Musikunterricht, der zu dir passt

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Klavier
Klavier lernen bei

Timm Bartal

Klavier klassisch

Timm Bartal ist nebst seiner solistischen Tätigkeit auch beliebter Kammermusikpartner. Sein bislang grösster Erfolg ist die Aufführung des 3. Klavierkonzertes von Ludwig van Beethoven mit Orchester.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Klavier

Musikstil

Klassik, Romantik, Zeitgenössische Musik und Barock

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch


Das bringe ich dir bei

ganzheitliches Bild von Musik, Technik, Vorbereitung auf Prüfungen

Ausbildung

1998-2006 Zürcher Konservatorium Klassik und Jazz, Bianca Medici

2005-2010 Privatunterricht, Werner Bärtschi

2006-2010 Zürcher Konservatorium Klassik und Jazz, Carl Rütti

2010-2013 Zürcher Hochschule der Künste, Bachelor in Musik mit Hauptfach Klavier, Prof. Konstantin Scherbakov

In diesen Bands habe ich gespielt

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Interview mit Timm Bartal

Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst?
Glenn Gould hat mich immer besonders fasziniert, da er stets seinen eigenen Willen bewahrt und die Interpretation vieler Stücke wie wenig andere Pianisten geprägt hat.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Da ich selber noch in der Ausbildung bin, werde ich tagtäglich bei unterschiedlichen Professoren mit den verschiedensten pädagogischen Ansätzen konfrontiert. Ich weiss deshalb, welche sehr und welche eher weniger zum Erfolg führen. Diese Erfahrung möchte ich an meine Schülerinnen und Schüler weitergeben. Zudem weiss ich auch, was es braucht, damit man auf der Bühne seine gewohnte Leistung erbringen kann, da ich mich selber viel damit auseinandersetze.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ausgelernt hat man natürlich nie, aber die wichtigste Erfahrung welche ich gemacht habe, war das Erlernen klarer Übungsstrategien. Ohne zu wissen wie man richtig übt, wird man nur langsam Fortschritte machen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Zuhause übe ich auf einem Steinway&Sons-Flügel, ein wirklich wunderbares Instrument. In meinem Übelokal habe ich ein Schimmel-Klavier, auf dem ich bereits meine ersten Töne gespielt habe. Der Flügel ist natürlich das deutlich bessere Instrument. Beim Üben ist es manchmal aber auch ganz gut, auf einem etwas weniger guten Instrument zu spielen, da man dadurch etwas mehr gefordert wird.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Wenn mir ein Stück sehr gefällt, kann ich eine grosse Begeisterung dafür entwickeln, welche mich dann beim Üben die Zeit vollkommen vergessen lässt. In solchen Momente gibt es für mich nur die Musik und nichts anderes. Ich versuche bei all meinen Schülern diese Begeisterung zu entfachen, damit auch sie vor lauter Üben die Zeit vergessen können.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier ist das wohl vielseitigste Instrument. Ob man nun alleine oder mit anderen Leuten zusammen spielt, man kann seinen Zuhörern auch mit dem kleinsten Stückchen eine riesige Freude bereiten.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten? 
Am wichtigsten ist es, zu aller erst die Bedürfnisse des Schülers heraus zu spüren. Möchte er das Instrument von Grund auf erlernen? Hat er ein konkretes Ziel? Oder möchte er einfach sein Lieblingshobby pflegen? Möchte er nebst dem Klavierunterricht auch noch etwas über Musiktheorie oder -geschichte erfahren? Dies sind alles sehr wichtige Fragen, welche ich bereits am Anfang versuche zu klären. Manche erwarten von mir, dass ich sehr streng mit ihnen bin und viel fordere, andere sehen das etwas gemütlicher. Sobald diese Frage geklärt ist, beginne ich mit der eigentlichen Arbeit.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Bei Fortgeschrittenen Schülern eröffne ich die Stunde oft mit einer Blattspiel-Übung. Für das schnelle erlernen von Stücken auf dem Klavier ist diese Fähigkeit essenziell. Danach erarbeiten wir zusammen die vorbereiteten Stücke. Diese kann der Schüler jeweils selber wählen, sofern er dies möchte. Oft gebe ich aber auch Empfehlungen ab und der Schüler sucht sich ein Stück aus, welches ihm besonders gefällt. Mein grösstes Anliegen, ist das der Schüler eine eigene Auffassung der Stücke bekommt. Dies bedingt, dass man sich hin und wieder auch mit Musiktheorie oder den Hintergründen der Komposition auseinander setzt.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder haben eine grosse Auffassungsgabe und begreifen sehr vieles sehr schnell. Man muss jedoch etwas intuitiver über Musik sprechen, als man dies mit Erwachsenen tun kann. Auch Musiktheorie würde ich vorerst noch weglassen. Das Kind soll erstmal Gelegenheit haben, das Instrument kennen zu lernen. Ich würde es wohl auch oft zum improvisieren anregen, da es dadurch einen besseren Zugang zum Instrument erhält.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker? 
Der Moment als ich mit ca. 12 Jahren nach den eher simplen Schülerstückchen, die richtigen grossen Kompositionen entdeckt habe, dieser Horizont der sich mir plötzlich aufgetan hat, dies war wohl der schönste Augenblick, den ich als Musiker erlebt habe. Dieser Wechsel vom einfachen Schüler zum Musiker war für mich etwas sehr besonderes und hat mich unglaublich motiviert. Auf einmal wollte ich alle Musik der Welt kennen lernen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Vor einem Jahr habe ich mein Debüt mit Orchester gegeben. Ich habe das 3. Klavierkonzert von Beethoven gespielt, was eines meiner Lieblingswerke ist. An zwei Abenden durfte ich vor je ca. 300 Leuten spielen, was unglaublich aufregend und eine sehr schöne Erfahrung war.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Wenn er nicht schon tot wäre, würde ich liebend gerne mal mit Vladimir Horowitz spielen oder wenigstens eine Unterrichtsstunde von ihm erhalten. Für mich ist er einer der farbigsten und schillerndsten Pianisten aller Zeiten. Beim Spielen kreiert er ein solch wunderbares Spektrum an Farben und Ausdruck, sodass man unwillkürlich in dessen Bann gezogen wird.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Die Goldbergvariationen von J.S. Bach, gespielt von Glenn Gould. Erstens weil ich Bach und besonders die Goldbergvariationen sehr gern habe und zweitens weil die Art und Weise wie Glenn Gould diese spielt, jedes Mal Neues zum Entdecken bietet. Nie könnte es einem beim Hören langweilig werden, und was wäre auf einer einsamen Insel schlimmer, als ein Platte dabei zu haben, die einem nach einigem Hören verleiden würde.

In welchem zürcher Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Als Zürcher Musiker möchte man natürlich sehr gerne einmal in der Tonhalle gespielt haben.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Neben der Musik interessiere ich mich sehr für das Kino, Kunst, Theater, eigentlich alles was man als Kulturelles Schaffen bezeichnen würde.

Empfehlungen für Timm Bartal

Andrea, 40, Journalistin, Rorbas (SchülerIn)

Mit Timm macht Üben und Spielen Spass! 

Timm ist nicht nur ein ausgezeichneter Pianist und Musiker, er hat auch eine ausgeprägte Begabung für das Unterrichten. Mit feinem Gespür bringt er einen nicht nur technisch, sondern auch musikalisch weiter. Dabei hilft, dass er die verschiedenen Methoden des Übens aus eigener Erfahrung kennt und diese mit Leidenschaft weiter vermitteln kann. Dies erlebe ich als sehr motivierend. So macht Üben und Spielen Spass!

Ruben, 22, Student (SchülerIn)

Timm überzeugt als Klavierlehrer in jeder Hinsicht! Er ermöglichte es mir, mit sehr grosser Motivation extrem viel zu lernen und gab mir dabei eine für mich optimale Balance zwischen musikalischer Präzision und kreativer Freiheit auf den Weg. Besonders schätze ich seine Offenheit und seine Geduld beim Unterrichten. Ich kann Timm jedem lernmotivierten Klavierspieler bestens empfehlen!


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