Music class that suits you

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Drums
Learn to drums with

Alex Huber

Schlagzeug für div. Stile

Alex Huber gehört seit Jahren fix zur Schweizer Jazzszene. Er ist aktiv mit mehreren Bands, führt ein Label und engagiert sich im Vorstand der WIM Zürich. Zudem ist er regelmässig in Berlin anzutreffen, wo er mehrere Jahre gelebt hat.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $840


Location

Instrument

Drums

Music style

Jazz, funk, latin, rock, pop, reggae, disco, samba, blues and big band

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German, english and french


I can teach you

Lernen von Grooves aller Stilrichtungen (Rock, Pop, Funk, Jazz usw.), Koordination und Unabhängigkeit, Körper- und Stockhaltung, Gehörschulung, Fokus auf Sound, warum klingt ein Drummer wie er klingt? Spielen zu Play Alongs, Erarbeiten von Songs, Notenlesen, Hand- und Fusstechnik, Erlernen des Soloierens durch gemeinsame Improvisation

Education

Musikhochschüle Luzern, Master of Music Pedagogy und Master of Arts in Music (mit Auszeichnung) bei: 
Norbert Pfammatter, Fabian Kuratli, Lucas Niggli, Pierre Favre, Dejan Terzic

 

Bands / formations I have played in

Chimaira, Matthias Tschopp Quartett, Duo Urs Leimgruber Alex Huber, Trio Lauren Kinsella Sascha Henkel Alex Huber, Augur Ensemble, Patrice Moret Quartett

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Michael Jackson, The Meters, AC/DC, Foo Fighters, Coldplay and Green Day

Alex Huber

Interview with Alex Huber

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Mein erstes Idol war Freddie Mercury von Queen. Was für ein Typ, was für eine Band! Die stilistische Bandbreite gepaart mit dieser unglaublichen Musikalität fasziniert mich immer noch. "Bohemian Rhapsody" noch nie gehört? Eben. Dann gehören Dave Grohl (keiner rockt wie er) und Elvin Jones zu meinen Helden. An der Musikhochschule hörte ich ein Jahr lang ausschliesslich Platten mit Elvin Jones. Coltrane Quartett etc. Diese Art von plastischem Trommeln und Pulsieren fasziniert mich.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich denke dass ich aufgrund meiner Ausbildung und mit meiner täglichen Beschäftigung mit Musik und Schlagzeug spielen mehr mitbringe als andere. Wir werden auch viel über Musik reden, zusammen hören und verschiedene Style analysieren etcZudem kenne ich ein paar abgefahrene Sounds, die ich bei Konzerten verwende, die zeig ich dir dann gerne!

Wie hast du dein Instrument gelernt?
Wie die meisten, einfach mal drauf hauen! Ich hatte dann aber einen privaten Lehrer für ungefähr zwei Jahre, da war ich elf Jahre alt. Das hat Spass gemacht, danach war ich aber mehr oder weniger autodidaktisch unterwegs.

Welches Equipment verwendest du und warum?
Ich spiele ein Slingerland Set aus dem Jahre 1966. Die Kessel waren damals 3-schichtig und von Hand gefertigt. Diese Sets haben mehr Ton und Punch als die modernen. Meine Becken sind alle von Michael Paiste nach meinen Wünschen bearbeitet weil ich nicht zufrieden war mit dem Sound.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Geduld und Organisation. Ich hatte lange eine Liste mit 10 - 15 Übungen die ich jeden Tag durchgearbeitet habe, bis ich Fortschritte verspürte.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ein Schlagzeug ist wie ein kleines Orchester. Viele kleine Einzelstimmen ergeben einen Sound. Zudem hat das Schlagzeug bzw. der Drummer, wie kein anderer, die Möglichkeit, den Bandsound zu formen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Neben einer fachlichen Kompetenz ist mir ein entspanntes Unterrichtsklima sehr wichtig, so dass sich der Schüler wohl fühlt und genau das bekommt, was er sich wünscht.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich mache meistens kleinere Blöcke von 15-20 min, weil dann die Konzentration nach lässt, die alles Abdecken, sprich aufwärmen, thematische Übungen, jammen, Songs raushören usw. Der Aufbau ist unterschiedlich, so entsteht Abwechslung

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich ändere nicht gross etwas, ich lege bei Kindern aber mehr Wert auf eine Unterrichtsstruktur als bei Erwachsenen. Die Kinder haben einen anderen Zugang zum Instrument, intuitiver, so dass man besser spüren muss, wann man was anderes machen muss.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Verschiedene Konzerterlebnisse, z.B. mit meiner Band am Jazzfestival Willisau auf der Hauptbühne zu spielen, auf der schon so viele meiner Helden standen, ist schon krass. Ansonsten wenn sich Zuschauer nach dem Gig bei dir bedanken, sie hätten so was noch nie gehört oder sie wären richtig eingesunken, hätten die Zeit und Ort vergessen usw., dann merkt man, dass man etwas transportieren konnte.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Da kommt mir das KKL Luzern mit dem LJO (Lucerne Jazz Orchestra) in den Sinn.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Da gibts so viele…viele sind leider bereits tot (Jimi Hendrix, Miles Davis etc.). Ein Jam mit D’Angelo, Thom Yorke und Neil Young wär doch was!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Eine Fangfrage! Wahrscheinlich 4’33“ von John Cage, bzw. ich würde zuerst mal schauen ob die Insel wirklich unbewohnt ist und mir dann selbst Instrumente bauen!

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Es gibt viele tolle Clubs, häufig sind es jedoch die kleineren Orte, wo die Leute nah an der Bühne sind, die einen dann besser spüren. Zudem ist der Bandsound viel direkter da als an Orten mit 1000 Monitoren. Ansonsten kommt mir das Moods in Zürich in den Sinn oder der Progr in Bern. Oder das Wembley rocken wär auch nicht schlecht.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich führe ein Label mit Freunden und beschäftige mich grad intensiv mit Tontechnik. Das füllt ziemlich aus. Daneben lese ich viel, spiele ab und zu Tennis mit einem befreundeten Bassisten und engagiere mich in der Flüchtlingshilfe.


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