Music class that suits you

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Guitar, electric guitar, acoustic guitar and western guitar with

Urs Gilgen

Elektrische und akustische Gitarre, Banjo, Songwriting

Urs Gilgen spielt Gitarre und Banjo. Derzeit hauptsächlich in der Berner Mundart-Rockband «Kummerbuben». Er hat div. Tonträger eingespielt und mit produziert, zahlreiche Live-Konzerte im In- und Ausland gegeben und Lieder für Radio und Film geschrieben.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 790


Location

Speichergasse 4
3011 Bern

Instrument

Guitar, electric guitar, acoustic guitar and western guitar

Music style

Rock, blues, country, folk, pop and gypsy

Level

Beginner and Advanced

Language

German, English and French


I can teach you

Gitarrentechniken, Solo- und Begleit-Gitarre in verschiedenen Stilen, Songwriting und Tipps zu Komposition, Live-Gitarre und Studio-Gitarre, Umgang mit Effekten und mit Computer-Tools, auch Recording-Software

Education

Hauptsächlich Autodidakt.
Unterricht bei Daniel Greco, Boris Klecic.

Bands / formations I have played in

Kummerbuben, Hobo Duo 

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Lead Belly..., Bob Marley, Calexico, 16 Horsepower, Jimi Hendrix, Rolling Stones and Tom Waits

Urs Gilgen

Interview with Urs Gilgen

Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst?
Tom Waits, weil keiner das Schöne und das Wilde eindrücklicher verbindet.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Querdenken zwischen Stilen und Techniken. Auf das zu konzentrieren, was erreichbar ist.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Das war in den Achtzigern, damals galten Punk und Hardrock als schwer modisch. Für Gitarristen waren Lautstärke und muskulöse Unterarme fast wichtiger als filigrane Spieltechniken. Ich machte da kurz mit bei dieser Party. Doch dann blickte ich noch etwas mehr in die Geschichte und entdeckte die Musik der Sechziger und Siebziger. Surf, Folk und Psychedelik, das ist mir bis heute geblieben. Vieles habe ich mir selbst beigebracht. Zwischendurch habe ich mal den passenden Lehrer besucht.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Hauptsächlich Fender-Zeugs, wenn es elektrisch sein soll. Mit Vorzug alte Geräte. Daneben aber auch allerlei zusammengebasteltes Material und akustische Instrumente bis hin zu Computerprogrammen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ehrgeiz etwas zu beherrschen, eine Technik, ein Lick, ein Muster. Immer mit dem Ziel, einen Song daraus zu machen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Gitarre bietet die Möglichkeit, von ganz akustisch und trocken bis total effektdurchsetzt und verfremdet zu spielen. Sie passt irgendwie in jeden Stil und kann ebenso leiten wie begleiten.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
SchülerInnen sollten das spielen, was sie persönlich interessiert und wo sie Anknüpfungspunkte haben. Auf biegen und brechen Bach zu üben macht keinen Sinn. Aber man kann mal Bach bringen, um Zusammenhänge aufzudecken. Fingerfertigkeit ist das Eine, die Dinge zu durchschauen das Andere. Ich helfe den Leuten, ihren Stil zu suchen, ihre Fähigkeiten zu entdecken und das spielen zu lernen, worauf sie Spass haben. Dass ich selber keine Hemmungen vor jeglichen Stilen habe, hilft mir dabei.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Musikstunden sollten individuell gestaltet sein, je nach Schüler/in. Grundsätzlich braucht es aber mehrere Teile, nicht nur ein Thema pro Lektion. Schwieriges, Theoretisches eher am Anfang. Und möglichst nicht nur vor- und nachspielen, sondern auch zusammen spielen. Sinnvoll ist auch, von Beispielen auszugehen, Bands, Songs, etc.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Je nach Alter anders.Aber ich bin sicher keiner, der auf Drill setzt. Bei dem ansetzen, was sie kennen: Lieder, Melodien.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Das beste war wohl schon, als ich zum ersten Mal einen selber geschriebenen Song am Radio gehört habe. Ich sass im Auto und musste grad kurz anhalten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
In Deutschland gibt es ganz grosse Bühnen. Davon habe ich welche gesehen. Aber ein voller Bundesplatz in Bern macht auch Eindruck.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Marc Ribot, weil es bei ihm keine Stile mehr gibt und er die Kunst beherrscht, das zu spielen, was man nicht erwartet.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ach, das ändert doch immer wieder. Im Moment wohl eine von Joe Henry. Oder dann eine von Miles Davis, da entdeckt man immer wieder was Neues. Oder dann halt eine von Tom Waits, der ist so hilfreich in vielen Gemütslagen.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten? 
Das Café Mokka in Thun ist glaub ich das Beste.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Radio machen. Kinder hüten.


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