E-Bass und Bass lernen bei:

Martina Berther

E-Bass, Komposition und (Band-)Coaching

Martina Berther ist freischaffende Musikerin und Musikpädagogin. Mit ihren Bands pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit in unterschiedlichen musikalischen Stilen. Neben dem E-Bass spielt sie leidenschaftlich gerne Gitarre, singt und komponiert.

Preis

10 Lektionen an 45 Minuten: CHF 840.00

Standort

Baslerstrasse 30
8048 Zürich

Instrumente

E-Bass und Bass

Musikstile

Soul, Pop, Afro, Indie Rock, Hip-Hop und Jazz

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Unterrichtssprachen

Englisch, Rätoromanisch und Deutsch

Das bringe ich dir bei

Deine Lieblingsstücke, Bassspielen in der Band, verschiedene Techniken, Improvisation, Rhythmik, Backing Vocals singen, Musiktheorie, Gehörbildung, Harmonielehre, einfache Arrangements schreiben, komponieren, Tipps für im Proberaum, im Studio oder auf der Bühne. Studiovorbereitung, Konzertvorbereitung. Üben lernen. Konzerte organisieren.

Ausbildung

HSLU
Master of Arts in Performance Jazz
Master of Arts in Musikpädagogik
bei Wolfgang Zwiauer, Björn Meyer, Jan Schlegel

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Jimmy Hendrix, The Beatles, Motown, Radiohead, Meshell Ndegeocello, D'Angelo..., Fela Kutti und Jazztunes und Standards von verschiedenen Komponisten

Martina Berther

Interview mit Martina

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Spontan fällt mir Meshell Ndegeocello ein. Sie spielt fantastisch Bass, singt wunderschön, hat Style, Taste, ein tolles Phrasing, zieht ihr Ding durch, bleibt frisch und überrascht immer wieder. Abgesehen davon, dass sie alle von mir geliebten Musikstile verbindet. Eine musikalische Trendsetterin.
Mindestens so fest beeinflusst haben mich aber auch meine Mitmusikerinnen und Mitmusiker der letzten Jahre. Jede Begegnung war sehr wichtig, auch um mich selber musikalisch kennenzulernen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Das schöne am Bass ist, dass man die Möglichkeit hat, sehr viele Stile zu spielen. Diese Möglichkeit habe ich in den letzten Jahren nicht ausgelassen. Grundsätzlich geht es für mich aber immer um Taste, Groove, Sound und Musikalität. Das ist mir wichtig, dazu habe ich viel gelernt und werde ich noch viel lernen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meine Nachbarin hat mir im Primarschulalter ihre Michael-Jackson-CD ausgeliehen. Ich erinnere mich, wie ich vor der Stereoanlage meines grossen Bruders lag und non-stop Billie Jean hörte. Das war das erste Mal, dass mir eine Basslinie aufgefallen war und ich war absolut geflasht. Das Instrument kannte ich damals wohl noch nicht. Einige Jahre später hielt ich dann durch einen glücklichen Zufall das erste Mal einen E-Bass in der Hand, spielte einige Töne und erinnerte mich an diese Billie Jean-Szene zurück. Von da an war es mein Instrument.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich liebe alte Fender Bässe. 4-Saitig. Sie haben Charakter und manchmal eine eigenwillige Persönlichkeit. Das ist spannend.
Auch spiele ich einen Höfner. Er ist eine schöne Ergänzung zu meinem Fender Precision und dem Fender Jazzbass. Insbesondere für akustische, ruhige Sachen ist er sehr schön, da er einem Kontrabasssound nahe kommt. Auch groovige Musik, mit Plektrum gespielt, klingen mit dem Höfner super.
Was Verstärker angeht, würde ich mir einen Mesa Boogie, Ampeg oder einen alten Bassman wünschen. Logisch, oder?! Da ich viel mit dem Zug unterwegs bin, spiele ich zur Zeit oft über den Markbass Mini CMD 121P.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Vielleicht bin ich eine kleine Eigenbrötlerin. Ich kann mich lange, alleine und fokussiert beschäftigen. Fokus und Zeit ist mir beim Üben wichtig. Meine kritische Art treibt mich zudem auch immer weiter.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
BOOMS! Der Bass ist das Bindeglied zwischen Rhythmus und Harmonie. Man kann ihn ganz dirskret spielen, kann mit ihm aber auch ganz bewusst die Musik in eine Richtung lenken. Diese Doppelfunktion und tragende Rolle fasziniert mich. Ausserdem hat der Bass Tiefe, nicht nur tonal, auch emotional. Auch das Körpergefühl beim Bassspielen gefällt mir persönlich sehr. Das fühlt sich im besten Fall wie Wellenreiten an – sonst weiss ich, dass es nicht groovt.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Die Motivation und Freude kommt an erster Stelle. Um diese zu erreichen, braucht es Sensibilität und Offenheit der Lehrperson.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das ist individuell, je nach Präferenzen der oder des Lernenden.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kindern wie auch Erwachsenen möchte ich das Bassspielen spielerisch beibringen. Unterscheiden wird sich der Unterricht eher in der Wortwahl.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ui, das auf ein Erlebnis herunterzubrechen, wäre schade. Ich durfte schon sehr viele tolle Momente erleben. Dazu gehören natürlich Konzerte auf grossen und tollen kleinen Bühnen, aber auch intensive musikalische Momente mit Freunden im Proberaum und persönliche Erfolgserlebnisse beim Üben. Auch durfte ich dank Auslandtourneen neue Kulturen kennen lernen und meinen Horizont erweitern.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Hauptbühne am Openair Frauenfeld.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Hm, zugegeben, es gibt wohl einige, denen ich nicht sofort absagen würde. Sophie Hunger, um nur ein Beispiel aus der Schweiz zu erwähnen. Allerdings geniesse ich auch mein jetziges Umfeld. Ich habe viele tolle MusikerInnen um mich, wir inspirieren uns gegenseitig und lernen voneinander. Das schätze ich sehr.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Meine externe Festplatte.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Wichtig ist, dass ich mich willkommen fühle. Weiter geniesse ich es, wenn das Publikum offen ist und es einen feinen Znacht gibt ;-) Klar, im Moods und Exil spielen wohl fast alle Musiker gerne. Das Palace St. Gallen ist ein Fleck auf der Landkarte, den ich noch nicht bespielt habe. Da freue ich mich drauf!

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie und Freunde, an der frischen Luft sein, Wandern und Langlaufen.

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