Musikunterricht, der zu dir passt

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E-Bass
E-Bass lernen bei

Raphael Scheiwiller

E-Bass für Jazz, Indie, HipHop und Pop

Raphael Scheiwiller ist ein Basler Musiker, der als vielseitiger Bassist seit einigen Jahren auf Bühnen in ganz Europa unterwegs ist. Stilistisch setzt er sich dabei wenig Grenzen. Er ist Organisator und Gründer der regelmässig stattfindenden Pandajams in Basel.
Raphael Scheiwiller bietet auch Fernunterricht an.
Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Fernunterricht sind meist auch Abos mit 5 Lektionen möglich, bemerke dies einfach bei deiner Anmeldung.


Standort

Gasstrasse 56
4056 Basel

Instrument

E-Bass

Musikstil

Jazz, Indie Rock, Hip-Hop und Pop

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Spiel in der Band, Grooves, Solieren, Improvisation, Interplay

Ausbildung

Musikschule Arlesheim, Unterricht bei Hannes Fankhauser/Emanuel Schnyder

Vorstudium Jazzschule Basel, Unterricht bei André Buser

Hochschule Luzern Musik (Schwerpunkt Jazz), Bachelordiplom, Unterricht bei Wolfgang Zwiauer/Thomy Jordi

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Laurin Buser, Annie Goodchild, Ocelot, Muhi Tahiri, Cafe de Mañha, Vagabi, Brass Department, Emilia Anastazia, Celine Huber, Yunus, Vera Fragile

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Miles Davis, Charles Mingus, Herbie Hancock, Thundercat, Wayne Krantz, Avishai Cohen, Radiohead, Arctic Monkeys, Grizzly Bear, Donny Hathaway, Amy Winehouse, Stevie Wonder, The Meters, Kendrick Lamar, A Tribe called Quest und John Mayer

Raphael Scheiwiller

Interview mit Raphael Scheiwiller

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Tim Lefebvre, der Bassist von David Bowies letztem Album. Ich durfte ihn persönlich kennenlernen und mit ihm spielen, und wurde dabei von stark seinem positiven Wesen und seiner musikalischen Energie inspiriert. Er besitzt eine unglaubliche Soundvielfalt, ein starkes Gespür für gewichtige Bassläufe und beweist immer wieder, wie wichtig Mut in der Musik ist. Ansonsten werde ich natürlich immer wieder aufs Neue von meinen MitmusikerInnen inspiriert.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Wie man als Bassist in einer Band sowohl songdienlich zurückhaltend, als auch kreativ mitgestaltend spielen kann.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Bevor ich das erste Mal eine Bassgitarre berührt habe, war ich sehr von dem Aussehen dieses Instruments angetan. Als mich mein damaliger Musiklehrer ertappt hat, wie ich den hauseigenen Bass der Schule angestarrt habe, hat er ihn mir sogleich für mehrere Wochen ausgeliehen – die Liebe zum Instrument wurde somit schnell zu mehr als nur einer oberflächlichen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Sehr oft spiele ich auf meinem Fender Precision Special, welcher sowohl ein Jazz- als auch ein Precision Pickup hat. Er besitzt dadurch eine grosse Soundvielfalt und fügt sich in verschiedenen Musikstilen bestens ein. Des weiteren spiele ich auch einen 5-Saiter von Tino Tedesco, den ich wegen seinen druckvollen Bässen oft im Hip-Hop verwende.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Neugierde.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es lässt den Hörer Dinge fühlen, die er nicht immer aktiv hört.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich gehe auf das jeweilige Individuum ein und helfe ihm dort, wo es gebraucht wird. Ich zeige auf, wie man technische Hürden überwinden kann und wie man sich als Musiker eigenständig verbessern kann. Und natürlich sehr wichtig: viel Musizieren während dem Unterricht.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Der Schüler zeigt mir seine Interessen, wir suchen uns jeweils ein Thema aus und vertiefen wir uns während einer oder mehreren Lektion darin.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich nehme mir genug Zeit für alles und achte neben den technischen Grundlagen vorallem darauf, dass das Kind viel Spass und Leidenschaft beim Musizieren verspürt, denn damit fängt alles an.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Da gibt es einige. Eines davon waren die Jams, die während einer gewissen Zeit in der WG eines Freunds stattfanden. Es sind immer unglaublich viele coole Musiker und ebenso viele Freunde und Zuhörer gekommen. Es wurde jeweils die ganze Nacht hindurch gejammt und der Mix zwischen hochstehender Musik und exzessivem Feiern war magisch.

Welches war die grösste Bühne auf der du gespielt hast?
Die Reithalle in der Kaserne Basel. Wir haben mit der Band von Laurin Buser direkt vor Bilderbuch gespielt und die Stimmung an diesem Abend war sehr energievoll.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Kali Uchis. Ich finde sie nebst ihrer Musik, die mich auf verschiedenen Ebenen anspricht, eine sehr spannende Persönlichkeit. Dies treibt mich oft gleichermassen wie die Musik an sich an, um mit jemandem zu spielen wollen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das Album „Los Angeles“ von Flying Lotus. Ein Gesamtkunstwerk, das sehr eigen und in sich homogen ist.Es ist Musik, die einen warmen, verspielten Charakter hat und die man am besten in der Nacht hört.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Es würde mich schon sehr reizen, einmal im Roundhouse London zu spielen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ausgeglichenheit, Freunde und das Interesse am Fremden


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