Music class that suits you

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Bass
Learn to bass, electronic bass and guitar with

Marcel Frautschi

E-Bass für diverse Stile und Songwriting

Marcel Frautschi ist ein vielseitiger und begnadeter Bassist. Er wirkt in verschiedensten Bands mit.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $840


Location

Instrument

Bass, electronic bass and guitar

Music style

Funk, acid jazz, fusion, pop and rock

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German and english


I can teach you

Zupfen für Metal, Fusion, Rock, Slappen wie Marcus Miller, Flageolette-Akkorde in Songs einbringen

Education

Zürcher Hochschule der Künste
Master of Arts in Music Pedagogy E-Bass Pop
Bassunterricht bei Uli Heinzler
Klavierunterricht bei Marcel Thomi
Gesangsunterricht bei Rahel Hadorn
Gitarrenunterricht bei Ueli Gasser
Kompositionsunterricht bei Manuel Perovic

Bands / formations I have played in

Nickless, Ira May, Inuuk, Verena von Horsten, Baba Shrimps, Eliane Müller (CD), Silent Neighbor

I love to teach you songs / works from these artists / composers

The Beatles, Aerosmith, Stevie Wonder, Meshell Ndegeocello, Jamiroquai, Audioslave, AC/DC, Muse, ABBA, Motown, Robbie Williams, John Mayer, Red Hot Chili Peppers and Sting

Marcel Frautschi

Interview with Marcel Frautschi

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Jaco Pastorius. Er war stets neugierig, kreativ und vielseitig. Er fand in jeder Band, in jeder Musik den richtigen Ton. Kommt dazu, dass er den E-Bass als Instrument revoluzioniert hat. Jaco war für den E-Bass, was Muhammed Ali für das Boxen war.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Wer Slappen lernen will, ist bei mir sicher gut aufgehoben. :) Mein Unterricht hat grundsätzlich das Ziel, die Angst vor der Musik und dem Instrument zu nehmen. Ich möchte, dass meine Schüler in ihren Bands eigene Basslines komponieren können. Das nötige Wissen und die Umsetzung auf ihr Instrument lernen sie bei mir.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Angefangen habe ich mit Saxophon. Als 16-jähriger spielte ich in einer Ska-Punk-Band. Unabhängig schrieb ich nebenbei Songs auf der Gitarre. Für ein anstehendes Konzert entschieden wir spontan, einen solchen Song in die Set Liste aufzunehmen. Da unser Bassist keine Zeit mehr hatte, den Song zu lernen, hab ich seinen Bass ausgeliehen und darauf den Song geübt. Nach dem Konzert liess es mich nicht mehr los. Also kaufte ich einem Kollegen seinen alten Bass ab. Die Idee war es, ab und zu ein paar Grundtöne zu zupfen, aber bald löste der Bass das Sax ab.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele einen Jazz Bass und einen Precision Bass von Fender und einen Musicman Stingray 5 Saiter. Das sind alle drei sehr vielseitige Bässe. Seit dem Sommer 2017 bin ich EBS Endorser. Amps: Reidmar 500 oder T90. Box: 2x10 und 4x10 der Neo Line.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Begeisterungsfähigkeit für die Musik und für mein Instrument. In meinen Anfängen war ich nach der Arbeit täglich drei Stunden am Üben. Ich konnte die Finger nicht vom Bass lassen und war sehr ehrgeizig!

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Der Bass hat Drive, wie es kein anderes Instrument hat. Gerade in Pop-Rock Bands hat man eine grosse Verantwortung. Bass spielen finde ich eine grosse Herausforderung. Zudem bietet der E-Bass eine grosse Möglichkeit an Spieltechniken und harmonischen Spielereien.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich lege grossen Wert auf Technik und Haltung. Ein Lehrer von mir hat immer gesagt: „Die menschliche Evolution hat leider nicht am Instrument stattgefunden.“ Das soll heissen, die Musik steckt in jedem von uns. Wenn wir mit einer ergonomischen Körperhaltung ans Instrument sitzen, kann die Musik aus uns heraus sprudeln. Das mag sich nach Esoterik oder Physiotherapie anhören, hat aber einen direkten Einfluss auf unsere Musikalität. Ich lege auch Wert auf Strukturen. Das geht von Zielsetzung über Lehrmittel über Hausaufgaben und der Besprechung. Mir als Schüler hat das immer sehr geholfen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
1. Besprechen der Hausaufgaben / Eingehen auf Fragen. 2. Im Thema weitergehen / Erarbeiten eines neuen Themas 3. Musik machen, Jammen zu Drumgrooves

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kindern zeige ich, was für ein Erlebnis Musik ist. Ich finde es toll, im musikalischen Urwald auf Safari zu gehen! :)

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum? 
Es gibt so viele. Mit We invented Paris mieteten wir oft einen alten, klapprigen, matt-schwarz lackierten Bus mit Totenkopf-Wimpel am Innenspiegel und getönten Scheiben. Es war jeweils der einzig verfügbare Bus. Die Ordnungshüter haben uns auf der Autobahn ständig raus gewunken und kontrolliert. Bei der Ausreise nach Deutschland liessen sie einmal sogar die Drogenhunde an uns Schnuppern. Vielleicht lag das daran, dass wir so gut gelaut Bob Marley hörten und „I Shot The Sheriff“ im Chor sangen. Dabei sind wir eine der harmlosesten Pop-Bands. :) Im Unterricht habe ich auch schon schöne Momente erlebt.

Welches war die grösste Bühne auf der du gespielt hast?
Das war am South Side / Hurricane Festival 2014 mit We invented Paris.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Abe Laboriel Junior. Er spielt Schlagzeug wie kein zweiter. Oder mit dem Gitarristen John Scofield, der Typ hat ein irres Time.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Schwierig. Ich müsste mich für eines dieser dreien entscheiden:
John Mayer – Continuum: Es hat den besten Mix zwischen Rocknummern, groovigen Basslines und guten Pop Songs.
The Beatles – Sgt. Peppers lonely Heart Club Band: Jeder Song steht für sich, hat seine Eigenheiten. Von der Instrumentierung, dem Inhalt, der Stilistik. Und trotzdem führt ein Song in den nächsten.
Sting – Ten Summoners Tales: Sting schreibt so gute Songs. Dieses Album versprüht einen ganz eigenen Charme und die Rhytm Section mit Vinnie Collajuta und Sting groovt tierisch!

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Im Paradiso in Amsterdam würde ich sehr gerne spielen. Holland hat eine sehr coole Musikszene mit grossartigen Bands. Und Amsterdam ist eine wunderbare Stadt, mit einem coolen Vibe und tollen Leuten.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freundin, Familie, Freunde. Ich lese gerne, interessiere mich für Fotografie und schaue mir gerne gute Filme an.


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