Music class that suits you

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Singing
Learn to singing, singing and piano and songwriting with

Manon Schlittler

Gesang mit Klavierbegleitung / Songwriting von Pop bis zu experimenteller Musik

Manon ist eine Sängerin, Musikerin und Komponistin aus Zürich. Mit ihrem Soloprojekt ist sie auf unterschiedlichen Bühnen zu hören. Ihre Kompositionen überzeugen mit starker Wiedererkennung und kombinieren Mystik und Authentizität, welche das Publikum an fremde Orte führt.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $840


Location

Instrument

Singing, singing and piano and songwriting

Music style

Pop, singer-songwriter, jazz and experimental music

Level

Beginner and Advanced

Language

German and english


I can teach you

Bewusstsein für die Stimme, gesunde Gesangstechnik, Erweiterung des Stimmfarbenspektrums, Ausdruck, Improvisation, mehrstimmiges Singen, Musiktheorie, einfache Begleitung auf dem Klavier, Songwriting, Leiten von Bands, Vorbereitung für Konzerte oder Studioproduktionen

Education

Winterthurer Institut für aktuelle Musik (WIAM): Diplomstudium Arts in Pädagogik, Hauptfach Jazzgesang: Marcel Wick, Barbara Balzan, Pädagogik: Prof. Brigitte Bryner-Kronjäger

Bands / formations I have played in

Manon, unterschiedliche Jazzformationen

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Norah Jones, Emiliana Torrini, Björk, Eva Cassidy, Birdy, Fiona Apple, Feist, Songs aus dem Great American Songbook, Katie Melua, Cat Power, Cassandra Wilson, Carole King, Beatles, Nina Kinert, Nina Simone, Joni Mitchel, Ella Fitzgerald, CocoRosie, Ásgeir and Agnes Obel

Manon Schlittler

Interview with Manon Schlittler

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Das hat sich mit jeder Lebensphase geändert und wird sich wohl auch immer wieder ändern. Erst war es mein Vater, der selbst klassischer Musiker und Komponist ist und mir dadurch schon in jungen Jahren den Bezug zur Musik ermöglicht hat. Später haben mich Grössen des Jazz wie Ella Fitzgerald und Chet Baker inspiriert. Heute sind es Künstler wie Sigur Rós, KÁRYYN, Grouper, Björk oder JFDR. Sie alle haben mir Türen zu neuen Klangwelten geöffnet.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Deine Stimme so zu nehmen, wie sie ist.

Wie hast du singen gelernt?
Mit sechs Jahren besuchte ich einen Kinderchor. Dort erhielt ich mein erstes Solo nur, weil ein anderes Mädchen ausgefallen war. Von diesem Moment an durfte ich bei allen Aufführungen eine Strophe solo singen.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich pflege beim komponieren kein Konzept. Manchmal ist es ein Text auf dem ich aufbaue und manchmal ist es eine Akkordfolge oder ein einzelner Klang der mich inspiriert. Viele meiner Kompositionen entstehen so, dass ich an meinem Klavier sitze und mit Stimme und Tasten experimentiere. Dabei nehme ich mich meistens auf. Im Anschluss hör ich mir die Aufnahmen an und picke die guten Stellen heraus.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich singe sehr gerne mit meinem dynamischen Mikrofon Shure Beta 58A. Es nimmt die Feinheiten schön auf und ist gleichzeitig sehr robust. Ebenfalls ein treues Mikrofon für Konzerte ist das Audix OM5. Für Effekte auf dem Mikrofon arbeite ich mit dem TC Helicon VoiceLive Touch 2. 

Für den Unterricht und zu Übungszwecken steht mir ein wunderschöner Steinweg Flügel zur Verfügung. Dieser hat einen sehr vollen und warmen Klang. Auf Konzerten begleitet mich mein Nord Electro 6D 73 Stage Keyboard. Es ist im Verhältnis leicht und bietet viele Optionen. Dann gibt es noch zahlreiche Midi-Controller, mit denen ich unterschiedliche Klänge kreiere oder ansteuere. Das simple Modell nanoKONTROL 2 von Korg gehört aktuell zu meinen Favoriten.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich vergleiche mich nur mit mir selbst, bin neugierig und experimentierfreudig. Natürlich gehört auch eine ordentliche Prise Disziplin dazu.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Jede Stimme ist ein Unikat. Sie ist direkt mit dem Körper und den Emotionen verbunden und erlaubt es, sich ganz neu auszudrücken. 

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich baue auf den Stärken und nicht auf den Schwächen auf.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Gemeinsam mit dem(r) SchülerIn werden Nah- und Fernziele formuliert. Basierend darauf, arbeiten wir gemeinsam an unterschiedlichen Stücken, experimentieren und reflektieren. Anhand von Stimmbildung, technischen Übungen, Fokus auf Interpretation und Variation möchte ich dem(r) SchülerIn Möglichkeiten zeigen, seine/ihre Stimme gesund und bewusst einzusetzen. 

Wie gehst du bei Kindern vor?
Der Unterricht mit Kindern wird sehr spielerisch gestaltet. Stimmbildung wird hier dezent eingesetzt, da die Stimmbänder noch nicht voll entwickelt sind. Sequenzen mit Bewegung, Imitationen oder Rollenspielen kommen hier oft zum Einsatz. Kinder sollen sich für die Musik begeistern können und gleichzeitig eine neue Möglichkeit entdecken, sich auszutoben. Auch möchte ich bei Kindern vermeiden, dass sie Angst haben, Fehler zu machen. Als Fachlehrperson Musik an einer Primarschule, bin ich mit dem Umgang mit Kindern im Alter von 6 – 8  sehr gut vertraut.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Für mich sind die schönsten Momente als Musikerin diejenigen, in denen ich meine Gefühle so intensiv ausdrücken kann, wie ich sie empfinde. Wenn dies dann live geschieht und ich das Publikum ebenfalls in einen Bann ziehen kann, weiss ich, wieso ich mich für diese Branche entschieden habe

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Im Kaufleuten als Support für Selah Sue.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Es gibt natürlich zahlreiche MusikerInnen, die ich bewundere. Björk sticht da aber etwas heraus. Sie ist in vielen Bereichen eine grosse und wichtige Inspirationsquelle.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Hat es auf der Insel denn einen Plattenspieler? ☺ Valtari von Sigur Rós ist zwar nicht das beste Album im Kampf gegen die Einsamkeit, aber für mich persönlich dennoch relevant.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Wenn wir uns auf der Bühne wohl fühlen und sich das Publikum auf uns einlässt, dann spielen Ort und Zeit keine Rolle mehr.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Die Natur entdecken, reisen, visuelle Kunst und selbstverständlich meine Familie.


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