Klavier (Piano), Synthesizer, Keyboard und Orgel lernen bei

Thomas Grenzebach

Klavier, Synthesizer, E-Piano & elektrische Orgel für diverse Stile

Thomas Grenzebach wirkte in Bands und Projekten mit, die ihm Bühnenerfahrung im In- und Ausland einbrachten. Anfangs auf Hammond und Klavier zuhause, spezialisierte er sich mehr und mehr auf Live-Elektronik und Synthesizer, von kleinsten Geräten bis zu Modularsystemen.

Thomas Grenzebach bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840.0

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Thomas Grenzebach

Standort

Röntgenplatz
8005 Zürich

Instrument

Klavier (Piano), Synthesizer, Keyboard und Orgel

Musikstil

Pop, Rock, Jazz, Blues, Soul, Fusion und Elektronische Musik

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Thomas Grenzebach unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren

Interview mit Thomas Grenzebach

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Hm, über verschiedene Phasen meines Lebens wohl Steve Reich, John Coltrane, DJ Shadow und Tim Hecker, in dieser Reihenfolge. Alles komplett unterschiedliche Herangehensweisen, von denen ich mir jeweils eine Scheibe abschnitt. Und zu allen kehre ich immer wieder gerne zurück.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Das Studieren des Klangs selbst und was man damit alles machen kann. Wenn wir Timbres und Klangcharekteristiken genauer betrachten, lernen wir, zum interessantesten Sound für jedes Stück zu finden und wie wir am besten damit umgehen.
Bei Interesse gerne auch in experimentelle Richtungen was Spielweise und Aufnahmetechnik angeht.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Eine der ersten Erinnerungen die ich von meinem Stiefvater habe ist, wie er uns The House of the Rising Sun am Klavier vorspielte. Ich begann sofort, ihn zu kopieren. Als ich dann zum ersten Mal die Aufnahme der Animals hörte, setzte ich die Anschaffung einer Transistororgel auf meine Wunschliste.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Bei mir im Studio stapeln sich allerlei Geräte in jeglichen Grössen: Keyboards, Synths und iPads, einiges davon von Nord und Korg.

Live versuche ich mittlerweile, auf einem möglichst minimalistischen Setup zu spielen: Vielleicht ein Synthesizer mit einigen Effektpedals, ein iPad und Laptop mit Controllern.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Herauszufinden was mir gefällt und wohin ich will, half mir immens mich selbst für das Üben zu motivieren. Diese Evaluation ist mir am Anfang auch bei meinen Schüler*innen wichtig.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier: Vielseitigkeit. Synthesizer? Noch mehr Vielseitigkeit :).

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Es liegt mir viel daran, sehr persönlich auf alle Schüler*innen einzugehen und herauszufinden, was ihre Wünsche sind, damit ich massgeschneiderten Unterricht anbieten kann. So macht es meines Erachtens am meisten Spass, zu lernen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich stelle das Unterrichtsmaterial selbst her, weshalb das erste Gespräch wichtig ist. So kannst du bei mir genau das lernen, was dich am meisten motiviert. Das Notenmaterial stelle ich auch online zur Verfügung, wo es im Browser interaktiv abgespielt werden kann.

So studieren wir Stücke und anhand dieser jeweils vorzu die notwenigen Techniken.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Locker und mit viel Geduld beginnen wir herauszufinden, was dem Kind gefällt. Damit lernen wir Stücke, wechseln uns ab und tasten uns bei Interesse spielerisch zusammen an die Improvisation.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Als ich mir in jungen Jahren ein Album eines eher experimentellen Musikers anhörte und dann online feststellte, dass es dafür ja sehr wohl ein echtes Publikum mit Interesse gibt. Das war ein sehr befreiender Moment, der mich motivierte, komplett persönliche Musik zu schreiben.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das wäre wohl das Volkshaus in Zürich.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Zu einer Zusammenarbeit mit Tim Hecker sage ich sicher nicht nein. Und wenn ich schon dabei bin, klaue ich ihm gleich seinen Spot an der Seite des Konoyo Ensembles..

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
John Coltrane: A Love Supreme Live in Antibes. McCoy Tyner’s Solo im Stück Resolution kann ich mir jeden Tag, in jeder Stimmung anhören.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich wäre ganz gerne einmal beim Berlin Atonal dabei, oder am Le Guess Who Festival in Utrecht. Mein bestes Konzert gab ich im Haus der elektronischen Künste in Basel.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Freundin und Familie, das studieren von Filmen und Bildender Kunst. Ich verbringe viel Zeit in Ausstellungen.