Music class that suits you

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Guitar
Learn to guitar and singing and guitar with

Andrea Benz

Gitarre für Country und verwandte Stile

Andrea Benz ist Gitarristin und Sängerin und stand schon mit diversen US-Country-Stars auf der Bühne. Neben verschiedenen Session-Projekten spielt sie unter anderem für den Countrymusiker Austin Freeman sowie mit der jungen Countryband The Groovecake Factory aus Wien.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $840


Location

Instrument

Guitar and singing and guitar

Music style

Country, pop, singer-songwriter, americana, folk, rockabilly and blues

Level

Beginner and Advanced

Language

German and english


I can teach you

Dich begleiten beim singen, gemeinsam jamen und singen, englische Aussprache, Groove, Hybrid-Picking, Chicken-Pickin, improvisieren über Songs, verschiedene Voicings, selber Songs heraushören, Fill-ins, Licks und Solos selber kreieren, Sound & Dynamik, Bandspiel bzw. Band-dienlich spielen, Harmonielehre, Gehörbildung, Rhythmik, Arrangements.

Education

Kalaidos Musikhochschule
Bachelor of Arts in Music Jazz/Pop
Hauptfach E-Gitarre bei Juan Martinez
Nebenfach Klavier bei Risch Biert

E-Bass bei Urs Nüssli

Bands / formations I have played in

Austin Freeman BandThe Groovecake Factory, Pianobeat
Session-Auftritte mit Buddy Jewell, Charlie McCoy, Dale Watson, Greg Shirley Band 

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Brad Paisley, Vince Gill, Eric Clapton, Keith Urban, Ed Sheeran, Taylor Swift, John Mayer, Carrie Underwood, Adele, Sting, Ryan Adams, Amy Macdonald, Jimi Hendrix, James Bay, Brian Adams, Passenger, James Morrison, James Blunt, Merle Heggard, Alan Jackson, Dwight Yoakam, Johnny Cash and Waylon Jennings

Andrea Benz

Interview with Andrea Benz

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Da gab es einige. Einer ist sicher Brad Paisley. Er war einer meiner ersten “Guitar Heroes” und ist es noch immer. Sein Gitarrenspiel ist so faszinierend für mich, weil oftmals das Tonmaterial, das er nutzt, rein theoretisch gar keinen Sinn ergibt. Er platziert es aber so, dass es einfach mega klingt. Zudem liebe ich seinen Sound. Dann sicher auch der Studiogitarrist Brent Mason, der auf unzähligen Platten seine Finger im Spiel hat. Und dann wahrscheinlich ganz viele weitere, die mich unbewusst beeinflusst haben. 

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich möchte nicht sagen “besser”, aber ich kann dir zeigen, wie du ohne grosse Effekte einen super Sound aus deinen Fingern herausholst – wie du mit Hybrid Picking (d.h. mit Pic und Fingern gleichzeitig) viel mehr Möglichkeiten hast für die Soundgestaltung, wie du ein Solo aufbaust, wie du dich beim Singen begleiten kannst, und noch viel mehr :-)

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich habe kein klassisches Rezept, wie ich beim Songwriting vorgehe – Manchmal kommt mir unterwegs eine Melodie in den Sinn, die ich mir dann auf mein Smartphone summe. Oder ich notiere mir unterwegs Themen und Phrasen für die Lyrics. Zu Hause arbeite ich dann daran und nutze entweder die Gitarre oder das Klavier für die Harmonien. Am liebsten schreibe ich Songs im Teamwork, weil einen oft ein anderer Blickwinkel auf ganz neue Ideen bringt. 

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit acht Jahren habe ich mit klassischem Gitarrenunterricht angefangen. Die grosse Begeisterung für die Gitarre kam aber erst vier bis fünf Jahre später, als ich auf die E-Gitarre wechselte und eines Tages im TV die Übertragung der Country Music Awards aus Nashville sah. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich danach auf mein Zimmer ging und stundenlang versuchte, diese Riffs und Licks von Vince Gill und Co. nachzuspielen. Wenn ich heute zurückschaue, ging das von da an fast jeden Tag so. 

Auf welchem Equipment spielst du heute? 
Ich spiele seit über zehn Jahren auf meiner Fender Telecaster. Es ist nicht so, dass ich mir keine bessere Gitarre vorstellen könnte, aber wir sind zusammen schon um die ganze Welt gereist, und irgendwie passt es einfach. Zudem liegt der dünne Hals perfekt in meinen eher kleinen Händen.

Amp-technisch spiele ich auf einem Dr. Z - für mich die beste Marke für einen sauberen aber doch fetten Country Tone.

Effektgeräte finde ich cool; – Ich mache mir persönlich da aber nicht viel draus. Ich sehe das eher so, dass der Sound in den Fingern liegt. Daher tuts für mich ein bisschen Delay (MXR Carbon Copy), ein leichter Overdrive (Paisley Drive von Wampler) sowie ein Compressor (MXR Dyna Comp).

Wenn ich akustisch spiele, dann spiele ich auf einer Takamine Western Gitarre.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ausdauer – Gitarre spielen kann am Anfang manchmal wirklich “pain in the ass” sein: Die Finger schmerzen, es schäppert und man kann kaum was Zusammenhängendes spielen. Umso grösser ist aber die Freude, wenn man dieses Anfangsstadium überwunden hat. Mit Ausdauer und starkem Willen ist das wirklich sehr gut machbar. 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich kann mir kaum ein Instrument vorstellen, das vielseitiger ist als die Gitarre. Du kannst einen einzigen Ton auf so unterschiedliche Arten spielen - ob mit Vibrato, Bending, Hammer-on, Pull-off, etc. – Es klingt immer ein bisschen anders.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Wichtig ist mir eine lockere und kollegiale Atmosphäre. Die Stunde soll immer lehrreich, aber nie überfordernd sein. Die Freude an der Musik und der Spass stehen immer im Zentrum.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich habe kein striktes Programm, sondern möchte auf jede(n) SchülerIn individuell eingehen und die Stunde auch nach seinen/ihren Wünschen aufbauen. Das kann sein, einen vom Schüler / der Schülerin mitgebrachten Song spielen und anschliessend darüber improvisieren und einzelne Techniken anschauen. Wenn der Wunsch da ist, machen wir kleine Theorie-Blöcke - immer in Bezug auf den jeweiligen Song. Jede Stunde beginnt aber sicher mit einem kurzen Warm-up und ich möchte immer mit etwas richtig Coolem abschliessen - etwas, das der Schüler / die Schülerin mega gerne spielt und auch schon relaxt spielen kann.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Grundsätzlich nicht anders als bei Erwachsenen. Ich möchte auch hier die Stunde nach dem Wunsch des Kindes aufbauen und Songs spielen, die es unbedingt spielen möchte. Diese kann man oft auch gut vereinfachen, falls sie noch zu schwierig sind. Natürlich geht alles etwas langsamer und spielerischer. Statt um Theorie geht es mehr ums Ausprobieren und Entdecken der Klangfarben des Instrumentes.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Da gab es so viele, aber ich glaube, die tollsten waren immer die spontanen Aktionen. Da kommt mir eine Szene in den Sinn, als ich mit einer Band in Texas auf Tour war. An einem freien Abend besuchten wir ein Konzert von Dale Watson im Continental Club in Austin. Er fand heraus, dass wir Musiker sind und holte die Kontrabassistin und mich auf die Bühne. Wir spielten dann spontan fast ein halbes Set mit ihm und seiner Band. Das war unglaublich. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast? 
Das war vermutlich an einem Festival in Santa Susana in Spanien, als ich in der Backup-Band von der Nashville-Legende Charlie McCoy spielen durfte.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit den Time Jumpers. Es wäre ein Traum, mit dem Pedal Steeler Paul Franklin und dieser fantastischen Fiddle-Section gemeinsam auf der Bühne zu stehen und sich gegenseitig die Solos “zuzuwerfen”.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Hui, da sage ich jetzt aus dem Bauch heraus einfach mal 50 Number Ones von George Strait. Weil ich da 50 Songs straight traditional Country Music rauf und runter hören könnte – genau mein Ding.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich liebe die Four Corners Music Hall in Deutschland, wo ich öfters auf der Bühne bin. Ein Traum wäre es, mal im Ryman Auditorium zu spielen. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freunde und Familie, Sport, Natur, andere Kulturen - ich reise sehr gerne.


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