Prendre des cours de piano et production musicale avec
Gianna Binelli
Klavier und Musikproduktion für verschiedene Musikstile
Gianna Binelli ist Pianistin und Musikproduzentin und gehört zu den wenigen weiblichen Musikproduzentinnen der Schweiz. Sie ist sowohl mit ihren eigenen Klavierkompositionen als auch mit ihren eigenen Produktionen im In- und Ausland aktiv.
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une leçon d'essai sans engagement
Prix
10 leçons de 45 min.: CHF 930
Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.
Lieu
Pfingstweidstrasse 96
Toni-Areal
8005 Zürich
Gianna Binelli propose également un téléenseignement.
Instrument
Piano et production musicale
Style musical
Romantisme, musique de film, pop et hip-hop
Niveau
Débutant et Avancé
Langue
Allemand et anglais
Âge
Gianna Binelli enseigne aux élèves à partir de 9 ans
Je te l'amène
Technikgrundlagen auf dem Klavier, Dynamisches/Emotionales Spielen, Beatmaking, Recording, Songwriting
Formation
- Klassisches Klavier, Musikkollegium Winterthur, 18 Jahre lang, Florian Läuchli, Daniela Timokhine.
- Klavier Pop Bachelor, WIAM, Greg Galli
Projets
Als Pianokünstlerin, Komponistin und Musikproduzentin im In- und Ausland unterwegs.
Je t'apporte volontiers des morceaux / oeuvres de ces artistes / compositeurs que j'apprécie
Chopin Nocturnes, Chopin Walzer, Ludovico Einaudi Nuvole Bianche et Sofiane Pamart Medellin
Interview avec Gianna Binelli
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Musikalisch haben mich vor allem Chopin, Debussy, Hania Rani, Ludovico Einaudi und Sofiane Pamart geprägt. Ich liebe romantische und melancholische Musik, die starke Emotionen auslöst und Geschichten erzählt. Als Produzentin inspirieren mich ausserdem Künstler*innen wie Billie Eilish, 6LACK, Dave, PNL, Cro oder Michael Jackson. Diese Mischung aus klassischer Musik sowie Pop und Hip-Hop prägt heute auch meinen eigenen Stil, sowohl am Klavier als auch in der Musikproduktion.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Mir ist wichtig, dass Musik berührt. Ein schwieriges Stück ist nicht automatisch ein gutes Stück. Viel wichtiger ist, dass du lernst, mit deinem Spiel Emotionen auszudrücken. Musik lebt von Gefühlen und nicht davon, möglichst viele Noten pro Sekunde zu spielen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stückauswahl. Ich habe selbst erlebt, wie Motivation verloren gehen kann, wenn man nur Musik spielt, die der Lehrperson gefällt. Deshalb möchte ich gemeinsam mit meinen Schüler*innen genau die Musik erarbeiten, die sie begeistert, egal ob Klassik, Pop, Filmmusik oder dein Lieblingssong.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mein Grossvater ist klassischer Pianist und war schon früh ein grosses Vorbild für mich. Als ich etwa fünf Jahre alt war, habe ich heimlich im Keller versucht, auf unserem E-Piano «Bruder Jakob» nach Gehör zu spielen. Als meine Eltern das bemerkten, meldeten sie mich für den Klavierunterricht an. Heute blicke ich auf über 18 Jahre Klavierausbildung an einer Musikschule zurück und studiere Klavier Pop mit Nebenfach Musikproduktion an der WIAM. Neben meinem Studium bin ich als Pianistin, Komponistin und Produzentin tätig.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Die besten Ideen entstehen meistens ganz spontan. Oft inspiriert mich ein Stück, das ich gerade übe, oder eine Melodie, die mir unterwegs plötzlich in den Kopf kommt. Dann muss ich sie sofort festhalten.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele auf einem Bechstein Upright Piano, das mich seit meiner Kindheit begleitet. Ich durfte es damals selbst aussuchen und verbinde bis heute viele Erinnerungen damit. Für Musikproduktionen arbeite ich hauptsächlich mit Logic Pro und meinem HomeStudio Setup.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Geduld und Konstanz. Ich bin überzeugt, dass viele kleine Schritte langfristig viel erfolgreicher sind als wenige grosse. Lieber jeden Tag 15 bis 20 Minuten konzentriert üben als einmal pro Woche mehrere Stunden. Und was mir am meisten geholfen hat, war, dass ich Stücke übte, die ICH unbedingt spielen wollte, nicht die Lehrperson. So verlor ich keine Motivation.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier ist unglaublich vielseitig. Man kann Melodien, Harmonien und Rhythmus gleichzeitig spielen und praktisch jedes Musikstück darauf umsetzen.Ausserdem ist das Klavier die perfekte Grundlage für Musikproduktion. Wer Klavier spielt, kann später nahezu jedes virtuelle Instrument bedienen und eigene musikalische Ideen schnell umsetzen.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Mir ist wichtig, dass Musikunterricht Freude macht und freiwillig ist. Niemand sollte das Gefühl haben, spielen zu müssen, sondern spielen zu wollen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schnell Motivation verloren gehen kann, wenn man nur Stücke spielt, mit denen man nichts anfangen kann. Deshalb wählen wir gemeinsam genau die Musik aus, die dich begeistert. Ich möchte meinen Schüler*innen zeigen, dass Musik etwas Persönliches ist, und sie dabei begleiten, ihre eigene musikalische Persönlichkeit zu entdecken und weiterzuentwickeln. Ich möchte eine Balance zwischen Freude am Musizieren und einer nachhaltigen musikalischen Entwicklung schaffen.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Jede Unterrichtsstunde wird individuell auf die Ziele und Wünsche meiner Schüler*innen abgestimmt. Gemeinsam arbeiten wir an den Songs oder Stücken, die sie spielen möchten. So bleibt die Motivation erhalten und das Lernen macht langfristig mehr Freude. Im Bereich Musikproduktion unterstütze ich Schüler*innen dabei, Beats zu produzieren, eigene Songs zu schreiben oder ihre Musik mit Logic Pro aufzunehmen und umzusetzen. Oft treffe ich auf talentierte Musiker*innen, die viele Ideen haben, aber nicht wissen, wie sie diese professionell auf den Computer bringen können, genau dabei helfe ich.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder lernen am besten mit Begeisterung. Deshalb gestalte ich den Unterricht spielerisch und orientiere mich an Musik, die sie gerne hören. Kleine Erfolgserlebnisse motivieren und schaffen langfristig Freude am Instrument.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ein besonderes Highlight war mein eigenes Konzert, bei dem ich ausschliesslich meine selbst komponierten Klavierstücke aufführen durfte. Zu erleben, wie Menschen auf meine Musik reagieren und sich emotional darin wiederfinden, war ein unvergesslicher Moment.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Festsaal Kreuzberg in Berlin.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Sofiane Pamart. Er ist für mich eines meiner grössten musikalischen Vorbilder. Ich bewundere seine Fähigkeit, klassische Klaviermusik modern zu interpretieren und Menschen mit einfachen, aber tief berührenden Melodien zu erreichen.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Hit Me Hard and Soft von Billie Eilish. Dieses Album inspiriert mich musikalisch, produktionstechnisch und als Künstlerin immer wieder aufs Neue.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ein grosser Traum von mir ist ein Konzert im KKL Luzern.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Freunde und Sport. Sie geben mir Ausgleich, Inspiration und neue Energie.