Bass und E-Bass lernen bei:

Stephan Grob

E-Bass, Songwriting und Bandcoaching

Steve Grob ist als E- und Kontrabassist, sowie als Songwriter in Bands und als Sideman aktiv. Auch arbeitet er als Musiklehrer (Einzel- und Klassenunterricht).

Preis

10 Lektionen an 45 Minuten: CHF 840.00

Standort

Stauffacherstrasse 16
8004 Zürich

Instrumente

Bass und E-Bass

Musikstile

Rock und Pop

Niveau

Anfänger und Fortgeschrittene

Unterrichtssprachen

Deutsch und Englisch

Das bringe ich dir bei

Bei mir werden die Schüler fit gemacht für die Band und somit für das Losziehen in die Welt des Musizierens. Dabei sehe ich mich vor allem als Coach.

Sowohl für Technik als auch für Rhythmik und Musiktheorie habe ich Grundlagen bereit, welche eine gefestigte Basis liefern.

Auch kann ich dir helfen deine musikalischen Ideen umsetzen und formulieren zu lernen; denn wir beschäftigen uns mit der Musik, die dir gefällt, und bauen auf eigenen Ideen auf. Vielleicht sogar auf eigenen Musikstücken? 

Ausbildung

Master Of Arts in Music, ZHdK (2014)

Master Of Arts in Schulmusik 2, HSLU (in Ausbildung)

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Stray Cats, Red Hot Chili Peppers, Kings of Leon und John Mayer

Stephan Grob

Interview mit Stephan

Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst?
Am meisten inspiriert und beeinflusst haben mich alle Musiker, mit denen ich in Bands und Projekten zusammengearbeitet habe. Wir alle beeinflussen uns beim Musikmachen gegenseitig. Natürlich auch im Musikunterricht. In meiner Jugend hörte ich viel Punk und Rock Musik von Pennywise über die Toten Hosen, Rage Against the machine und Red Hot Chili Peppers bis zu Jimi Hendrix. Mit 18/19 Jahren entdeckte ich Miles Davis und John Coltrane, welche in mir die Begeisterung für die Welt des Jazz weckten. Seit einiger Zeit begeistern mich auch Songwriter sehr. Besonders Amos Lee und John Mayer, aber auch Tom Waits! Ich habe mich noch nie einem bestimmten musikalischen Genre verschrieben, denn ich liebe Musik im Allgemeinen. Dabei sehe ich mich als „Musikant“, mir macht das Musizieren an sich unheimlich Spass.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Als Lehrer bin ich der Brandstifter: Ich entfache beim Schüler eine Begeisterung, welche ich dann mit meiner Erfahrung und meinem Wissen füttere. Ich habe viel Spielerfahrung in sehr verschiedenen Musikstilen von Pop/Rock über Jazz bis Latin gesammelt. Als Lehrer kann ich so für vieles der „Stein des Anstosses“ sein. Meine zweite Leidenschaft ist das Songwriting! Ich habe viel Erfahrung mit dem Komponieren von Songs für Bands und diese Erfahrungen gebe ich gerne weiter. Wenn du an songorientiertem Bassspiel interessiert bist, bist du bei mir an der richtigen Adresse.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Durch Zufall! In einer Schülerband wurde noch ein Bassist gesucht und ich hatte damals keinen Bock mehr darauf Gitarre zu spielen, wollte aber unbedingt Musik machen und Teil einer Band sein! Der Zugang zum Bass war sozusagen der Startschuss für das Losziehen als Musiker.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich verfolge die Philosophie: Ein wahrer Musiker bringt auch ein blosses Stück Holz mit Wäscheleinen zum tönen! Trotzdem würde ich meinen Fender Precision Bass und meine „Berta“, so nenne ich meinen alten Kontrabass, nicht weggeben. Ein Bass muss „warm und voll“ klingen, damit er der Musik Schub verleihen kann!

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Begeisterung und Ehrgeiz, und zwar genau in dieser Reihenfolge. Hat man das Erste, hilft einem das Zweite, um das Erste umzusetzen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mit dem Bass kann man der Musik Energie und Schub verleihen, Bewegung reinbringen, das Publikum zum Tanzen bringen, einen satten Boden legen. Während das Schlagzeug der Herzschlag der Musik ist, macht der Bass den wohligen Boden. Und man muss zum Glück koordinativ nicht so fit sein wie ein Schlagzeuger, da man nicht so viele Sachen gleichzeitig machen muss :) Obwohl ich jedem Bassisten empfehle, auch ein wenig Schlagzeug zu lernen, um sein Rhythmusgefühl zu fördern.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?  
It`s gotta be fun! Wir finden heraus, was der Schüler lernen will und dann schauen wir, wie wir dort hinkommen. Viel wichtiger als bestimme Lehrmittel ist, dass ich als Lehrer verstehe, wie der Schüler lernt. Manche sind sehr intuitiv unterwegs, andere eher analytisch, wieder andere lernen gern übers Gehör und so weiter. Klar muss man manchmal auch Klartext reden! Wenn jemand ambitionierte Ziele hat, ist es der Job des Lehrers, den Schüler kritisch zu hinterfragen, wenn er vom Lernpfad abkommt.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Peitschenhiebe am Anfang, dann Tränen wegwischen... Nein: Ich frage den Schüler, wo er gerade steht. Ich knüpfe bei der aktuellen Lektion bei dem an, was wir in der vergangen Stunde gemacht haben. Dabei finde ich es genauso wichtig, an dem Material der vorherigen Lektionen zu arbeiten, als auch den Fluss der Lektion laufen zu lassen. Das ist wichtig für den Entwicklungsprozess in der Musik.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Hier geht es ja vor allem darum, positive Erlebnisse mit dem Musizieren zu machen, sodass sie später vielleicht ernsthaft etwas lernen wollen in der Musik. So füttere ich sie fast nur mit Dingen, die ihnen Spass machen und versuche gelegentlich das eine oder andere an Pflichtübungen unterzujubeln.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Das Konzert der Baba Shrimps im Kellertheater Vogelsang 2011. Band und Publikum sind eine einzige schwingende Einheit geworden. Es lag eine Emotion in der Luft, die mit jedem weiteren Song noch stärker wurde. Ich hätte noch die ganze Nacht weiterspielen können, ohne müde zu werden! Die Konzerte in Berlin mit den Spiders And Cockroaches waren auch grossartig. Auf Tournee, wenn wir mehrere Abende hintereinander dasselbe Set spielen, wächst die Musik unglaublich geil zusammen! Man überlegt nicht mehr, sondern lebt die Performance.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Radio Argovia Fäscht. Ausverkauftes Bierhübeli.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Steve Jordan (Schlagzeuger u.a. John Mayer). Ich liebe seinen Groove, den ich unbedingt mal mitspielend erleben möchte. Mit John Frusciante (Gitarrist Red Hot Chili Peppers) würde ich auch gerne mal eine Nacht durchjammen! Er ist einer der grössten Freaks der Popgeschichte, doch seine Musik finde ich unglaublich schön! Ich wüsste dann womöglich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Man checke sein Album „Shadows Collide with people“.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Die Toten Hosen „Auswärtsspiel“! An diese Platte habe ich sehr viele Erinnerungen und ich liebe ihren Mood noch immer! Zudem wäre das ein geiler Soundtrack, um auf einer einsamen Insel das Zeitliche zu segnen.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
So was gibt es nicht für mich. Für mich ist es immer super aufzutreten! Viel wichtiger als der Ort ist für mich das Publikum.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine sozialen Kontakte und die Momente auf Reisen oder sonst an schönen Orten. Das Leben inspiriert mich in vollen Zügen, Musiker zu sein!

Empfehlungen für Stephan

Carmen, 25, Kommunikationsfachfrau, Zürich (SchülerIn)

Stephan ist menschlich und didaktisch ein toller Lehrer: Er erklärt so lange und wenn nötig auf unterschiedliche Arten, bis man etwas begriffen hat. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass ich "zu doof" für etwas sei - sein Unterricht ist stets auf Augenhöhe. Zudem geht er darauf ein, was ich vertieft lernen wollte. Er schult das Gehör seiner Schüler und gibt hilfreiche Tipps zur Spieltechnik. Ich empfehle Stephan sehr für alle, die das erste Mal einen Bass in den Händen halten oder verbessern wollen, was sie bereits können.

Johannes, Johannes, 35, Bauingenieur, Zürich (SchülerIn)

Stephan ist eine aufmerksame, zurückhaltende Person. Die Begegnungen im Unterricht sind stets auf kollegialer Basis, aber immer sehr respektvoll. Eine positive Einstellung und die oft notwendige Geduld bringt er einem im Bassunterricht unentwegt entgegen. Seine Begeisterung für Musik zeigt sich sowohl im Umgang mit den Instrumenten als auch im breit gefächerten Wissen über Künstler, Technik und Hardware. Sie spiegelt sich auch im Vermitteln von feinen Nuancen bei der Spieltechnik wieder. Je nach Wunsch wird im Unterricht mal ein harter Brocken zur Herausforderung oder ein leichteres Stück zur Auflockerung gespielt. Die Auseinandersetzung mit Songs für einen Gig, mit einem Lied aus der eigenen Playlist oder einem spezifischen Song für die Verfeinerung der Spieltechnik bringt einem auf jeden Fall weiter. Die Freude am Bassspiel und an der Musik stehen bei jeder Lektion im Vordergrund.

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