Instrumentor

Prendre des cours de chant avec

Veronika Vetter

Gesang von Klassik bis Populargesang

Als Konzert- und Opernsängerin ist Veronika im gesamten deutschsprachigen Raum gefragt. Besonders wichtig ist es ihr unbekannte und zu unrecht vergessenen Komponistinnen, in ihren Liedformaten auf die Bühne zu bringen. Ihr stimmbildnerisches, didaktisches Vorgehen speist sich aus den verschiedenen Studiengängen, der Ausbildung zur syng:Trainerin für Musical- und Populargesang und der Fortbildung am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie. Diese Ansätze haben ihren Unterricht durch neue Methoden und einen besonders sensiblen, körperbewussten Umgang mit der Stimme bereichert.

portrait de Veronika Vetter

Lieu

Bahnhofstrasse 4
6048 Horw

Veronika Vetter propose également un téléenseignement.

Comment téléenseignement fonctionne-t-il pour nous?

Instrument

Chant

Style musical

Classique, lied, opéra, oratorio, comédie musicale et pop

Niveau

Débutant, Avancé et Professionnel

Langue

Allemand et anglais

Âge

Veronika Vetter enseigne aux élèves à partir de 15 ans

Interview avec Veronika Vetter


Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Zu allererst meine musikalische Familie in der ich aufwachsen durfte, in der das Singen ein alltäglicher Zeitvertreib war und ist.

Später dann die grossen Opernsängerinnen  Maria Callas, Renata Tebaldi und Montserrat Caballé ,deren schier unmenschliche technische Präzision mich fasziniert.

Jessy Norman die sich diesen Beruf verschrieben hat wie kaum einen andere.

Der Dirigent Kyrill Petrenko, der das höchste Mass an beruflichem Können mit einer wohlwollenden, zutiefst menschlichen Arbeitsweise zu kombinieren weiss.

Ich bewundere aber auch so Arbeitstiere wie Helene Fischer oder Taylor Swift, die unglaublich anspruchsvolle Bühnenshows und lange Tourneen stemmen.

Meine Wegbegleiter Kurt Widmer, Melanie Walz, Dorothee Lausch, Barbara Locher.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich kann dir beibringen dein Instrument, die Stimme, den Klang zu spüren und wahrzunehmen. Das macht dich sicherer in deinem eignen Tun, weil du besser abschätzen kannst was gut und funktional richtig ist und was einem freien Stimmklang eher im Weg steht.

Durch diesen auf die Wahrnehmung fokussierten Unterricht, kann eine wertfreie und wohlwollende Kommunikation entstehen, die dich dazu auffordert auch mit dir selbst wertschätzend umzugehen. Denn Wahrnehmungen entziehen sich einer Bewertung. Das erkläre ich aber auch gerne noch ausführlich im Unterricht.

Wie hast du singen gelernt?
Mit Umwegen :)

Manchmal, da singe ich aus versehen, ohne mich gross vorzubereiten und dabei wird mir immer wieder klar, dass das eigentliche Instrument immer voll funktionsfähig in uns selbst schlummert.

Gelegentlich also einfach mal drauf lossingen und geniessen was wir da für ein grossartiges, gratis Instrument in uns selbst haben.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Das mache ich eigentlich nie. Seit Jahren möchte ich mal ein Chorwerk komponieren, aber bisher fehlt mir die Zeit und richtige Taktik dazu.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich benutzte alle möglichen Hilfsmittel im Gesangsunterricht. Angefangen beim Balance board, Röhrchen und Backpapier für SOVTE Übungen, Therabänder, verschiedene Bälle etc.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Tendenziell war ich mit mir selbst sehr ungeduldig. Zu erkennen und zu akzeptieren, dass es gerade fürs «singen erlernen» Zeit braucht, war ein echter game changer.

Manches muss sehr gut vorbereitet und von langer Hand geplant sein, bevor es erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Gut Ding will Weile haben, nicht nur beim singen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es ist einfach das beste und spannendste Instrument überhaupt für mich.

Unbegrenzte Möglichkeiten für Klangfarben, Geräusche, das Imitationsvermögen unseres Stimmapparats, die Flexibilität, die Komplexität - ich gerate ins Schwärmen.

Für mich ist Stimme immer sehr berührend, Singen birgt die Möglichkeit mit dem gegenüber in Resonanz zu treten, etwas in Bewegung zu bringen, sei es durch den Klang oder den Text der etwas auslöst.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Mir ist eine achtsame und ehrliche Kommunikation sehr wichtig. Gesangsunterricht muss ein Safe space sein in dem die Schüler*innen sich dazu bemächtigt fühlen neues auszuprobieren und in Kontakt mit ihrem Instrument treten können.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Nach einem kurzen Small Talk entscheiden wir ob zuerst eine entspannende oder aktivierende Körperübung nötig ist, um in den Unterricht starten.

Je nach Zielsetzung und Literatur die du singen möchtest gibt es ein kürzeres oder längeres Einsingen, oft schon in Kombination mit dem Stück.

Wenn die Melodie und der Text klar sind nehmen wir uns Zeit den emotionalen Ablauf, die Stimmung des Stücks zu besprechen. Das kann auch für technische Herausforderungen eine grosse Hilfe sein.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Auf der Bühne war es definitiv die Rolle der Kurfürstin die ich Anfang 2025 auf der Operettenbühne Vaduz singen durfte.

Ich bin damals für eine Kollegin eingesprungen und habe die gesamte Partie, samt Dialogen und Staging innerhalb von 14 Tagen gelernt. Eine wertvolle, anstrengende aber unglaublich schöne Erfahrung.

Im alltäglichen Umgang mit der Stimme faszinieren mich die vielen Möglichkeiten und dass ich auch nach Jahren immer wieder neues entdecken und erleben darf.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Seebühne der Bregenzer Festspiele mit 7000 Zuschauer*innen

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Dirigent Kyrill Petrenko und Thomas Guggeis

Pianist Daan Boertien

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Vermutlich würde ich mir ein wildes Mixed Tape machen, da wären dann von Grossstadtgeflüster, über Beatles bis hin zu Billy Eilish, aber auch die Winterreise von Schubert und die gesamte La Traviata von Verdi drauf.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Auf den Bühnen, die ein aufmerksames Publikum mitbringen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Freunde und Familie. Mein super cooler Neffe!

Ich gehe gerne in die Berge, mache Yoga/Asana Workouts.

Ansonsten würde ich alles, was um die Musik herum stattfindet (Philosophie, Anatomie/Medizin, Achtsame Kommunikation, Körpersprache, Konzert- und Opernbesuche) auch zu meinen Hobbys zählen.