Music class that suits you

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Synthesizer, keyboard and piano with

Jonas Ruppen

Klavier und Keys für Jazz, Pop und Rock

Jonas Ruppen spielt in verschiedenen Bands als Live- und Studiomusiker Keyboards und Klavier. Er komponiert und arrangiert Musik für einige der Bands und für weitere Projekte.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 840


Location

Baselstr 83
6003 Luzern

Instrument

Synthesizer, keyboard and piano

Music style

Pop, rock and jazz

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German, English and French


I can teach you

Spielen in Bands, Arrangieren für Instrument und Band.

Education

Allgemeine Musikausbildung an der AMO im Wallis

Privatunterricht bei Hanspeter Pfammatter

Vorstudium bei Michael Arbenz

Hochschule Luzern - Bachelor of Arts in Music - Schwerpunkt Jazz

Bands / formations I have played in

Jonas  Ruppen

Interview with Jonas Ruppen

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Bill Evans hat mich im Jazzbereich stark beeinflusst. Seine Spieltechnik und sein Tonmaterial zeichnet für mich eine wichtige Strömung des Jazz aus. Im Pop wurde ich von mehreren Musikern beeinflusst. Thom Yorke von Radiohead und James Blake sind für mich zentrale Figuren aus der nachhaltigen Pop-Musik. Beide Musiker arbeiten viel mit Klangfarben und erzeugen wiedererkennbaren Sound. Einen eigenen Sound/Klang zu haben und diesen richtig einzusetzen, ist meiner Meinung nach viel wichtiger als VIrtuosität beim spielen. Ausserdem bin ich ein grosser Sophie Hunger Fan.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich kann dir beibringen Jazz und Pop so zu spielen, dass es mit dem musikalischen Hintergedanken von Form, Arrangement und Producing eine in sich geschlossene Spielweise ergibt, welche sich in alle möglichen Stilrichtungen und Kompositionen interessant und individuell integrieren lässt. Mit anderen Worten bring ich dir nicht eine spezifische Spielweise bei, die sich genau für eine Kompositorische Idee eignet, sondern ein Werkzeugkoffer mit anpassungsfähigen Tools, mit denen du den bestmöglichen Ertrag aus einer Komposition rausholen kannst.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Musikalität lernt man nicht durch Theorie, Musikalität kommt von innen. Als ich meine ersten Schritte als Pianist gemacht habe, war ich ganz unten, keine Erfahrung und keine Technik. Durch die klassische Grundausbildung an der allgemeinen Musikschule lernt man zwar das Instrument kennen und kann bald mal irgendwelche einfachen Lieder spielen. Was mich aber wirklich interessiert hat, war das Musizieren in einer Band, als Team zusammen zu spielen, aus einzelnen Fäden einen Strang zu machen. Das hat mir damals viel spass bereitet, man konnte schon mit wenig Fähigkeiten zusammen ein tolles Ergebnis erreichen. Ausserdem war die Motivation zu Hause für meine Mitmusiker zu üben grösser, als für mich selbst zu üben. Schlussendlich war es die Kombination von Technik, welche mir die allgemeine Musikschule zugänglich gemacht hat und die Erfahrungen in einer Pop/Rock Band zu spielen, was mich an meine musikalischen Ziele brachte.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Prophet 12 - Halbanaloger Synthesizer Mininova - Novation Synthesizer - Digitaler Synthesizer Numa Nero - Studiologic - Midi Kontrollerkeyboard in Kombination mit meinem Laptop Hammond XK3c - Hammond/Orgel Sounds Yamaha Konzert Klavier. Für meine pianistischen Fähigkeiten Korg Kronos - Masterkeyboard/Workstatiion - Sounds für Studioproduktionen. Die beiden Synthesizer benutze ich vor Allem für meine Bands Syrius und Tanya Barany. Synthetische Klänge können sehr individuell wirken und haben Wiedererkennungswert.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich arbeite viel mit meinem Gehör. Musik wird primär zum Hören gemacht, nicht zum Spielen. Die richtigen Töne ergeben noch nicht schöne Musik. Erst die Feinheiten wie die Gewichtung einzelner Töne in einem Akkord oder die rhythmische Platzierung, welche Spannungen erzeugen, machen die Musik aus. Wir sind keine Maschinen, 100% exakte Musik klingt nicht schön, erst eine gewisse “Ungenauigkeit” oder Variation lässt sie leben.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Auf dem Klavier lassen sich Stimmführungen und Mehrstimmigkeit sehr gut umsetzen. Ausserdem sind die Grenzen mit der synthetischen Klangerzeugung fast grenzenlos.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Wichtig ist den Schüler dort abzuholen, wo er steht und ihn dort hinzuführen, wo er hin möchte. Ein Klavierschüler, der einfach gerne für sich selbst spielt oder ein Schüler der Profimusiker werden will, muss man unterschiedlich fördern. Prinzipiell wird in meinem Unterricht nicht nur gespielt, sondern auch analysiert und gehört.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Mein Unterricht besteht aus Grundlagen der Musiktheorie, Spielpraxis und Gehörbildung.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Basics zu lernen ist notwendig, um gute Musik zu machen. Wichtig ist mir dabei, dass der Spass an der Musik nicht zu kurz kommt. Desshalb versuche ich die Basics anhand von spielbarer Musik zu erklären. Neben den grundlegenden Bausteinen wie Notennamen, Notenlesen und Rhythmik, machen wir auch Gehörbildung. Dazu gehören Tonhöhen erkennen, das Akkordgeschlecht bestimmen, Melodien nachspielen/nachsingen und ein bisschen Improvisation.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Als Musiker hat man ständig tolle Erlebnisse. Unter Musikern fühlt man sich direkt Wohl und man kann sich gut auch ohne sich wirklich zu kennen verständigen. Mein tollstes Erlebnis war mein Studium an der Musikhochschule. Dort konnte ich viele gute Menschen kennenlernen. Einige davon spielen jetzt in meinen Projekten und Bands mit. Auf Tour zu sein ist etwas vom Besten, was man erleben kann. Es ist abwechslungsreich und man lernt neue Menschen kennen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Openair Gampel mit dB die Band (Walliser Mundart Rock).

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Sophie Hunger. Ihre Musik entspricht stark meiner musikalischen Präferenz.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
In Rainbows von Radiohead. Die Platte ist sehr vielfältig, super gespielt und voller subtiler kompositorischen Elementen, welche man bei jedem Hören neu entdecken kann.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Gerne spielen würde ich mal im Moods oder am Montreux Jazz Festival, jedoch sind mir Openair Bühnen viel sympatischer, weil man freier ist.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Kunst hat in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert, weil ich neben meiner musikalischen Laufbahn auch noch Video Produzent bin, interessiere ich mich für Film und Kino. Ausserdem Koche ich auch sehr gerne und habe ein tolles soziales Umfeld, welches ich nicht gerne missen würde.

Recommendation for Jonas Ruppen

Armin, 47, Hobby-Pianist, Luzern (SchülerIn)
Jonas ist ein sehr angenehmer und kompetenter Klavierlehrer. Ich interessiere mich für Improvisation und Solieren in den Bereichen Jazz und Funk. Von Jonas habe ich schon so viel gelernt, dass ich weiterhin bei ihm bleibe. Und was ganz wichtig ist: Jonas ist ein absolut zuverlässiger, ruhiger und freundlicher Pianist! Kann ich nur empfehlen!
Sophie, Schülerin aus Luzern (SchülerIn)
Der Unterricht mit Jonas ist super! Ich habe viel dazu gelernt.

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