Prendre des cours de viola et violon avec

Fabian Aschwanden

Viola & Violine für Barock, Klassik, Romantik & Pop

Fabian Aschwanden ist ein junger und dynamischer Musiker, der grossen Wert und Fokus auf eine ergonomische Haltung und die Kammermusik legt.

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 840

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Fabian Aschwanden

Lieu

Zentralstrasse 67
8003 Zürich

Instrument

Viola et violon

Style musical

Baroque, classique, romantisme et pop

Niveau

Débutant, Avancé et Professionnel

Lanuge

Allemand et anglais

Âge

Fabian Aschwanden enseigne aux enseignant•e•s à partir de 5 ans

Interview avec Fabian Aschwanden

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Bis jetzt hat mich meine Dozentin Isabel Charisius am meisten beeinflusst. Durch den häufigen und persönlichen Einzelunterricht kennen wir uns sehr gut, was sicherlich gut ist, wenn man an etwas persönlichem wie dem Instrument arbeitet. Sie war im Alban Berg Quartett sowie als Solobratschistin bei verschiedenen grossen Orchestern tätig, weshalb ich bei ihr die ideale Mischung an solistischen und kammermusikalischen Inputs bekommen habe, da ich auch viel Unterricht bei ihr geniesse/genossen habe mit Kammermusik.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Mein Fokus und meine Stärke liegt in der Spannung/Entspannung und der Ergonomie beim Spielen. Durch das hat man einen möglichst kleinen, aber effektiven Kraftaufwand beim Spielen und hat durch dies auch weniger Verspannungen, weil die Muskeln nur aktiviert werden, wenn man sie effektiv braucht. Darüber hinaus schaue ich gerne auf die Haltung des Instrumentes, vor allem auf die Schulter der linken Seite, da diese häufig bei Geiger*innen und Bratschist*innen verspannt ist.


Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe schon früh, aber aus eigenem Willen Violine spielen gelernt, da ich mit meiner Familie an einem Konzert eines Kammerorchesters war. Dort hat mich dann das synchronisierte Streichen des Bogens der Geigen so fasziniert, dass ich für mich entschieden habe, dass ich gerne dieses Instrument lernen möchte.


Auf welchem Equipment spielst du heute?
Viola: Ich spiele auf einer Viola von Sebastian Zens und einem Bogen von Thomas Gerbeth. Bei der Bratsche liebe ich den Klang und auch die Schönheit des Instrumentes, mit dem Bogen ist es ein perfektes Team für mich.

Violine: Ich habe eine Leihgabe. Eine sehr alte und spannende Geige, wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert, dazu einen Bogen von Dörfler.


Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich kann manchmal sehr trotzig und stur sein mit mir selber (zum Glück nicht mit anderen) und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe möchte ich das Ziel auch erreichen. Dies kann manchmal helfen, manchmal aber auch blockieren. Bis jetzt hat es geholfen, dass ich auch Stücke erarbeitet habe, die eigentlich zu schwer waren oder für die ich die nötige Technik damals noch nicht hatte und sie mir so erarbeitet habe.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich bin wahrscheinlich genau so überzeugt und glücklich mit meinem Instrument wie die meisten Musiker*innen, die Gründe dazu sind meist ähnlich: Wenn es passt, dann passt es einfach :)

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, dass wir die Ziele, die wir zusammen erreichen möchten, in einer Weise erreichen, dass alle damit glücklich sind. Meinen Fokus lege ich auf eine ergonomische Haltung und darauf, dass die musikalischen Ideen umgesetzt werden. Darüber hinaus bin ich sehr stilsicher in Barock und Klassik und gebe dort gerne Tipps und Tricks, die das Spielen sehr erleichtern.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das ist sehr abhängig davon, mit wem ich arbeite und wie lange schon. Ich probiere aber auch gerne neue Dinge aus und schaue, auf welchen Anklang es stösst.


Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder sollten – wie Erwachsene auch – möglichst viel Freude haben am Musizieren. Speziell bei Kindern achte ich darauf, dass der Fokus nicht eine halbe Stunde auf demselben Thema ist, sondern immer mal wieder wechselt. Dies, weil Kinder meiner Erfahrung nach immer neue Sachen herausfinden und lernen möchten – Erwachsene natürlich auch. Bei Kindern ist die Aufmerksamkeitsspanne allerdings meist kleiner. Wenn so ein Punkt erreicht ist, probiere ich spielerisch ein neues Thema (oder ein ähnliches Thema mit einer anderen Herangehensweise) einzuschlagen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Mein tollstes Erlebnis bisher war ein Solokonzert mit grossem Orchester. Ich habe die Romanze von Max Bruch gespielt. Die Vorstellung war mehrmals ausverkauft und mit immer um die 500 Zuschauer*innen. Das Gefühl, wenn man ein ganzes Orchester hinter einem spürt ist unglaublich und die lange Vorbereitung auf diesen einen Moment hat sich sicherlich gelohnt.


Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Konzertsaal im KKL

Mit welche(r)m Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne einmal mit Sol Gabetta spielen, weil ich sie eine spannende und tolle Person finde. Ihre Interpretationen und ihre Art als Person ist so, wie ich mir eine etablierte und erfolgreiche Musikerin vorstelle. Eine andere Person ist Max Bruch, weil mir seine Musik einfach am Herzen liegt.


Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde meine geliebte Schallplatte von Aretha Franklin auf die Insel nehmen, weil sie mir auch in trüben Situationen gute Laune schenkt.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Meine Lieblingsbühne bis jetzt ist das KKL, da das Gefühl dort unglaublich ist, wenn man auf der Bühne steht. Und wenn es ausverkauft ist, geniesst man während dem Konzert jede einzelne Sekunde. Spielen würde ich gerne noch beispielsweise in Berlin im Konzerthaus.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich liebe Pflanzen und habe so knapp 50 Pflanzen zu Hause. Darüber hinaus interessiere ich mich sehr für die Physiologie des menschlichen Körpers und mache gerne Sport. Was auch zur Musik gehört, wo ich aber nicht aktiv spiele ist meine eigene Firma. Ich passe Schulterstützen auf die Körperform der Schulter an, damit man möglichst körperschonend und ergonomisch spielen kann.