Music class that suits you

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Learn to piano with

Yanick Loher

Klavier für Klassisk, Pop und Improvisation / Komposition

Yanick ist ein vielseitiger Pianist und Schulmusiker, der sich irgendwo zwischen klassischem Barock und poppiger Improvisation zu Hause fühlt. Nebst erfolgtem Schulmusikunterricht an der Oberstufe und privatem Klavierunterricht, arbeitet er momentan auch als Organist und Chorbegleiter.

Cost

10 lesson(s) 45 min. each : CHF 840


Location

Forchstrasse 106
8008 Zürich

Instrument

Piano

Music style

Classical, pop, improvised music and jazz

Level

Beginner and Advanced

Language

German and English


I can teach you

Gewünschte Stücke im Klassik-, Pop- oder Jazzbereich, effiziente Klaviertechnik, Schulung des Gehörs, Improvisation und Komposition.

Klassisch / Pop für AnfängerInnen & Fortgeschrittene, Jazz für AnfängerInnen.

Education

ZHdK, Bachelor in Schulmusik II mit Hauptfach Klavier bei Karl-Andreas Kolly.

Bands / formations I have played in

Verschiedene Kammermusikformationen, Popduett mit Sänger Basil Zinsli

I love to teach you songs / works from these artists / composers

Bach, Beethoven, Chopin, Alkan, Pop Songs and Jazz Standards

Yanick Loher

Interview with Yanick Loher

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Marc-André Hamelin, der wohl technisch versierteste Pianist unserer Zeit. Sein absolut müheloses Spiel der auch schwierigsten klassischen Klavierliteratur, hat meine Faszination für eine effiziente und virtuose Klaviertechnik geweckt. 

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Nebst „normalem“ Klavierunterricht in Klassik/Pop, Improvisation oder Komposition, kann ich dir vor allem folgendes beibringen: Raushören eines aktuellen Charts-Songs, verstehen der darunter liegenden Musiktheorie (z.B. wieso man jenen Ohrwurm einfach nicht mehr los wird), selber spielen und sich freuen!

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meine Familie bereut es wohl bis heute, dass damals ein altes, verstaubtes Klavier meiner Grossmutter irgendwo im Haus herumstand, denn als ich das Auf-den-Klavierstuhl-Klettern endlich beherrschte, wurde die bis anhin ruhige und ländliche Atmosphäre durch ständiges, aggressives Klimpern ersetzt. In ihrer Verzweiflung und um der Katzenmusik entgegenzuwirken, schickten mich meine Eltern in die Klavierstunde. Da wars um mich geschehen. 

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Auf einem Yamaha Stagepiano CP300, eine immer noch geniale Kombination aus gelungenem, mechanischen Anschlag, tollen On-board-Sounds und problemloser Aufnahmemöglichkeit über MIDI. Im Elternhaus übe ich zudem auf einem Bechstein-Klavier.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Einen ganz wichtigen Sinn, aktiv in mein Üben zu integrieren: mein Gehör. So oft schweift man im Geist ab, überlegt sich komische Dinge wie ob Fische eigentlich auch Wasser trinken und übt lediglich durch „mechanische“ Fingerbewegungen. Das ganz bewusste Zuhören, sozusagen als Tonmeister des eigenen Spiels, hilft hier Wunder.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Neben dem schönen Klang, eine ungeheure Ästhetik. Ein Steinway D-Flügel macht einfach Eindruck! Zudem muss ich mein Instrument nie in den Unterricht schleppen - Gott sei Dank, habe ich nicht Kontrabass studiert.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
An erster Stelle steht die Freude am Spiel und das individuelle Fördern des Schülers / der Schülerin. Nur so wird sie/er eine dauerhafte Übepraxis etablieren. Zudem ist mir wichtig, dass das Gehör in jeder Stunde geschult wird.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Hier wird wiederum sehr individuell vorgegangen, meist aber folgt auf eine Einspielübung die Arbeit am gerade anstehenden Stück oder Thema, abgerundet durch eine kurze Übung für das Gehör.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Es gilt hier, die Faszination für Musik zu wecken bzw. durch einen spielerischen Umgang zu fördern. Meiner Erfahrung nach reagieren Kinder dabei besonders gut auf Rhythmik: eine Trommel bringt in vielen Kindern plötzlich ganz neue Energie und Musikalität hervor.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Immer wenn ich mit Menschen aus anderen Kulturen über Musik spreche und dabei merke, wie Musik praktisch jede geografische und sprachliche Grenze zu sprengen vermag, fasziniert mich das schon gewaltig. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Als Gewinner meiner Kategorie des Jecklin-Musikwettbewerbes, durfte ich als Kind im KKl vor über tausend Leuten spielen. Zum Glück weiss man als Kind noch nicht, was Lampenfieber ist! 

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit Cory Henry zu spielen oder ihm nur schon dabei zuzuschauen, wäre schon ein Traum. 

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Puh, die Qual der Wahl. Ich glaube es wären die Brahms Klavierkonzerte mit Krystian Zimerman, aufgrund der ungeheuren Emotionen, welche diese Aufnahme einzufangen vermag. Oder doch etwas von Janis Joplin? 

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich würde sehr gerne zusammen mit anderen MusikerInnen mal in irgendeiner Form an einem Open Air spielen, um so richtig die Live-Stimmung zu geniessen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Kraftsport, Literatur und unvergessliche Abende mit Freunden, wobei dabei meist irgendwie Musik involviert ist. 


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