Music class that suits you

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Learn to singing, cello, guitar, piano and songwriting with

Sarah Bowman

Gesang, Cello, Gitarre, Piano / Songwriting

Sarah Bowman ist eine internationale Performerin und Studiomusikerin aus der New Yorker Musikszene. Ihre beiden Hauptprojekte sind The Bowmans und Famous October.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 840


Location

Rämsiweg 6
6048 Horw

Alter Postplatz 3
6370 Stans

Instrument

Singing, cello, guitar, piano and songwriting

Music style

Classical, rock, pop, folk, jazz, worldmusic, singer-songwriter and improvised music

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German and English


I can teach you

Gesang: Klassik, Rock, Pop, Folk, Jazz
Songwriting: Folk, Pop, Rock, Jazz, World
Cello: Klassik, improvisierte Musik
Gitarre: Folk, Singer-Songwriter
Piano: Klassik, improvisierte Musik

Ich verbinde meine Erfahrungen als ausgebildete klassische Cellistin, Pianistin und Sängerin mit dem Gitarrenspielen und Songwriting, welches ich mir selber beigebracht habe. Jahrelang in der Musikszene von New York City aufzutreten und aufzunehmen, lehrte mich, meine Ausbildung zu nutzen um mein Handwerk zu unterstützen, aber auch um eine wahre Form zu finden, mich selber auf der Bühne und im Studio auszudrücken. Ich entwickelte Techniken, um meine Nervosität zu überwinden, und genoss die Vorteile, ohne Zittern zu spielen! Weil ich mich noch erinnern kann, wie das war, kann ich meinen SchülerInnen Methoden zeigen, die ihnen helfen.

- Ich bringe SchülerInnen bei, eine Verbindung zu dem aufzubauen, was sie in ihrem Spiel und Gesang wirklich vermitteln wollen.

- Ich mache das Lernen persönlich, so dass jede(r) SchülerIn seine/ihre Beziehung zu ihrem/seinem Instrument oder seiner/ihrer Stimme geniessen kann.

- Auf Wunsche helfe ich den SchülerInnen Vertrauen und Selbstvertrauen aufzubauen.
- Ich kann den SchülerInnen Tipps geben, wenn es um Bandleitung und Studiosessions geht.

- Ich evaluiere die Fähigkeiten und unterbewussten Gewohnheiten eines/einer Schülers/Schülerin, um zu sehen, was ihn/sie daran hindert, weiter zu kommen, entweder körperlich oder psychisch. Daraus entwerfe ich einen Trainingsplan, der speziell auf die Bedürfnisse jedes/jeder einzelnen Schülers/Schülerin zugeschnitten ist.

Für SängerInnen entwickelte ich eine Atem- und Stimmaufwärmtechnik, die auf meiner musikalischen Ausbildung in Kombination mit Methoden aus Alexandertechnik, Pilates und Yoga basiert. Ich arbeite mit Gehörbildungs-Techniken und daran, Projektion und Klangspektrum für verschiedene Emotionsstile und Harmoniegesang aufzubauen. Ich setze Musiktheorie nur soviel wie nötig ein, um dem Ohr wie ein Navigationssystem für ein Auto zu helfen.

Für InstrumentalistInnen konzentriere ich mich auf das Instrument entweder als Werkzeug zum Ausdruck durch notierte Musik, als Werkzeug zur Improvisation und Komposition und/oder als Werkzeug zur Begleitung der Stimme.

Education

1998 Bachelor of Performing Arts, Magna cum Laude
Duquesne University
Cello Professor: Michael Istomin
Piano Professor: Natasha Snitkovsky

2002 Master of Arts in Teaching ACT
College of Notre Dame of Maryland
Vocal Professor: Randal Woodfield 
Cello Professor: Troy Stuart
Piano Professor: Christy Izdebski

Bands / formations I have played in

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Pete Seeger, Woody Guthrie, Joan Baez, Peter Paul and Mary, Simon and Garfunkel, Buffy Sainte Marie, Bob Dylan, Joni Mitchell, Jackson Browne, Van Morrison, Leonard Cohen, Janis Joplin, Neil Young, Loudon Wainwright, Richie Havens, Anais Mitchell, The Indigo Girls, Tracey Chapman, Bruce Springsteen, Leadbelly, Gillian Welch, John Lennon, Crosby Stills and Nash, Jose Gonzales, Judy Collins, Phil Ochs, Odetta, Townes Van Zandt, John Prine, Nick Drake, Harry Belafonte, Patty Griffin, Cat Stevens, Hank Williams, Dolly Parton, Allison Kraus, Doc Watson, Johnny Cash, Willie Nelson, Emmylou Harris, The Avett Brothers, Bonnie Riatt, Steve Earle, Sarah and Shawn Watkins, Patsy Cline, Carter Family, Taylor Swift, Elvis Presley, John Denver, Led Zeppelin, Beatles, Jimi Hendrix, Stevie Wonder, Tom Petty, Elliot Smith, Prince, CCR, The Avett Brothers, John Legend, Amy Winehouse, Adele, Lady Gaga, Beyonce, Norah Jones, Frank Sinatra, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong, Robert Johnson, Djengo Reinhardt, Aretha Franklin, Sinead O’connor, Cranberries, Nirvana, Imagine Dragons, Radiohead, Grateful Dead, Mavis Staples, Billie Holiday, Tom Waits, Iron and Wine, Spain, Gregory Alan Isakov, Sam Cooke, Marvin Gaye, James Brown and Bob Marley

Sarah Bowman

Interview with Sarah Bowman

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Die SongwriterInnen, die mich am meisten berühren sind diejenigen, die ihre Ehrlichkeit nicht unter schönen Stimmen verbergen, auch wenn sie sie haben. Gillian Welch, Bob Dylan, Joni Mitchell, Tom Petty, Tracy Chapman, Amy Winehouse. Die SängerInnen, die mich berühren, sind diejenigen, die dich wissen lassen, wie tiefgründig das Leben ist, wenn sie eine Zeile singen. Billie Holliday, Mavis Heftklammern, Emmylou Harris, Prince, Maria Callas. Der Komponist, der mich am meisten berührt, ist Brahms, weil er der erste war, der glaubte, dass Musik keine bereits erschaffene Geschichte erzählen muss, und sie einfach als eine Form menschlichen Ausdrucks geniessen werden könnte. Bach hält immer den anderen Teil von meinem Herzen, weil er es schafft, Emotionen durch extreme Präzision zu erzeugen. Tschaikowsky ist die Phantasie, die in der Musik verkörpert wird.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich arbeite mit dir daran, psychologische Missverständnisse zu überwinden, welche die Entwicklung hemmen, in dem ich mit dir als Individuum arbeite. Als Sängerin kann ich dir helfen, eine einheitliche Basis für deinen Sound zu schaffen, die gleichzeitig dein Selbstbewusstsein und dein Selbstvertrauen stärkt. Als Songwriterin helfe ich dir, einen Ausdruck dafür zu finden, was dich gerade in diesem Lebensabschnitt beschäftigt und dies auf Englisch zu formulieren.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Songwriting ist für mich in der ersten Phase etwas sehr natürliches und unverkrampftes, bevor ich es analysiere und umstrukturiere und auf seine endgültige Form verfeinere. Ich benutze hauptsächlich meine Gitarre und mein Klavier, und ich habe mein Handy immer griffbereit für Sprachnotizen, um die ersten inspirierten Skizzen eines Songs festzuhalten. Für die Weiterentwicklung des Songs wechsle ich zu Protools. Da fange ich an, die Harmonien und Instrumente zu arrangieren. Meine Leiblingsmikrofone sind das Shure SM7 oder Ear Trumpet Lab Edwina.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Zwischen drei und 12 Jahren besuchte ich Klavierunterricht, spielte aber zu meinem eigenen Vergnügen bis zur Uni. Dann begann ich Klavier im Nebenfach zu studieren. Mit neun Jahren besuchte ich Cellounterricht in der Musikschule und nahm ab 12 Privatunterricht und absolvierte zwei Studiengänge. Ich wollte Kontrabass spielen, aber mein Vater fuhr einen VW Käfer. Als wir endlich einen Bus hatten, war ich zu sehr in das Cello verliebt, um zu wechseln. Nachdem ich mehrere Friedensmärsche besuchte und Auftritte von Pete Seeger, Peter Paul und Mary, Arlo Guthrie und anderen gesehen hatte, brachte ich mir ab neun Jahren das Gitarrenspiel selber bei. Mithilfe von SongwriterInnen aus meiner Stadt begann ich mit 12 Jahren selber Songs zu schreiben. Ich besuchte nur einige Gitarrenstunden und mochte es nicht, im Violinschlüssel zu lesen und Bluesriffs und Jazzakkorde zu spielen, also unterrichtete ich mich weiterhin selber, indem ich anderen GitarristInnen zusah. Ausserdem studierte ich alle Streichinstrumente des Orchesters, um in meinen 20er Jahren Orchesterleiterin zu werden.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele hauptsächlich mit akustischen Instrumenten über meine eigene Bose PA und verwende meistens Standart-Mikrofone: für die Stimme ein Shure SM58 und im Studio mag ich das Shure SM7. Für meine Gitarre benutze ich eine LR Baggs DI und verstärke das Cello mit dem DPA Cellomikrofon. Meine Hauptgitarre ist eine Dreadnaught Larrivee und ich spiele auf einer Vintage Martin wide neck. Mein Klavier ist ein Yamaha CP4 Bühnenklavier mit mehreren Sound Banks, gewichteten Tasten aus Holz und Aufnahmeoptionen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Für mich ist es wichtig, in die richtige Stimmung zu kommen, bevor ich eine Note spiele oder singe. Ich mache meine eigenen Atem- und Aufwärmübungen, die auf Standard-Chor-Aufwärmübungen in Kombination mit Yoga und Meditation basieren. Ich mache Dehnübungen für meine Arme und um meine Energie zu zentrieren. Für Proben habe ich gelernt zu verstehen, wann Repetition genug ist, wann die Analyse eintritt, wie weiterzufahren oder wie die Arbeit umzulenken um von einem neuen Winkel anzufangen, und wie man vermeidet, sich körperlich oder geistig zu überfordern. Es ist am besten, wenn es noch Raum für unterbewusstes Wachstum gibt, weg vom Übungsraum.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ganz viele Jahre und Meilen an Erfahrung.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich reagiere auf die Ziele des/der SchülerInnen und helfe ihm/ihr zu persönlichen Erfolgen. Um dies zu erreichen, höre ich ihr Ideen und Perspektiven aufmerksam an und schaue, ob es dort ein Missverständniss gibt, das es zu beseitigen gilt. Wenn nicht, führe ich sie auf ihrem Weg. Ich achte auf alles, was eine(n) SchülerIn physisch oder psychisch daran hindern könnte, Fortschritte zu machen, und ich kümmere mich so gut wie möglich darum. Ich arbeite daran, die Kontrolle über Körper und Geist wieder zu übernehmen, wenn die Nervosität vor einer Aufführung oder Aufnahme einsetzt. Ich achte auf Sprache, Dialekt und Artikulation, um auf einen muttersprachlichen englischen Klang hinzuarbeiten, wenn der/die SängerIn auf Englisch singt oder schreibt. Ich achte auf das Songwriting und den Ausdruck von Ideen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich beginne mit einem Interview mit den SchülerInnen, um ihre musikalischen Vorlieben und Erfahrungen kennenzulernen. Ich möchte wissen, wie sie sich mit der Musik auseinandersetzen und was ihre Ziele und Ambitionen sind. Dann fange ich an, ihrem Gesang zuzuhören oder lasse sie etwas spielen, mit dem sie sich wohl fühlen. Basierend auf meinen Beobachtungen beginne ich, sie durch technische Übungen zu führen, die sie mit ihrer Stimme oder ihrem Instrument vertraut machen, und wir sprechen darüber, was wir durch den Lernprozess beobachten. Die Auswahl der Lieder oder Stücke ist in der Regel eine Kombination aus der Lieblingsmusik des/der Schülers/Schülerin (wenn sie in unserem Unterricht von Wert ist) mit neuen Stücken und Liedern, die meiner Meinung nach gut für ihr Können und ihren musikalischen Geschmack geeignet sind.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mit Kindern spreche ich meistens in meinem lustigen Deutsch. Ich mache den Unterricht unterhaltsam, indem ich keine Aufgabe oder Bewertung - und vor allem mich selbst - zu ernst nehme, sondern sie gleichzeitig professionell durch die notwendigen Lernaufgaben führe. Ich stelle Konzepte wie Solfège für SängerInnen, Körperrhythmusspiele, etc. (Kodály, Orff-Techniken) vor, um notwendige musikalische Elemente einzuführen. Es ist mir wichtig, dass sich ein Kind wohl und vertraut fühlt, wenn wir gemeinsam lernen. Die Lektionen sind so strukturiert, dass sie vorhersehbar und vertraut sind, da die Spiele und Aufwärmübungen sehr routinemässig sind. Darauf folgt eine Überprüfung der Arbeit der letzten Woche, die gemeinsame Erstellung eines Songs und die Einführung von etwas Neuem. Mit kleinen Kindern werden wir auch ein Start- und ein Abschiedslied singen oder spielen, damit die Struktur bekannt ist.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Das ist eine schwierige Frage. Ich habe so viele Konzerte in so vielen Dörfern und Häusern gegeben. Mit meiner Schwester auf Tour zu gehen, ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Die West Village Wednesday-Serie im Chäslager ist eine aufmunternde und stärkende Gemeinschaftserfahrung. Aber ich sollte erzählen, dass ich mit 20 alleine in ein Drittweltland ging um mit den Kindern dort an einem Musikfestival in Port-au-Prince in Haiti zu arbeiten. An diesem Punkt in meinem Leben wurde mir der Sinn dieser Welt klar. Ich habe es wirklich genossen, die Dinge, die ich gelernt hatte, zu nutzen, um Menschen mit wenig bis gar nichts in ihrem Leben zu unterrichten. Musik kann Menschen in den schwersten Situationen beflügeln. Meine SchülerInnen und ich traten Seite an Seite in der Haitian National Symphony auf, und die Aufführungen waren das Ergebnis langer, harter Arbeit, die Menschen aus zwei sehr unterschiedlichen Nationen miteinander verband.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich spielte mit Rasputina in der Queen Elizabeth Hall mit Robyn Hitchcock. Die Bowmans traten im Irving Plaza in New York auf, ebenso wie im Bowery Ballroom und vielen mehr. Ich spielte die Tennessee Shines Radio Show im Bijoux Theater in Knoxville, Tennessee, und im Cannery Ballroom in Nashville, Tennessee, und im erstaunlichen Knight Theater in Charlotte, North Carolina. Ich tourte mit Rasputina bei der Eröffnung von Les Claypool (Primus) in den USA und Kanada, wo ich auf Konzertbühnen wie dem Commodore Ballroom in Vancouver, dem Regency Ballroom in San Francisco, dem Vic Theatre in Chicago und anderen im ganzen Land auftrat, darunter Prince's Paisley Park in Minneapolis.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Tot oder lebendig? Jimmy Hendrix und Prince, weil ich es liebe, in meinen Songs Raum für grossartige Gitarrensoli zu schaffen! Momentan hat Christian Winiker Oli Hurting ersetzt um diese Rolle im realen Leben zu übernehmen. Aber die grossen Gitarristen Adam Levy und Tony Scherr (Norah Jones) haben in der Vergangenheit mit mir gespielt. Ich spielte mit dem grossartigen Todd Sickafoose (Ani DiFranco, Grammy-Gewinner Hadestown), der Bass spielte und die Famous October Platte produzierte. Ich liebe die Keyboardarbeit von Benmont Hench (Heartbreakers), den ich während einer Residency in Los Angeles getroffen habe, aber ich habe noch nie mit ihm gespielt. Ich liebe die Fiddle Stylings von Jenny Scheinman (Ani DiFranco, Lou Reed). Sie spielte auf der Famous October Platte, die ich 2015 machte. Es wäre auch grossartig mit Allison Krauss in dieser Funktion zusammenzuarbeiten! Allie Miller war genial am Schlagzeug auf unserer letzten Platte (Brandi Carlile). Zu viele, um alle zu erwähnen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das ist eine furchtbare Frage! Es ist so schwer, diese zu beantworten. Vielleicht würde mich Soul Journey von Gillian Welch davon abhalten, in den Wahnsinn abzudriften. Aber dann würde ich Dinge vermissen wie zum Beispiel Dylans Time out of Mind und so viele mehr.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Die Carnegie Hall, natürlich, und die Royal Albert Hall. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine beiden Kinder sind meine grössten Herausforderungen und meine grösste Freude am Leben. Ich liebe es zu reisen, ich schreibe eine Kindergeschichte, die sich wie Harry Potter liest, bisher ist sie 80 Seiten lang. Ich liebe es, Menschen zusammenzubringen, vor allem, um daran zu arbeiten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.


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