Prendre des cours de chant avec
Leo Bachmann
Klassischer Gesang für Lied-, Konzert- und Opernrepertoire
Leo Bachmann ist Bassbariton mit einem grossen Stimmumfang und einem breiten Repertoire vom Barock bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in den Bereichen Oper, Lied und Konzert in der Schweiz und in Deutschland. Er ist Preisträger von Wettbewerben und Mitorganisator eigener Projekte in der freien Musikszene.
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une leçon d'essai sans engagement
Prix
10 leçons de 45 min.: CHF 930
Lieu
Waldweg 24
6005 Luzern
Tillierstrasse 22
3005 Bern
Instrument
Chant
Style musical
Baroque, classique et romantisme
Niveau
Débutant et Avancé
Langue
Allemand et anglais
Âge
Leo Bachmann enseigne aux élèves à partir de 16 ans
Je te l'amène
Durch das kontinuierliche, weiche und gesunde Öffnen der Resonanzräume anhand gezielter Übungen die Stimme mehr und mehr zum Klingen zu bringen. Dieser Prozess hat auch viel damit zu tun, Gewohnheiten abzulegen, die nicht helfen, und die Unabhängigkeit von Zunge, Zwerchfell und Gaumensegel zu erkunden. Dazu gehört auch die Etablierung der tiefen Atmung mit den entsprechenden Übungen. So wirst du mit der Zeit lernen, Klang ohne Forcierung zu erzeugen und leichter durch die verschiedenen Register der Stimme zu kommen. Darüber hinaus möchte ich dir zeigen, dass musikalischer Ausdruck bezüglich Farbe, Artikulation und Technik keineswegs verschiedene Dinge sind, sondern sich am richtigen Punkt gegenseitig sehr stark unterstützen.
Im Repertoire konzentriere ich mich vor allem auf Lied, Konzert- und Opernrepertoire vom 18. bis frühen 20. Jahrhundert.
Formation
Bachelor: HKB bei Christian Hilz
Master: HKB bei Christian Hilz
Projets
Je t'apporte volontiers des morceaux / oeuvres de ces artistes / compositeurs que j'apprécie
Mozart, Schubert, Bach, Schumann, Haydn, Strauss, Weill et Schoeck
Interview avec Leo Bachmann
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Hans Sotin und Kurt Moll: Beide vereinen in meinen Augen perfekt die Klang- und Ausdruckskraft tiefer Stimmen, welche sowohl hell als auch dunkel klingen können.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Durch meine Erfahrungen in der Alexandertechnik besitze ich ein feines Gespür wenn Verkrampfungen das Singen und den Klang hindern.
Wie hast du singen gelernt?
Zuerst im Pop- und Jazzbereich der Musikschule Luzern. Klassisch zu singen habe ich erst spät angefangen, vor allem mit Beginn des Studiums und später in Meisterkursen, z. B. bei Wolfgang Bankl und Tobias Truniger, sowie durch regelmässigen Privatunterricht bei zahlreichen bekannten Sängerpersönlichkeiten, den ich nach wie vor nehme.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Stücke komponiere ich eigentlich keine.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Als klassischer Sänger benutze ich kein besonderes Equipment.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen
Etwas krass gesagt, den Mut nicht zu verlieren: Wenn man alte Aufnahmen hört, merkt man, was sich getan hat, und das kommt nicht von den Konzerten, sondern vom Üben und nur vom Üben. Darüber hinaus bin ich jemand, der es auch mal gut sein lässt. Ich glaube, gerade im Gesang ist dies eine sehr wichtige Eigenschaft. Denn oft hilft es mehr, regelmässig kleinere Stücke zu üben, als sich festzubeissen.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Ich denke, dass ich für eine tiefe Stimme einen eher hellen Klang habe. Das ergibt eine spannende Mischung aus dunklen und hellen Resonanzen, mit der ich auch zu spielen versuche.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Mir ist es besonders wichtig, dass die Schüler*innen erstens in eine zielführende Körperlichkeit kommen. Wer beispielsweise den ganzen Tag im Büro sass, der kann nicht gleich Töne singen. Da braucht es ein Ankommen im Singmodus. Zweitens versuche ich, dass Schüler*innen positive Veränderungen im Klang (weicherer Registerübergang oder satterer Klang ohne Forcierung) wahrnehmen und wiederholen können. So kann man gute Gewohnheiten etablieren und hemmende weglassen. Darüber hinaus hilft auch genau dieses Bewusstsein für die Interpretation: Was passiert im Körper, wenn die Stimme ängstlich oder wütend klingen soll?
Wie baust du deine Musikstunden auf?
1. Köper aufwärmen (leichtes Dehnen, Atemübungen, Stimmübungen mit Atmung ohne Tonhöhen)
2. Stimme einsingen (zuerst Konsonanten über Terzen, dann Vokale über Terzen, Vokalkombinationen über grössere Intervalle und dann auch mit Konsonanten --> dabei wird immer wieder korrigiert und neu eingestellt)
3. Repertoire (die vorher gemachten Dinge aufs Repertoire übertragen, zuerst mit einzelnen Konsonanten oder Vokalen, dann mit Text, Schritt 2 wird immer wieder zugezogen, wenn Probleme auftauchen)
4. Interpretation (Technik und Interpretation werden zusammengesetzt, wieder auseinander genommen und wieder zusammengesetzt)
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Rheinsberg und Chorzuzüger OHZ: Diese Erfahrungen auf grosser Bühne haben mich als Musiker und Darsteller auf allen Ebenen sehr inspiriert und weitergebracht.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das Opernhaus Zürich.
- Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Gibt es viele: Berliner Philharmoniker z. B.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Brandenburgische Konzerte oder ein Album von Stromae.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Schon in den grossen Häusern, wie z. B. der Wiener Staatsoper. Einfach, um das mal zu spüren, aber ebenso an ungewöhnlichen Orten. Ich habe letztens in einer Gärtnerei gesungen, und so etwas finde ich auch sehr toll. - Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Sehr vieles. Ich bin keiner, der nur Musiker sein will. So ist zum Beispiel Theaterregie etwas, das ich sehr gerne mache. Ebenso reise ich gerne in fremde Kulturen oder auch mit meinem Motorrad.