Music class that suits you

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Guitar
Learn to guitar, acoustic guitar, electric guitar and songwriting with

David Friedli

Akustische Gitarre und E-Gitarre für verschiedene Stile / Songwriting

David Friedli ist in diversen Stilen als gefragter Studio- und Live-Musiker aktiv und als Komponist, Songwriter und Arrangeur tätig. So spielte er bereits diverse CD-Produktionen ein und steht jährlich um die 90-120 x auf der Bühne.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $790


Location

Instrument

Guitar, acoustic guitar, electric guitar and songwriting

Music style

Rock, pop, funk, jazz, blues, soul, country, heavy metal, folk and singer-songwriter

Level

Advanced

Language

German, english and french


I can teach you

Musiktheorie, Gehörbildung, Rhythmik/Metrik, Notation (von Hand oder mit Notationsprogrammen wie Sibelius oder Finale), Songwriting, Komposition, Arrangement, Studiovorbereitung, spielen in Bandsituationen (Interplay, Kommunikation, technische Aspekte), verschiedenste Gitarrentechniken für E- und A-Gitarre.

Education

Musikstudium an der Hochschule der Künste Bern „Bachelor Of Arts Jazz“ (u.a. bei Tomas Sauter, Frank Sikora, Peter Gromer, Klaus Wagenleiter, Klaus König, Django Bates, Colin Vallon, Dejan Terzic, Patrice Moret, Efrat Alony, Andreas Schärer etc.).

Musikstudium an der Hochschule der Künste Bern „Master Composition, Arrangement & Theory“ mit Vertiefung Filmkomposition, Gitarre und E-Bass (u.a. bei Tomas Sauter, Stefan Rademacher, Frank Sikora, Klaus Wagenleiter, Peter Gromer, Tobias Jundt, Django Bates, Dieter Ammann etc.).

Bands / formations I have played in

I love to teach you songs / works from these artists / composers

AC/DC, Black Sabbath, Megadeth, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, The Who, Neil Young, Chris Stapleton, Coldplay, CCR, Fleetwood Mac, Joe Bonamassa, Steely Dan, Stevie Wonder, Amy Winehouse, The Beatles, Rolling Stones, Status Quo, Lynyrd Skynyrd, Deep Purple, Rory Gallagher, John Mayer, Eric Clapton, Kurt Rosenwinkel, Loose Tubes, Gnarls Barkley and Jazz Standards

David Friedli

Interview with David Friedli

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Led Zeppelin habe ich im Alter von vier Jahren zum ersten Mal gehört und begleitet mich seither tagtäglich. Die stilistische Vielfalt, die technische Professionalität, die Sounddiversität, die kompositorische Einzigartigkeit und die geballte Ladung musikalischer Energie der Band bleibt für mich eine der grössten Inspirationen überhaupt. 
Nick Drakes Musik beeinflusst mich auch seit mehr als zehn Jahren. Nick, der ein hervorragender Komponist/Sänger/Gitarrist/Musiker war, hat in sehr jungem Alter bereits unglaublich tiefgründige Texte musikalisch verarbeitet, die mich jedes Mal auf ein Neues in ihren Bann zu ziehen vermögen. Weitere Bands und Künstler, die ich nicht vergessen darf: Black Sabbath, Rory Gallagher, Joe Bonamassa, The Who, Derek Trucks, Pink Floyd, Steven Wilson.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Die Freude an der Musik stetig am Leben zu erhalten und sie als Antrieb zu nützen, selber üben und spielen zu wollen, ist mir ein sehr hohes Anliegen. Genau dies will ich im Rahmen des Unterrichts auch den SchülerInnen vermitteln.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als ich das erste Mal Jimmy Pages Gitarre auf „Ten Years Gone“ und „The Rover“ hörte, wusste ich, dass ich unbedingt Gitarrist werden möchte. Zuerst nahm ich im Alter von acht Jahren Unterricht und hörte dann nur kurze Zeit später wieder mit den Stunden auf, da mir Notenlesen und Musiktheorie ein Gräuel war, das mich dazu brachte, die Gitarre wieder in die Ecke zu stellen. So begann ich autodidaktisch im Alter von 12 Jahren zwar wieder bei Null, dafür mit Freude, die bis heute anhält.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Meine Hauptgitarre ist eine 1969 Gibson SG Standard, die ich über meinen 2008 VOX AC-30 Verstärker spiele. Diese liegt mir super in der Hand und ist stilistisch sehr vielseitig einsetzbar. Mit ihr habe ich mein Jazz Studium absolviert, spiele regelmässig Pop/Rock Konzerte und stand damit auch zusammen mit David Ellefson von Megadeth auf der Bühne. Von Jazz bis Thrash Metal hielt sie bisher alles durch. Daneben habe ich eine 1995 Gibson Firebird V, die auch stilistisch sehr vielseitig einsetzbar ist und in meinem Geburtsjahr hergestellt wurde, was sie für mich noch spezieller macht. Vor zwei Jahren habe ich mir von Pascal Christ eine Signature Gitarre bauen lassen: eine akustische Steelstring-Gitarre im Folk/Parlour-Style, die mir seither so ans Herz gewachsen ist, dass ich sie jeden Tag spiele. Sie war schon unzählige Male auf Bühnen und auch auf CDs zu hören.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Am wichtigsten ist für mich die Emotion, welche mich zu einem Stück inspiriert, treffend einzufangen und musikalisch zu reproduzieren, damit diese bei den ZuhörerInnen ankommt. Hierbei spielt für mich keine Rolle, ob ich mich dem Schreiben eines Textes, einer Melodie, einer Harmonieprogression, eines Riffs etc. beginne. Jeder Song und jedes Werk ist und klingt anders, deshalb sollte man auch jeden Song anders angehen. Was zählt ist, wie die Musik am Ende klingen soll. Dieses Ziel gilt es für mich zu verfolgen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Dass mir Musik nie verleiden kann, scheint meine/ihre beste Eigenschaft zu sein. Wenn ich mal nicht üben will, höre ich Musik, die mir gefällt und schon ist die Motivation wieder da.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Deutlich mehr Kratzer und Gebrauchsspuren - ich trage Sorge zu meinen Instrumenten. Doch es sind klar meine Arbeits- und Alltagsinstrumente, die mit mir um die halbe Welt reisen und halt auch mal einige Krätzerchen davon tragen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Darauf, dass ich die Bedürfnisse und Wünsche der SchülerInnen sehr hoch werte und nicht einfach bei allen ein Standard-Programm durchziehe.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Meist beginne ich mit Einwärm- und Technikübungen, die als Basis dafür dienen, dass man sich nachher vor allem auf die Musik konzentrieren kann. Wenn man dann an einen Punkt gelangt, bei dem es wichtig ist, sich wieder mit technischen Aspekten zu beschäftigen, kann man auch auf bereits Gelerntes und Angeschautes zurückgreifen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass einem zu viel Theorie und Technik zu Beginn das Musikmachen zum Verleiden bringen können, geht es bei jüngeren SchülerInnen vor allem darum, sie zu motivieren und ihnen Freude an der Musik zu vermitteln.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum
Im Alter von 12 Jahren, als ich wieder frisch mit dem Gitarrespielen begonnen hatte, begegnete ich in London Tony Iommi von Black Sabbath, der mich fragte, ob ich auch Gitarre spiele. Ich erklärte ihm, dass ich ein sehr grosser Fan von ihm sei und er meinte, ich solle unbedingt Gitarrist und Musiker werden. Das hat mich stark geprägt und mich motiviert, die Laufbahn als Musiker einzuschlagen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
In Barcelona habe ich im L’Auditori gespielt. Wie gross die Bühne war, weiss ich leider nicht, aber bisher war sie die grösste. Vermutlich an die 25-30m breit.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Mit Steven Wilson spielen zu können, ist für mich ein grosser Traum, da ich ihn als DEN Innovator des Prog Rocks ansehe. Seine Kompositionen sind einerseits höchst komplex, andererseits sehr eingängig und emotional. Die Vielschichtigkeit seiner Musik beeindruckt mich wahnsinnig. Zudem hat er eine sehr klare Vorstellung davon, wie er seine Kompositionen klingen lassen will. In seiner Band als Gitarrist mitzuspielen, ist ein grosser Traum von mir.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Led Zeppelin - Physical Graffiti. Diese Platte habe ich 1999 zum ersten Mal gehört und jeder einzelne Song haut mich jedes mal wieder um. Dieses 1975 erschienene Doppelalbum hat für mich eine spezielle Magie, die mich jedes mal wieder verzaubert.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Gerne würde ich mal in der Royal Albert Hall spielen. Aber auch Zürich Hallenstadion wäre schon ganz nett. :-)

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freunde, Natur, Kunst allgemein, Film, Literatur.


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