Musikunterricht, der zu dir passt

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Klavier
Klavier, E-Gitarre, Gitarre und Songwriting lernen bei

Vanessa Engensperger

Klavier, Gitarre & Songwriting von Klassik bis Rock & Pop

Seit 2013 ist Vanessa in der Alternative-Band Hopes & Venom (E-Gitarre, Gesang) sowie im Dream-Pop Projekt Lou Ees (Keyboard) als Live-Musikerin unterwegs. Davor genoss sie eine langjährige Ausbildung am klassischen Klavier.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790


Standort

Instrument

Klavier, E-Gitarre, Gitarre und Songwriting

Musikstil

Klassik, Rock und Pop

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Klavier: Klassik (mit Noten Stücke von klassischen KomponistInnen erlernen)
Gitarre: Rock, Pop (Songs aus dem Rock/Pop-Bereich nachspielen, Akkorde lernen, eigene Stücke schreiben, mit dem Instrument experimentieren)
Songwriting: Rock, Pop (verschiedene Song-Strukturen ausprobieren, einen eigenen Stil finden, eigene Songs schreiben)

Übe-Techniken, div. klassische Stücke (Klavier), selbst Songs heraushören (Akkorde analysieren), eigene Songs schreiben, in Bands spielen, Studiovorbereitung, Vorbereitung für Auftritte, Musiktheorie, Noten lesen, den eigenen Stil finden, Gitarreneffekte, englische Aussprache, texten.

Niveau:

Klavier: Fortgeschritten, Master
Gitarre: Anfänger, Fortgeschritten
Songwriting: Anfänger, Fortgeschritten

Ausbildung

Klavier:
1994-1999 Musikschule Rorschach, Klavierunterricht, Thomas Zürcher
1999-2005 Privat, Klavierunterricht, Jolanda Schmid-Brachel
2005-2009 KSBG, Musikmatura, Ute Gareis
2009-Herbst ZHdK, Schwerpunkt Instrument (Klavier) im Klassik Profil, Eckart Heiligers

Gitarre:
seit 2004 autodidaktisch.

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Chopin, Bach, Schubert, Schuhmann, Gershwin, Haydn, Beethoven, Mozart und Cramer
Vanessa Engensperger

Interview mit Vanessa Engensperger

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Laura-Mary Carter von „Blood Red Shoes“. Sie hat mir Mut gegeben, einfach Gitarre zu spielen, ohne mir ständig Sorgen darüber zu machen, ob ich „gut genug“ bin. Und Björk: Sie hat einen komplett eigenen Gesangs-Stil und erfindet sich ständig neu. Wie auch Grimes, die alles in DIY-Art selbst macht; vom Songwriting über das Recording zum Albumcover.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Deinen eigenen Stil & Weg zu finden und deine eigenen Regeln zu schreiben. Am Instrument bist du deine eigene Chefin/dein eigener Chef. Mit meinem Einfühlungsvermögen möchte ich dir helfen, deine „Stimme“ zu finden.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Zu meinem 14. Geburtstag bekam ich eine E-Gitarre und ein Linkin Park-Notenheft geschenkt (damals meine Lieblingsband). Als ich dann die Stücke auf dem kleinen cleanen Amp meines Vaters zu spielen anfing konnte ich nicht begreifen, warum meine Gitarre so anders klang, als jene auf den Linkin Park CDs. Damals hatte ich noch keine Ahnung davon, was einen bestimmten Gitarrenklang ausmacht. Mit dem Klavierspielen fing ich so früh an, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann. Ich habe einfach schon immer Klavier gespielt.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich habe stets ein kleines Notizbuch bei mir, um Ideen aufzuschreiben. Lyrics schreibe ich gerne im Zug/Bus, meist ohne eine bestimmte Melodie im Kopf. Musikalische Ideen erarbeite ich am liebsten an der E-Gitarre oder am Computer mit dem Programm «Ableton». Oft basieren meine Songs auf einem einzelnen Riff, einem bestimmten Rhythmus oder einem Synthie-Klang. Diese Idee schmücke und baue ich dann aus, bis ich zufrieden bin. Die passenden Lyrics füge ich meist erst am Ende hinzu. 

Auf welchem Equipment spielst du heute? 
Heute spiele ich auf einer Gibson SG E-Gitarre und benutze als Verstärker einen Orange Jim Root #4 PPC212 mit Jim Root Terror Amp Head und einen Fender Hot Rod Deville III 212 und viele verschiedene Effekt-Pedale. Ich liebe die vielseitigen Klänge, die ich so aus meiner Gitarre herausholen kann. Von bösen, tiefen, verzerrten Metal-Sounds zu verhallten, sphärischen Delay-Flächen ist alles möglich.
Klavier spiele ich am allerliebsten auf dem Steinway-Flügel meines Vaters. Er hat einfach den schönsten Klang. Und live bin ich mit einem 77-Tasten Nord Stage unterwegs. Damit habe ich sehr viele Klangmöglichkeiten (Klavier, Orgel, Synth, E-Piano) und einen, dem Klavier stark nachempfundenen Anschlag.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich arbeite sehr genau und strukturiert, das hat mir beim Üben stehts geholfen. Ich plane gerne und setze mir immer wieder neue Ziele. So erreiche ich mehr, als wenn ich einfach drauf los spiele.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier hat einen riesigen Tonumfang und viel mehr Klangmöglichkeiten, als man annehmen mag. Man spielt quasi ein ganzes Orchester im Alleingang. Die E-Gitarre dagegen hat mir ganz neue Spielmöglichkeiten eröffnet. Man kann die Saiten kratzen, schlagen, zupfen, drücken, und dazu klingt sie auch noch anders, je nachdem an welcher Stelle man das tut. Hinzu kommen schier endlose Gestaltungsmöglichkeiten mit Effektpedalen. An diesem Instrument kann ich mich so richtig austoben.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten? 
Mir ist wichtig, darauf einzugehen, was die/der SchülerIn möchte. Der Spass am spielen ist äusserst wichtig. Zudem liegt es mir sehr am Herzen, den Lernenden einen Weg zu zeigen, wie sie auch selbständig weiterlernen können. Sie sollen nicht abhängig von mir sein; ich sehe mich eher als Lernbegleiterin.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das kommt auf den/die SchülerIn an.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Die Stunde beginnt immer zuerst mit einem Gespräch: Was ist seit der letzten Stunde passiert? Wo gab es Fortschritte, wo Schwierigkeiten? Sind Fragen aufgetaucht? Danach legen wir fest, was wir in der Stunde bearbeiten wollen und beginnen damit. Gegen Ende helfe ich dir, ein Ziel für das nächste Mal festzulegen. Am Schluss gibt es immer noch Platz für freies Musizieren - du darfst frei etwas spielen, alleine oder mit mir zusammen, wenn du Lust dazu hast.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern steht die Spielfreude noch mehr im Zentrum. Das Instrument soll Spass machen und Kinder sollen die vielen Ausdrucksmöglichkeiten kennenlernen dürfen, ohne Zwang und Erfolgsdruck. Am besten lernt man aus eigener Motivation; diese gilt es zu unterstützen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Am besten gefiel mir wahrscheinlich der Auftritt mit Hopes & Venom am Chräen-Openair, nähe Winterthur. Das Wetter war perfekt, das Publikum genoss die Musik in der Wiese liegend, und während wir spielten, kam ein frischer Wind auf. Mir ist klar, dass der Wind nichts mit mir zu tun hatte, aber es gab mir das Gefühl, das Wetter mit meiner Musik kontrollieren zu können.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Entweder am Openair St.Gallen oder am Weihern Openair Festival St.Gallen, beide Male mit Hopes & Venom. Ich weiss nicht, welche grösser war.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit Grimes! Ich glaube wir würden uns fabelhaft verstehen. Ich liebe ihren DIY-Spirit und dass sie auch viele Videos selbst gemacht hat, was auch eine meiner Leidenschaften ist. Sie ist die coolste!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Björk’s «Greatest Hits» wahrscheinlich. Da sind die meisten Songs von ihr drauf, die ich liebe, auch wenn ich dabei auf einige verzichten müsste. Oder Karnivool’s «Sound Awake». Darauf sind lauter wunderschöne, komplexe Songs, von denen ich nie genug bekomme. 

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten spiele ich vor Publikum, das interessiert und empfänglich ist - egal wie gross, oder wo die Bühne ist. Das vermisse ich manchmal an der Klassik-Welt. Da gehen die Leute wirklich hin, nur um Musik zu hören und sind mucksmäuschenstill im Saal; nicht um Bier zu trinken und mit dem Nachbar zu schwatzen. Dafür fehlte mir in der Klassik oft das Feedback: Applaus gibt es sowieso nur schon aus Höflichkeit. An Rock-Konzerten zeigen die Leute viel direkter, ob es ihnen gefällt, und das auch während den Songs.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Nebst der Musik liebe ich Filme! Ich gehe wahnsinnig gerne ins Kino. Ausserdem filme und schneide ich mit Leidenschaft Musikvideos. Zudem liebe ich Hunde und gehe einmal in der Woche mit dem Hund meiner Eltern ins Hundetraining.

Empfehlungen für Vanessa Engensperger

Dominik, 36, Kaufm. Angestellter, St. Gallen (SchülerIn)

Erst kürzlich habe ich mich an ein neues Kapitel herangewagt und ohne jegliche Vorkenntnisse mit dem Klavierunterricht begonnen. Eigentlich wollte ich zu Beginn nur einmal das Instrument kurz kennenlernen um danach mit dem Gitarrenspiel weiterzufahren. Vanessa verkörpert für mich pure Leidenschaft für die Musik. Dies ist auch in ihren Räumlichkeiten rasch erkennbar. Sie ist eine sehr empathische und authentische Person. Vanessa ist sehr kreativ und gestaltet den Unterricht abwechslungsreich und motivierend. Sie versteht es zudem, grundlegende Strukturen in den jeweiligen Lektionen spielerisch einzubauen. Es gibt einen für den Schüler passenden Plan. Sie erkennt individuelle Stärken und Schwächen rasch und fördert somit gezielt das Vorankommen. Ich merke zudem, dass es ihr ein echtes Anliegen ist, den Schüler gezielt weiterzubringen. Die Stunden bereiten mir auch deshalb sehr grossen Spass. Auch wenn die Übung ja bekanntlich den Meister macht, kann ich Vanessa für die Wegbegleitung nur wärmstens empfehlen.

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