SchülerIn)

Seit knapp einem Jahr nehme ich bei Leonie Gesangsunterricht. Was mir an dem Unterricht besonders gefällt ist, das sie sehr auf die Individuellen Bedürfnisse eingeht. Ich spiele Gitarre und schreibe selber Lieder die wir uns im Unterricht zusammen anschauen. Sie inspiriert mich neues auszuprobieren. Gibt mir sehr wertvolle Tipps und Übungen die mich persönlich weiterbringen. Mit ihrer lockerer spontaner und fröhlicher Art ist der Unterricht niemals langweilig. Ich kann Leonie nur weiter empfehlen.

Rosanna, 41, Rosy, Bern (SchülerIn)

Der Gesangsunterricht bei Leoni kann ich nur weiterempfehlen. Wie Sie auf mich eingeht und individuell unterstützt schätze ich sehr. Bin jedesmal sehr motiviert, ihren Unterricht zu besuchen. Was ich besonders beim letzten Kurs geschätzt habe, war die Aufnahme der Stücke die wir gemeinsam geübt hatten. Hat wirklich spass gemacht! Deshalb fahre ich auch mit einem zweiten Kurs weiter und kann sie gerne weiterempfehlen!

Nils, 20, Mevhaniker, Thun (SchülerIn)

Ich nehme seit ca. 10 Monaten bei Leoni Gesangsunterricht. Ich bin immer noch in einem Anfängerstadium, die Vortschritte die ich jedoch in dieser Zeit gemacht habe sind deutlich hör-/spührbar. Der Punkt in dem ich durch Leoni wohl die besten Vortschritte gemacht habe, ist die "Stimmwahrnemung", was meiner Meinung nach wohl der wichtigste Punkt ist um sich gesanglich weiter zu entwickeln.
Leoni ist eine unglaublich motivierende Person, geht auf meine Ideen und Wünsche ein und bringt mich dazu alles mögliche auszuprobieren. Der Unterricht macht spass und man merkt das sie auch selbst freude daran hat.

Mein Rat, melde dich bei Ihr ;)

Hannah, 20, Student, Fribourg (SchülerIn)

Leoni ist eine tolle Gesangslehrerin! Mit ihrer Begeisterung und guten Laune steckt sie an und sie ist sehr an deinem persönlichen Erfolg und Fortschritt interessiert. Innert kürzester Zeit hatte ich das Gefühl, schon eine Menge gelernt zu haben. Leoni ging immer auf meine persönlichen Wünsche ein und hat mich dazu motiviert, Neues auszuprobieren. Die Lektionen haben immer sehr viel Spass gemacht, ich kann sie nur weiterempfehlen! 


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