Instrument
Etwas lernen bei:

Thomas Troxler

Rock, Ambient, Drum'n'Bass und Gipsy auf dem Schlagzeug

Thomas Troxler ist Velokurier und eigenwilliger Schlagzeuger mit viel (Live-) Erfahrung im Spielen zu Samples sowie einem feinen Gehör für das Wesentliche.

Preis

10 Lektionen an 45 Minuten: CHF 790.00


Standort

Instrumente

Schlagzeug und Percussion

Musikstile

Disco, Polka, Acid Jazz, Drum ’n’ Bass, Jungle, Breakbeat, Gipsy, Hip-Hop, Trip Hop, Ambient, Rock und Post Rock

Niveaus

Anfänger und Fortgeschrittene

Sprachen

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Freies Spiel, Spielfreude, Spielwitz, Körperhaltung, Klangsuche, Dynamik, Koordination, Polymetrik, Spielen nach Gehör, Interplay, Begleitung in Bands, Arrangement, Studiovorbereitung, Timing, Spielen nach Klick/Loops/Samples

Ausbildung

Vorkurs Jazzschule St. Gallen bei Olaf Ryter
Unterricht bei Andy Leumann, Peter Hug, Remo Signer

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Klezmer Traditionals, Django Reinhard, 4 Hero, Esbjörn Svensson Trio, Sigur Ros, Portishead, Archive und Swing Classics und viele mehr...
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Interview mit Thomas Troxler

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Stark beeinflusst in jungen Jahren hat mich Pierre Favre mit seiner Art das Drum als mehr als ein blosses Rhythmus- und Begleitinstrument einzusetzen. Als ich Jahre später viel Zeit damit zubrachte elektronisch produzierte Jungle und Breakbeats nachzuspielen hat mich Jojo Mayer mit seiner Technik und Geschwindigkeit inspiriert.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Die Freude am ausprobieren und entdecken von neuen Klängen und (Break-) Beats, das Spielen nach Gehör, ein Gespür für den Song bzw. das Arrangement.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Übers zuhören. In den ersten Jahren in denen ich Unterricht nahm, habe ich es nicht immer geschafft die Hausaufgaben richtig zu üben, da ich die Noten nur schlecht lesen konnte. So musste mir mein damaliger Lehrer die Übungen des öfteren vorspielen, worauf ich sie relativ problemlos nachspielen konnte.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich setze je nach Band auf unterschiedliches Equipment. Viel Freude bereitet mir seit Jahren ein Pearl Masters Custom mit 20' BD, 10' und 14' Toms weil es klein und knackig sowie vielseitig einsetzbar ist. Beim Blech mag ich handgehämmerte Becken mit charakteristischen Obertönen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Freude am entdecken von Klängen und die Suche nach neuen Grooves haben mich immer wieder von neuem motiviert ans Schlagzeug zu sitzen und einfach zu drauflos zu spielen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es schafft es wie kaum ein Anderes dem Bandsound den nötigen Groove und Beat zu verpassen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Musikalität und Spielfreude stehen im Zentrum. Der Unterricht soll uns beiden Spass machen und uns motivieren. Ich versuche dich dort abzuholen wo ich dir etwas mitgeben kann, als Input von aussen zur Förderung deines individuellen Spiels.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich unterrichte nicht nach einer starren Form, versuche aber immer auch technische Übungen einfliessen zu lassen und Raum für gemeinsames Spiel zu schaffen. Je nach Bedürfnissen verwende ich ein Aufgabenheft wo ich Übungen und Beats notiere und du auch deine Notationskünste zu Blatt bringen darfst. Ich rede auch mal gerne über Musik oder die letzte Bandprobe und höre mir zusammen mit dir deine letzte musikalische Entdeckung an.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ähnlich, wobei gerade mit Kindern viel gesungen und getanzt wird. Ich versuche zudem etwas stärker mit Anreizen zu arbeiten. Zum Beispiel das gemeinsame Improvisieren als Bonus für technische Übungen ein zu setzen oder umgekehrt, je nach Interessen des Kindes. Wir müssen unseren Spass haben. Gewisse Dinge müssen aber geübt werden.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Auf der Bühne zu stehen sorgt immer wieder für ganz besondere Momente. Am eindrücklichsten sind für mich jedoch jene magischen Momente des kommunikativen Zusammenspiels, bei denen ganz ohne Absprache und ohne musikalische Andeutung für die Beteiligten klar ist wo es musikalisch lang geht oder wann Schluss ist, meist zur Überraschung aller Beteiligten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Mit Flieder am ausverkauften Kulturfestival St. Gallen als Vorband von The Young Gods.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Gehen, das Debutalbum von Swod. Es verbindet die positive Ruhe einer einsamen Insel mit der Melancholie der Einsamkeit.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Im Palace in St. Gallen habe ich wegen der einzigartigen Atmosphäre und dem guten Sound immer gerne gespielt. Des weiteren mag ich die kleinen Bühnen in kleinen Bars wos aber nicht nur ums Biertrinken sondern primär um die Musik geht und ich beim spielen so richtig spüre, dass das Publikum aktiv dabei ist.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freude am Leben, Freunde und Familie, der Velokurier St. Gallen, Velofahren im allgemeinen und in der Stadt im besonderen, Kultur, Literatur, Soziologie, Politik, Philosophie, Aikido, gutes Essen, Kaffee, Müssiggang und viel Schlaf.


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