Musikunterricht, der zu dir passt

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Kontrabass, Gesang und Violine lernen bei

Matthias Härtel

Kontrabass, Jodeln, Nyckelharpa & Violine für Stücke aus mündlicher Überlieferung

Matthias Härtel ist ein Musikkant der aus mündlichen und handschriftlichen Überlieferung auf Bühnen und Tanzflächen kursiert.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Lagerhausstrasse 17
8400 Winterthur

Instrument

Kontrabass, Gesang und Violine

Musikstil

Folk und Volksmusik

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Bassbogen Technik für Bühnen Auftritte und auch Ausdauertechniken für längere Auftritten wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern etc.
Gehörtechnik für Auftritte ohne Proben oder Melodiewechseln ohne Pause/Absatz zwischen den Stücken.
Beim Jodeln: Techniken, für die Atmung, Artikulation, Intonation und Einbringung von Varianten sowie Verzierungen.

Stile:

Traditionelle Alpenländische und Nordische Musik aus alten Handschriften dazu Kontrabassläufe von der einfachen Art (Funktionsbass) bis hin zu Verzierungen (Übergänge). Grundgerüste für die Gehörbildung. Traditionelles Jodeln aus mündlicher Überlieferung dazu Technik und Artikulation sowie erste Schritte zu Variationen und Verzierungen. Stimmhalten und Atemtechnik der Melodie.

Ausbildung

Violine in der Musikschule Frohnleiten (AUT).

Ich wurde mit Musik geboren und durfte in unzähligen Wirtshaus und Tanzbodenstunden die Kraft und Magie der Töne und Melodien erlernen. Ich erlernte die Musik unterwegs.
Meine Eltern nahmen mich mit auf Workshops und Kurse wie, Klassik trifft Volksmusik, Johnsbacher Musikantenwoche, Harfenbaukurse, Jodelkurse, Volksmusik Tagungen in Schottwien, Sing und Chorwochenende Seggauberg, sowie Almfeste, die zu vielen Feldforschungen ausarteten.

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Landstreichmusik (CH), Doppelbock (CH), Opas Diandl (IT), Finkslinggs Tanzbar (AUT), Vlinder (AUT/CH) und in vielen verschiedenen Projekten rund um Österreich.
 

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Traditionelle Stücke aus mündlicher Überlieferung, Perfahl, Gebrüder Steinegger, Altfrenstchsammlung und Traditionelle Lieder aus dem Balfolk

Matthias Härtel

Interview mit Matthias Härtel

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Es gibt viele Gewehrsleute in meinem Umfeld, die mich geprägt haben. Prof. Rudolf Pietsch, Steiner Gretl, Heli Gebauer, Franz Zöhrer, Blamberger Luis, Hermann Fritz, Zwnazger Ferdinand uvm. Natürlich auch meine Eltern! Diese Menschen haben mir beigebracht, was traditionell spielen und singen bedeutet und was es heisst, Energie in Musik umzuwandeln sodass die Tanzfläche kocht.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Komische Frage. Ich will mich nicht messen mit anderen Lehrern. Bühnenerfahrung und vor allem die Technik zur Ausdauer für Stunden langes spielen.
Der Hausverstand, eine Melodie auf Anhieb mit einer zweiten Stimme oder einem Bass zu begleiten.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Zum einen in der Musikschule und zum Anderen zuhause und unterwegs. Beim Beobachten anderer Kontrabassist*innen konnte ich viele Stile von anderen erlernen.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele eher einen 0815 Kontrabass, wo man richtig arbeiten muss um einen Ton zu erzeugen. Aber das macht meinen Stil aus. Die Nyckelharpa ist aus Finnland mit einem wunderbaren Klang. Der Hersteller ist eher unbekannt. Und zum Schluss meine Stimme.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Mein Gehör. Es ist das wichtigste Instrument um eine Melodie zu verstehen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Nyckelharpa ist ein besonderes Instrument. Sie ist eine mechanische Geige. Mein Kontrabass hingegen hat nichts besonderes.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist es wichtig, die/den Schüler*in nicht zu überfordern. Ich möchte, dass der/die Schüler*in mit Freuden lernt. Dabei kann es auch passieren, dass wir eine Unterrichtsstunde irgendwo in der Natur machen werden.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich gestalte für jeden Schüler und jeder Schülerin, nach der ersten Begegnung ein eigenes Konzept. Jeder und jede hat andere Vorstellungen und Ziele. Daher: Für mich steht der/die Schüler*in im Mittelpunkt. Deshalb frage ich bei meinen Kursen und meinem Unterricht zu aller erst: „Was erwartest/wünscht du dir von mir und von dir?“
(Es bringt nichts, wenn ein/eine Schüler*in mit Stücken oder Noten nach Hause kommt, die er/sie gar nicht lernen wollten).

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit Kindern spiele und lache ich am liebsten. Sie sind unsere Zukunft in der Musik und daher ist es mir wichtig, dass sie grossen Spass im Unterricht haben.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Für mich ist jeder musikalische Moment ein Erlebnis. Ich werde nie vergessen, wer mir Melodien beigebracht hat, wer mit mir spielte und mit wem ich spielen durfte. Musik ist Kommunikation von Gefühlen. Sie ist Begegnung und stellt keine Grenzen auf. Sie ist das schönste Erlebnis.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr genau wo, wann oder wie viel Publikum es bei meinen Konzerten gab. Für mich steht im Vordergrund, dass die Menschen meine Musik spüren und vielleicht sogar mögen. In Estland beim Folkmusikfestival in Vilijandi gab es die schönsten Bühnen und wahrscheinlich auch das grösste Publikum das ich je bespielen durfte.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne mit den vorausgegangenen Musikern, von denen ich alles gelernt habe wieder spielen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich habe so viele Melodien im Kopf, dass ich keine Platte brauche.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten spiele ich auf Tanzflächen wo man die Vibrationen der tanzenden Bewegungen spürt.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Die Familie.


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