Prendre des cours de basse électrique et songwriting avec
Pino Zortea
E-Bass und Songwriting in der Zentralwäscherei
Pino Zortea ist ein musikalisches Chamäleon, bewandt in unterschiedlichen Stilistiken. Als Songwriter singt und spielt er seine eigenen Songs, komponiert die Musik für sein „Jazzkarussell“ und ist Autor des musikalischen Hörspiels für Kinder „Lukas und Wale auf den Spuren des Jazz“. Daneben tritt Pino als gefragter Bassist in diversen Formationen auf.
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Prix
10 leçons de 45 min.: CHF 840
Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.
Lieu
Neue Hard 12
8005 Zürich
Instrument
Basse électrique et songwriting
Style musical
Pop, rock, jazz, funk, soul, latin et hip-hop
Niveau
Débutant, Avancé et Professionnel
Langue
Allemand, anglais, français et italien
Âge
Pino Zortea enseigne aux élèves à partir de 5 ans
Je te l'amène
u.a. Improvisation im Jazzkontext, Spieltechniken des E-Bass (Alternate Picking, Slap, Hammer-ons/Pull-offs, Flageolett, Akkordspiel), stilsichere Bassgrooves & Soli, Zusammenspiel, Songwriting & Komposition, Gehörbildung, Harmonisation/Reharmonisation, Musiktheorie & Notenschrift.
Formation
Jazzcampus Basel Master of Arts in Musikpädagogik, E-Bass & Komposition bei Larry Grenadier, Jorge Rossy, Aydin Esen, Guillermo Klein & Bänz Oester. Zürcher Hochschule der Künste Bachelor of Arts bei Uli Heinzler, Martin Streule, Felix Utzinger und Chris Wiesendanger.
Projets
Pino Zortea
Pino Zortea «Jazzkarussell»
Pino Zortea «Song Cycle»
Flowers for Caro
Lukas und Wale auf den Spuren des Jazz
Trois Imaginaires ft. Nik Bärtsch
Trois Imaginaires
Balaclava
Melodiesinfonie
Je t'apporte volontiers des morceaux / oeuvres de ces artistes / compositeurs que j'apprécie
Jazzstandards, The Beatles, Stevie Wonder, Michael Jackson, Chaka Khan, D'Angelo, Erykah Badu, J Dilla, James Brown, Sting, Marcus Miller, Jaco Pastorius, Miles Davis, John Coltrane, Red Hot Chili Peppers, Khruangbin, Pat Metheny, John Mayer, rage against the machine, Bob Dylan, Daft Punk, Marvin Gaye, Bob Marley, Jamiroquai, The Weekend, Thundercat, Jimi Hendrix, Tower of Power et & vieles mehr. Und natürlich alles, was DIR gefällt.
Interview avec Pino Zortea
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Während meiner Ausbildung hatte ich das Glück, immer wieder mit tollen Lehrpersonen zusammenarbeiten zu dürfen. Einer davon war der Bassist Uli Heinzler. Er verstand es, mich als Kind am richtigen Ort abzuholen und in mir das Feuer für die Musik und den Bass zu entfachen. Ich besuchte seinen Unterricht wöchentlich über zehn Jahre hinweg – bis während meiner Zeit an der ZHdK. Ihm habe ich viel zu verdanken.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Mein musikalischer Hintergrund ist sehr breit. Mir ist es wichtig, nebst dem Nachspielen auch das Verständnis für Musik zu fördern und so die innere Kreativität zu ermutigen: etwas Eigenes auszuprobieren, zu improvisieren – losgelöst von Noten – oder einen Song zu komponieren, basierend auf einem erlernten musiktheoretischen Hintergrund.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als kleines Kind nahm ich Unterricht in klassischem Klavier. Doch das war mir irgendwann zu wenig cool – zu bieder über die Jahre. Ich wollte die Rockmusik aus unserer CD-Sammlung zu Hause und die Songs aus dem Radio nachspielen. Mein Papa spielte E-Gitarre. Für mich war klar, dass ich nicht dasselbe machen wollte, also entschied ich mich für den E-Bass.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Um ein Stück zu komponieren, brauche ich Zeit. Es kommt selten vor, dass mir auf einem Spaziergang ein neues Stück einfach zufliegt. Vielleicht fallen mir aber neue Ideen ein, die ich dann kurz auf mein Handy einsinge oder in Notenschrift festhalte. In meinem Studio arbeite ich diese Ideen später am Klavier, am Bass oder an der Gitarre aus.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Seit einigen Jahren bin ich stolzer Besitzer eines fünfsaitigen halbakustischen E-Basses des Bassbauers Harvey Citron. Die zusätzliche fünfte Saite, die ich als C-Saite gestimmt habe, und der dynamische Klang des Instruments haben mir als Spieler nochmals eine neue Klangwelt eröffnet.
Daneben habe ich eine ganze Sammlung weiterer Bässe wie Fender Jazz Bass, Fender Precision, Kontrabass, Höfner etc., auf die ich je nach Situation zurückgreife. Als DAW benutze ich Logic Pro.
Ein gutes Gehör für Musik und die Ausdauer, dranzubleiben. Aber das Allerwichtigste ist: I LOVE MUSIC!
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Etwas vom Schönsten am Bass ist das Zusammenspiel mit anderen Menschen. Das ist bereits nach wenigen Übestunden möglich – wenn sich die Schüler*innen trauen und wissen, die Musik stückweise zu vereinfachen.
Eigentlich braucht jede Band einen Bass: ein stabiles rhythmisches und melodisches Fundament, auf dem die Musik aufbauen kann. Bassist*innen sind also sehr gefragt.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, dass sich meine Schüler*innen im Lerntempo wohlfühlen. Ich versuche, einen spielerischen Zugang zur Musik zu vermitteln und der Unterricht soll in erster Linie Freude bereiten. Das Zwischenmenschliche spielt für mich dabei eine wichtige Rolle. Die Schüler*innen sollen sich wohl fühlen und ihre eigenen Interessen in den Unterricht einbringen können.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das hängt sehr von den Interessen der Schüler*innen ab. Ich möchte wissen, was sie musikalisch erreichen möchten und gemeinsam stellen wir dann einen Unterrichtsplan auf, der in Richtung dieser Ziele führt.
Ich lege Wert darauf, dass neben einem Lernteil auch immer ein Musizierteil stattfindet, wo wir zusammen spielen und ausprobieren.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern ist es mir wichtig, dass sie einen spielerischen und abwechslungsreichen Zugang zur Musik erleben. Ich kenne viele Geschichten von Kindern, die keine Freude an Musik fanden, und oft denke ich mir, dass einer der Hauptgründe dafür die Art und Weise war, wie ihnen Musik vermittelt wurde.
Ich habe das selber als Kind erlebt, als ich noch klassischen Klavierunterricht nahm. Nach einer Weile faszinierte mich die Materie nicht mehr, weil wir von A bis Z einem Lehrmittel folgten, ohne auf meine Wünsche einzugehen.
Eines meiner Projekte ist das bebilderte musikalische Live-Hörspiel für Kinder und Familien „Lukas und Wale auf den Spuren des Jazz“, welches beim Zytglogge Verlag und dem Anda Verlag veröffentlicht wurde und regelmässig an Schulen in der Deutschschweiz im Zusammenhang mit dem Schulkulturprogramm aufgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, Kindern die meist noch unvertraute Jazzmusik auf spielerische Weise näherzubringen.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Neben meiner Unterrichtstätigkeit bin ich viel als aktiver Musiker unterwegs. Durch die Musik erlebe ich neue Begegnungen mit Menschen und lerne Orte kennen, an denen ich sonst wohl nie gelandet wäre – sei es auf einer Openair-Bühne im Sommer in Japan, bei einem Stubenkonzert in einer Berghütte in den Alpen oder in einem Jazzkeller in New York.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
In der Regel stehe ich lieber auf kleinen, intimen Bühnen, wo das Gefühl entstehen kann, als würden alle im Raum gemeinsam mit der Musik atmen.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Das ist eine Fantasie von mir, die nie Realität werden wird, aber ich hätte wahnsinnig gerne einmal Johann Sebastian Bach getroffen. Seine Musik berührt mich, obwohl sie bereits über 250 Jahre alt ist, sehr.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das wechselt bei mir phasenweise. Aber wenn ich heute verreisen würde – an dem Tag, an dem ich diese Fragen beantworte – wären es wohl diese Alben: • „Notes with Attachments“ – Pino Palladino & Blake Mills • „Kind of Blue“ – Miles Davis • „Here, My Dear“ – Marvin Gaye. Zu all diesen Alben habe ich einen persönlichen Bezug. Sie bringen mich zurück in bestimmte Zeiten meines Lebens und sind musikalisch top.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Mir gefällt die Jazzbaragge Jam Session im Moods, die jeden Mittwoch stattfindet. Dort arbeite ich jeweils als Gastgeber. Es ist ein schöner Treffpunkt, an dem man den Puls der Schweizer Jazzszene live miterleben kann. Je nach Konstellation entstehen dort magische Momente auf der Bühne.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich verbringe gerne Zeit mit meinem Sohn, esse gerne, hänge ab und zu auf YouTube und schaffe mit Bewegung einen Ausgleich zu allem.
Recommandation pour Pino Zortea
Ivan, 37, IT Berater, Zürich
Lukas, 44, Personalfachmann, Zürich
Paola, 38, Zürich
Johann, 26, Student, Zürich