Music class that suits you

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Learn to singing and guitar, electric guitar and electronic bass with

Benno Ernst

E-Gitarre, E-Bass & Gesang mit Gitarrenbegleitung von Singer-Songwriter über Blues & Rock bis Jazz

Benno Ernst ist eine musikalische Allzweckwaffe. Aktiv bei bis zu zehn Bands gleichzeitig als Gitarrist, Sänger und Bassist.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 840


Location

Löörenhof 3
5028 Ueken

Instrument

Singing and guitar, electric guitar and electronic bass

Music style

Singer-songwriter, folk, blues, rock and funk

Level

Beginner and Advanced

Language

German and english


I can teach you

Songwriting, Groove-basiertes Schrummen, Fingerpicking, Studioarbeit, Gehörschulung, Singen mit Begleitung, Spielen in Bands, Sessions, Coaching.

Education

Nur Privatunterricht bei ausgesuchten Lehrern wie Milo Bur (Spezialgebiet Multiinstrumentalität und Sessions) oder René Reimann (Jazz, Rhythmik).

Bands / formations I have played in

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Pink Floyd, Tom Waits, The Eagles, The Beatles, Simon & Garfunkel, Sting, Ray Charles, George Gershwin, Paul Simon, Simon & Garfunkel, Eric Clapton, Mark Knopfler and J.J. Cale

Benno Ernst

Interview with Benno Ernst

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Punkto Minimalismus: J.J.Cale und Arvo Pärt
Punkto Ausdruck: David Gilmour
Punkto Songwriting: Paul Simon
Punkto Groove: James Brown und Tom Waits
Punkto Authentizität: John Scofield und Mark Knopfler

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Du lernst das Instrument mit den Ohren kennen. Ohne Noten. Andere üben, ich will, dass du spielst. Was du mitbringst an Charakter, wird auf das Instrument und dein Spiel übertragen. Die Essenz und Authentizität deines eigenen Stils ist mir wichtiger als fleissbedingte Virtuosität. Und ich kann dir helfen, Musik zu erfinden und zu gestalten. Nachspielen macht Spass, kreieren macht spasser! Auch bereits bestehende Songs kann man mit dem eigenen Charakter infizieren. Und nur ums klarzustellen, Sheets sind ok, Kenntnisse der Chords finde ich durchaus wichtig!

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Immer, wenn mir ein Lehrer ein Notenblatt vor die Nase hielt, bekam ich Schweissausbrüche. Und wenn ich zu Hause Skalen üben sollte, übte ich maximal eine Minute pro Monat. Der erste Lehrer, welcher meine Freude an der Gitarre weckte, hatte einen Raum voller Instrumente. Wir spielten mal Gitarre, mal Bass, mal Piano, mal Schlagzeug. Wir machten Sessions, sangen Songs, tobten uns aus und hatten viel Spass. Danach wusste ich, was ich wollte: Keine Noten, viel Groove, schöne Chords und ich wollte Songs schreiben. Nach diesen Kriterien suchte ich mir dann die nächsten Lehrer aus.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Viele Bands verlangen viele Instrumente... Meine wichtigsten Begleiterinnen sind eine Guild SG 25 und eine Ibanez Ragtime Special, beide aus den Achzigern. Ich mag eingeschwungene Hölzer und mittige Sounds, das passt am besten zu meiner Stimme. Sonst: Fender Jazz Bass, Gretsch Electromatic, Gibson Les Paul, Hoyer Rockman und noch ein paar weitere, sehr komische Dinger.

Amps: Peavey Deuce 1968, Egnator Tweaker, Gallien Krueger.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ich bin sehr minimalistisch und suchte nach der Essenz. Ich übte nie, ich spielte nur. Und zwar immer nur das, was ich unmittelbar anwenden konnte. So machte es Spass und ich wurde tatsächlich besser!

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Alle meine Instrumente haben viel Lebenserfahrung. Nur meine Les Paul habe ich als neue Gitarre gekauft, sonst lasse ich nur alte Damen singen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Musik soll in erster Linie Spass machen. Humor und lustvolle Leichtigkeit kommen bei mir weit vor der Pädagogik.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Als erstes muss es persönlich geigen (ja auch beim Gitärrelen solls geigen). Und dann schauen wir, wie wir deinem Ziel auf spielerische Art näher kommen können. Es gibt bei mir kein Rezept, das für alle gilt, ich gestalte die Stunden je nach Schüler anders.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern möchte ich in erster Linie die Freude an der Musik wecken und mit dem Kind die musikalische Welt spielerisch entdecken, auch wenn sich bezüglich Instrument die Vorliebe verändern sollte. Und mir ist es wichtiger, dass ein Kind Musik machen möchte, weil es erfüllend ist, und nicht, weil Justin Bieber Millionen damit verdient.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Ein Solokonzert im süddeutschen Café Verkehrt vor wenigen Leuten. Die Atmosphäre war sehr intim, man hörte jedes Detail. Ich verschmolz mit der Stimmung, die Zeit stand still und als ich beim letzten Song unverhofft abrockte, tanzte die Bude hemmungslos. Solche Dinge sind nicht planbar und rechtfertigen das Künstlerdasein mit einem einzigen Moment.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Eröffnung des Bluesfestivals Baden als Gastsänger der New Orleans Combo Ed Elastic in der Trafohalle.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Mit Tom Waits, weil der wahrscheinlich auch wenig probt und sich gerne von sich selbst und seiner Band überraschen lässt. Und ausserdem groovt er so wunderbar rumplig, dass es mir die Stiefel verdreht.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Im Moment Bon Ivers „22, A Million“, weil man dazu sehr gut aufs Meer rausschauen kann und sich ganz bestimmt mit dem Schicksal versöhnt.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Egal, aber lieber klein und fein. Clubs mit schöner Atmosphäre wie das Café Verkehrt, das El Lokal in Zürich oder das Calizia in Olten.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Zeit, Natur, Theater, Film, Freunde und Familie, gutes Essen, guter Whisky, gute Bücher, der Herbst, meine Vespa, Kopfbedeckungen und die Aare.


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