Instrumentor

Prendre des cours de guitare acoustique, guitare électrique, chant et guitare et chant avec

Christoph Trummer

Der Mundart Spezialist für Singer-Songwriting

Christoph ist seit 2002 als Mundart-Singer/Songwriter, Gitarrist, Produzent und Buchautor auf Bühnen, im Studio und in den Medien präsent.

Prix

10 leçons de 45 min.: CHF 930

Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 93. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.

Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.

portrait de Christoph Trummer

Lieu

Solothurnstrasse 22
3322 Urtenen-Schönbühl

Instrument

Guitare acoustique, guitare électrique, chant et guitare et chant

Style musical

Auteur-compositeur-interprète, folk, pop, rock et chanson

Niveau

Avancé

Langue

Allemand et anglais

Âge

Christoph Trummer enseigne aux élèves à partir de 12 ans

Interview avec Christoph Trummer

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Im Grossen hat natürlich Bob Dylan das Genre definiert, in dem ich mich zuhause fühle: Folk(rock)musik, in der Geschichten erzählt und Themen verhandelt werden. Im ganz Konkreten inspiriert mich Anaïs Mitchell immer wieder dabei, wie poetisch und persönlich man auch grosse Fragen in Songs packen kann. Oder ich bewundere Radiohead dafür, wie sie immer neue Wege ausloten.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Welch unbescheidene Frage! Ok. Mein Spezialgebiet ist wohl, auch einfach komponierte Songs so interessant für Gitarre zu arrangieren, dass sie auch solo gespielt abwechslungsreich und vielfarbig daherkommen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich war in meiner Jugend in der Jungschar und wollte auch die Lieder begleiten können. So habe ich mir die Gitarre der Leiterin in jeder freien Minute geschnappt und mir so das Gitarrenspiel mit ein paar Tipps von ihr beigebracht. Der nächste Schritt war dann, dass ich Begleitung und Melodien gleichzeitig spielen können wollte. Damit habe ich manchmal viele Stunden am Tag verbracht, und daraus ist meine persönliche Art des Schrummens und Zupfens entstanden.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Meist gibt es den Moment der «Eingebung», in dem der Kern, das Herz, die Leitidee eines Songs bei mir ankommt, im Idealfall als Textstück, das auch schon Melodie und Rhythmus hat. Und wenn es gut ist, wird es mich nicht loslassen, bis ich darum herum ein Lied geschrieben habe, das dem Moment der Inspiration gerecht wird.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele gern verschiedene Gitarren, akustische und elektrische. Gerade ist meine Leibgitarre eine Guild D40t, eine warme und differenzierte Dreadnought-Gitarre. Ich liebe aber auch meine Lowden-Gitarren für ihre klaren und vielschichtigen Sounds. Elektrisch mag ich gerade besonders eine semihollow Guild Starfire V von 1966 und einen Music Man Amp RD112, der clean so schön klingt wie ein Fender, aber vielseitiger ist. Amps und Gitarren müssen bei mir clean funktionieren, dann geht der Rest mit Pedals auch.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Beim Üben achte ich immer gern auf den grossen Bogen und spiele ein ganzes Lied durch – oder ich vergesse mich und jamme drauflos, bis plötzlich eine neue Idee entsteht. Okay, ab und zu muss man auch mal hinhocken und eine bestimmte Passage gründlich anschauen. Aber dann wieder einfügen und durchspielen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich schätze die Gitarre als Begleit- und Melodieinstrument in einem, sie ist leicht transportierbar – und es gibt ganz verschiedene, mit denen man ganz verschiedene Musik machen kann.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Mir ist wichtig, mit den Schüler*innen eine gemeinsame Sprache zu finden, so dass wir uns verstehen und ich auch gezielt theoretische und technische Tipps für sie verständlich formulieren kann. Und in jeder Stunde soll «Musikmachen» Platz haben, eine gute Balance aus Dazulernen und Geniessen, was man schon erreicht hat.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Da passe ich mich gern auch den Bedürfnissen der Schüler*innen an – und dem Thema, an dem wir dran sind. Wenn wir am Songwriting arbeiten, braucht es andere Ansätze, als wenn wir eine Gitarrenbegleitung erarbeiten. Auf jeden Fall ist mir wichtig, dass wir die Unterrichtszeit auch als gemeinsamen Moment erleben, eine Begegnung haben.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Auch mit Kindern ist es wichtig, eine gemeinsame Sprache zu finden. Und ihnen jedes Mal Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, die sie auch motivieren dranzubleiben. Aber das gilt für Erwachsene ja auch…

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Auf meinem letzten Album haben 12 Stimmen mitgesungen, und für zwei Konzerte im Herbst 2025 (Kaufleuten Zürich und Mühle Hunziken) waren wir alle gemeinsam auf der Bühne, haben einige Lieder alle miteinander gesungen, aber einander auch bei den jeweiligen Duetten ausgeholfen mit nur einem «Uuuh» oder so. Danach fühlten sich alle als Freund*innen, auch wenn sie sich vorher kaum gekannt haben. Wenn man zusammen musiziert, erlebt man auch etwas, das verbindet. Mich macht es glücklich, wenn Musik Gemeinschaft schafft – auf der Bühne, aber auch im Publikum, und miteinander im Proberaum.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Vermutlich die Hauptbühne bei der Winterthurer Musikfestwoche 2009. Da habe ich solo und als Gast von Adrian Weyermann gespielt. Meist funktioniert meine Musik aber besser in intimerem Rahmen.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde sehr gern Adrianne Lenker von Big Thief begleiten – und vermutlich dann vor allem staunend zuhören und gar nicht so viel spielen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
«Grace» von Jeff Buckley begleitet mich seit 1995, und sie hat alles: Alternative Rock, Folkballade, Jazzchanson, hypnotische Psychedelik und sogar ein klassisches Britten-Lied.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Die Mühle Hunziken ist ein ganz besonderer Ort, mein Herzensplatz ist und bleibt aber das Café Mokka in Thun, dort spielt meine Geschichte seit über 30 Jahren in allen Ecken.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine zwei Töchter sind mein grösstes Glück (und auch die grösste Challenge…). Die Beziehungen in unserer Familie sind mit Abstand das Wichtigste für mich. Und wir leben in einer grossen Gemeinschaft mit 30 Menschen, auch das bedeutet mir viel. Meine verfügbare Zeit stecke ich meist in meine Projekte in Musik und Literatur, in Freundschaften und das Kulturleben.