E-Gitarre, Akustische Gitarre, Westerngitarre und Klassische Gitarre lernen bei

Samuel Leipold

E-Gitarre und akustische Gitarre für diverse Stile

Samuel Leipold ist ein aktiver Teil der Schweizer Jazzszene und spielt regelmässig mit seinen eigenen Projekten und als Sideman sowie z.B. mit dem Swiss Jazz Orchestra in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Er absolvierte den Master in Musikpädaogik an der HSLU-Musik.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Samuel Leipold

Standort

Moosmattstrasse 29
6005 Luzern

Instrument

E-Gitarre, Akustische Gitarre, Westerngitarre und Klassische Gitarre

Musikstil

Jazz, Rock, Pop, Singer-Songwriter, Blues, Soul und Funk

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Samuel Leipold unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren

Interview mit Samuel Leipold

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Schwer zu sagen, ich war schon immer ein absoluter Musikfreak und es gab immer wieder Entdeckungen, die auf mich wie eine Offenbarung wirkten. In chronologischer Reihenfolge waren einige davon:

Johann Strauss, Beatles, Wu-Tang Clan, Jimi Hendrix, Wes Montgomery, Charlie Parker, John Coltrane, Kurt Rosenwinkel, Morton Feldman, Gerard Grisey, Jimmy Giuffre


Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?

Ich kann Dir zeigen, wie die Musik, die Dich interessiert funktioniert - Auf der Gitarre und in Theorie.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?

Ich spielte erst klassisches Klavier, konnte da aber nicht die Musik spielen, die ich hörte. Ich versuchte dann mir auf der Lagerfeuergitarre meiner Mutter mit Tabulaturen aus dem Internet Stücke von den Red Hot Chili Peppers und Jimi Hendrix selbst beizubringen. Kurz darauf hat mir mein Vater meine erste E-Gitarre gekauft und ich habe mit Freunden meine erste (Punk Cover-)Band gegründet.


Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele eine japanische Ibanez Hollowbody-Gitarre aus den 80ern. Japanische Gitarren aus der Zeit sind handwerklich unglaublich gut gemacht. Die Gitarre spielt sich fast von selbst.
Dazu habe ich einen Fender Deluxe Reverb von 1974, den ich einem Freund abkaufen konnte, der unglaublich schön klingt aber leider ein wenig empfindlich ist.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Begeisterungsfähigkeit: Ich habe keinen Übeplan und mit Routine wird mir schnell langweilig, aber wenn ich mich wirklich für etwas interessiere, kann ich mich über Wochen und Monate komplett darin vertiefen und möchte nachvollziehen können, wie es im Detail funktioniert,


Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?

Eine Delle am 14. Bund.


Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir ist wichtig, dass wir in jeder Stunde zusammen Musik machen. Technik und Theorie mach ich gerne aber für viele Schüler*innen ist die Gitarrenstunde der einzige Moment, in dem sie mit jemand anderen zusammen Musik machen können, daher finde ich es wichtig, dass es in jeder Stunde ein musikalisches Erlebnis gibt.


Wie baust du deine Musikstunden auf?

Zu Beginn gibt es ein Intro mit etwas, was die Schüler*in nicht vorbereiten musste, so dass man ohne Erwartungen oder Druck ein wenig einspielen kann. Dann arbeiten wir an den Themen und Stücken, die wir als Kern des Unterrichts abgemacht haben und zum Schluss finde ich es wichtig, dass wir das Gelernte in einem musikalischen Kontext anwenden. D.h. wir spielen das Stück als «Performance» wo es mehr um den musikalischen Bogen als um die technischen Details geht oder wir improvisieren z.B. mit den theoretischen Inhalten oder versuchen z.B. mit den neu gelernten Griffen ein kurze Akkordfolge zu komponieren.


Wie gehst du bei Kindern vor?

Prinzipiell ähnlich. Da Kinder meist weniger zielgerichtet in den Unterricht kommen ist es mir wichtig, dass das musikalische Erlebnis noch mehr im Zentrum steht und Sachen wie technische Korrektheit, Notenlesen etc. im Zweifelsfall hintenangestellt werden.


Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?

Es gibt Momente mit Freunden im Proberaum oder auf einer kleinen Bühne, wenn alle gut drauf sind, wo man sich gegenseitig hochschaukelt und zusammen über sich hinauswachsen kann. Das passiert meist eher bei kleinen nicht so wichtigen Konzerten. Bei den wichtigen sind alle immer ein wenig angespannt und verkrampft.


Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?

Moers Festival mit Hayden Chisholm und dem Lucerne Jazz Orchestra.

Mit welchem*welcher Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne mal mit einer Touareg Rockband in Agadez spielen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich entdecke immer noch so viel Musik, dass dies bei mir jeden Monat ändert. Im Moment: Reinier Baas – Smooth Jazz Apocalypse LIVE

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?

Ich spiele viel lieber auf kleinen Bühnen, vor den grossen habe ich ein wenig Schiss.


Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?

Kochen und Essen, Velofahren, Kaffee trinken.