Music class that suits you

EN
Learn to electric guitar, acoustic guitar and classical guitar with

Silvan Joray

E-Gitarre, akustische Gitarre, klassische Gitarre, Komposition

Silvan Joray ist ein begnadeter Jazz-Gitarrist und Komponist, der mit seinem Trio und als Sideman in der Schweiz und im nahen Ausland anzutreffen ist. 

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : $840


Location

Instrument

Electric guitar, acoustic guitar and classical guitar

Music style

Jazz, improvised music, latin, funk, blues and classical

Level

Beginner, Advanced and Master

Language

German and english


I can teach you

Tools:

- Griffbrettübersicht
- Skalen
- Arpeggi
- Akkorde/Voicings, von einfach und grundlegend bis kompliziert und abgefahren
- Notenlesen
- Gehörbildung
- Musiktheorie

Techniken:

- Rechte Hand mit Pick/Plektrum: alternate picking, sweep picking, hybrid picking (mit Pick und Fingern)
- Rechte Hand ohne Plektrum: Fingerstyle, diverse Zupfmuster für Begleitung, Strumming
- Linke Hand: Hammer-ons, Pull-offs, Legato-Spiel, Bendings
- Entwicklung von Bewusstsein und Kontrolle für den Sound am Instrument

Praxis:

Das wichtigste von allem ist, dass die oben genannten Tools und Techniken angewandt werden, um damit Musik zu machen. Verschiedene Anwendungsbereiche sind z.B. Improvisation, Begleitung, Spiel in einer Band, Komposition. 

Education

Jazzcampus der Musikhochschule Basel, Bachelor of Arts in Jazzgitarre bei Wolfgang Muthspiel & Lionel Loueke. Weiterer Unterricht bei Lage Lund, Peter Bernstein und Julian Lage.

Zur Zeit: Jazzcampus, Master of Arts in Musikpädagogik bei Lionel Loueke & Wolfgang Muthspiel.

Bands / formations I have played in

Silvan Joray Trio, Joray Brothers Quartett/Quintett, Threeamisu Extended

Weitere Infos zu den Projekten gibt es HIER.

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Jazzstandards, Wes Montgomery, Thelonious Monk, Wayne Shorter, Miles Davis, Herbie Hancock, John Coltrane and Lage Lund

Silvan Joray

Interview with Silvan Joray

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Das ist definitiv Lage Lund, ein norwegischer Gitarrist, der schon lange in New York lebt. Sein Trio-Album „Idlewild“ hörte ich für etwa ein Jahr lang fast jeden Tag und kenne es in- und auswendig. Obwohl ich nur ein Solo davon transkribiert habe, habe ich seinen Sound und seine Sprache absorbiert und klang für eine Weile sehr ähnlich wie er. Mittlerweile habe ich mich wieder etwas von ihm distanziert und versuche, durch verschiedene andere Einflüsse meinen eigenen Weg zu finden. 

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Mein Spezialgebiet und meine Leidenschaft ist ganz klar die Improvisation, vor allem bezogen auf den Jazz. Durch meine eigene langjährige Erfahrung in diesem Gebiet, habe ich Strategien und Übungen gefunden und entwickelt, die ich dir Schritt für Schritt vermitteln kann. Konkret kann ich dir vor allem dabei helfen, durch eine Kombination von Verständnis der Architektur der Gitarre/des Griffbretts, Gehörbildung und Musiktheorie eine Verbindung zwischen Ohr und Instrument herzustellen, damit du die Melodien spielen kannst, die in deinem Kopf herumschwirren. 

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meine Mutter ist Gitarren- und Ukulelenlehrerin. Somit wurde mir die Musik also in die Wiege gelegt und mit sieben oder acht Jahren erhielt ich von ihr den ersten Ukulelenunterricht. Nach einem Jahr wechselte ich zur klassischen Gitarre und genoss neun Jahre klassischen Unterricht. Gleichzeitig fing ich auch an Schlagzeug zu spielen. Am Gymnasium spielte ich dann Schlagzeug in einer Funk/Jazz-Workshopband, konnte aber plötzlich wegen des Stundenplans nicht mehr dabei sein. Ein Semester später war der Schlagzeugerjob dann „leider“ schon besetzt. Ich wollte aber trotzdem mitspielen und habe mich deswegen zum ersten mal an die elektrische Gitarre gewagt. Davor hatte ich immer Angst „vor den Akkorden und dem Improvisieren“, habe dann aber zum Glück sehr schnell meinen Gefallen daran gefunden. So fand ich schliesslich den Weg an den Jazzcampus der Musikhochschule Basel, wo ich mittlerweile im Master Musikpädagogik studiere und bei Jazzgrössen wie Lionel Loueke und Wolfgang Muthspiel Unterricht habe.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Im März 2019 habe ich die Gitarre meines Lebens gefunden. Nachdem ich mehr als zwei Jahre in Kontakt mit Stefan Schottmüller war, einem Gitarrenbauer aus dem Schwarzwald, hielt ich endlich meine „Schottmüller Little Leona“ in den Händen. Ein wunderschönes handgemachtes Archtop Modell. Am liebsten spiele ich über meinen Henriksen Jazz-Amp, die Pedale „Hall of Fame“ und MXR Carbon Copy Delay sind dabei fast immer mit von der Partie.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ganz klar meine Liebe und Leidenschaft zum Jazz, die mich unermüdlich stundenlang üben, spielen und entdecken lässt.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Der Aufbau der Gitarre ist sehr komplex. Umso mehr Spass macht es, das Instrument zu erforschen und seine unzähligen Möglichkeiten zu entdecken. Zum Beispiel gibt es bis zu 5 verschiedene Orte auf dem Griffbrett, wo man den genau gleichen Ton spielen kann, wobei er jedes mal eine andere Klangfarbe haben wird. Das ist gleichzeitig Fluch und Segen… 

Auf unseren gemeinsamen Entdeckungsreisen werden wir mit einem der wunderbarsten Klänge belohnt werden, die es gibt!

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Die Unterrichtsstunden sollen abwechslungsreich und individuell auf die SchülerInnen zugeschnitten sein. Das wichtigste ist, dass die SchülerInnen Spass haben, denn so lernt es sich am leichtesten! Auch ist es mir wichtig, dass ich nicht immer nur alles vormache oder vorsage, sondern dass ich den SchülerInnen dabei helfe, Dinge auch selber zu entdecken.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Am Anfang und Schluss soll immer das Spielen/Jammen stehen. Dazwischen gibt es eine Arbeitsphase an einem oder mehreren verschiedenen Themen, dabei werden Inhalte von vorherigen Lektionen repetiert/kontrolliert oder neue Inhalte erarbeitet. 

Der Aufbau ist jedoch sehr individuell und kann von Lektion zu Lektion variieren. Die besten Stunden sind meistens die, die nicht so verlaufen wie es geplant war.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Im Prinzip gleich wie bei Erwachsenen, nur dass ich die Inhalte und das Unterrichtstempo/die Kommunikation ans Alter anpasse. Bis jetzt habe ich schon recht viel Erfahrung im Unterrichten von Kindern sammeln können.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Die Aufnahme meines Debut-Albums mit meinem Trio im April 2019! Das Aufnehmen im Studio ist eine besondere Herausforderung. Man fühlt sich quasi nackt, weil man weiss, dass jede gespielte Note aufgenommen und so quasi „verewigt“ wird. Das Album wird wohl im Februar 2020 erscheinen.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich bin nicht ganz sicher, aber eine der grössten war sicher beim Gala-Konzert an der International Jarek Smietana Jazz Guitar Competition 2019 in Krakau. Alle PreisträgerInnen spielten da noch einmal. Das Konzert war in einem recht grossen Saal und die Bühne war riesig, viel zu gross für nur drei MusikerInnen.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit Schlagzeuger Bill Stewart! Ich liebe sein Swing-Feel und seinen Sinn für Interaktion. 

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das ändert sich wohl immer wieder. Ich habe immer eine oder zwei, die ich rauf und runter höre. Im Moment ist es „Something Gold, Something Blue“ von Tom Harrell. Da spielt der Gitarrist Charles Altura mit, den ich im Moment auschecke.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde sehr gerne einmal im Smalls Jazz Club und dem Village Vanguard in New York spielen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Freunde, Sport (Tischtennis)


© 2018 Instrumentor GmbH