Instrumentor

Lezioni di canto con

Fabienne Brunner

Stimme verstehen → Sicherheit schaffen → Möglichkeiten erweitern → eigenen Ausdruck entwickeln

Fabienne Brunner ist eine leidenschaftliche Sängerin und Vocal Coach, die sich auf ganzheitlichen Gesangsunterricht spezialisiert hat. Mit ihrer Erfahrung und Begeisterung hilft sie ihren Schüler*innen, ihre Stimme zu entfalten und ihr volles Potenzial auszuschöpfen. SING - GROW - SHINE, – das ist ihr Motto!

Prezzo

10 lezioni di 45 min.: CHF 1050

Fabienne Brunner macht ausschliesslich 60 minütige Lektionen. Falls dir die Probelektion gefällt, senden wir dir eine Rechnung für das 10er-Abo über CHF 1400. Es umfasst 10 Lektionen an 60 Minuten. Die Probelektion zählt in diesem Fall als erste Lektion des 10er-Abos. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.

Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.

ritratto di Fabienne Brunner

Ubicazione

Im Bad 7
8132 Hinteregg

Strumento

Canto

Genere musicale

Pop, soul , r'n'b, blues e funk

Livello

Principianti, Avanzati e Master

Lingua

Tedesco e inglese

Età

Fabienne Brunner insegna allievi da 12 anni

Intervista con Fabienne Brunner

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Um mich kurz zu halten: Céline Dion und Michael Jackson. Céline Dion faszinierte mich schon als sehr kleines Kind. Sie war und ist für mich hauptverantwortlich für meine stimmliche Prägung. Ich konnte mich stundenlang mit ihren Riffs oder der Dynamik eines Songs auseinandersetzen, lange bevor ich überhaupt die richtigen Begriffe dafür kannte.
Michael Jackson kam später in mein Leben. Durch seine Musik entfaltete sich meine Musikalität nochmals ganz neu. Mein Gefühl für Rhythmik wurde ziemlich auf den Kopf gestellt und ich entdeckte völlig neue Möglichkeiten, mich musikalisch auszudrücken.
Beiden verdanke ich etwas, das bis heute ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist: die Freude daran, die eigene Musikalität zu entdecken, statt einer bestimmten Vorstellung davon entsprechen zu müssen, wie eine Stimme klingen sollte.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Nicht besser, anders.
Ich glaube nicht daran, dass eine Methode oder Lehrperson für alle Menschen die beste sein kann. Viel spannender finde ich die Frage: Was brauchst du von mir, was du bisher vielleicht noch nicht bekommen hast?
Ich möchte verstehen, wie du lernst, wie deine Stimme funktioniert und was dich gerade daran hindert, auf deine Möglichkeiten zuzugreifen. Daraus entsteht unsere gemeinsame Arbeit.

Wie hast du singen gelernt?
Das meiste habe ich mir tatsächlich selbst beigebracht. Meine Leidenschaft und Faszination waren riesig - ich habe schon als Kind eigentlich nichts anderes gemacht als gesungen, ausprobiert, imitiert, gehört und wieder ausprobiert.
Später kamen Unterricht, Aus- und Weiterbildungen und sehr viel Wissen über Stimme, Anatomie, Körper und Nervensystem dazu.
Was ich mir aber bis heute bewahrt habe, ist diese Neugier: Stimme nicht nur „richtig“ machen zu wollen, sondern wirklich verstehen und erleben zu wollen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Meine Neugier und meine Bereitschaft, auszuprobieren.
Ich wollte nie nur wissen, was funktioniert, sondern auch warum - und was passiert, wenn ich etwas anders mache.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es gibt kaum ein intimeres und gleichzeitig so kraftvolles Instrument wie die Stimme.
Sie ist nicht einfach etwas, das wir besitzen - sie ist Teil von uns. Körper, Emotionen, Nervensystem, Erfahrungen und Persönlichkeit schwingen immer mit.
Genau deshalb finde ich Stimme so faszinierend: Sie ist unser persönlicher Fingerprint und eines unserer unmittelbarsten Mittel, uns auszudrücken.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Auf den Menschen hinter der Stimme.
Natürlich arbeiten wir an Technik. Aber ich schaue genauso darauf, wie jemand lernt, was im Körper passiert, wie viel Sicherheit gerade vorhanden ist und wo vielleicht zu viel Kontrolle oder Druck entsteht.
Ich möchte nicht ständig darauf zeigen, was noch fehlt. Mich interessiert viel mehr: Was ist schon da? Was braucht deine Stimme gerade? Und welche neuen Möglichkeiten können wir gemeinsam entdecken?

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Keine Stunde ist genau gleich, weil auch kein Mensch und keine Stimme jeden Tag gleich sind.
Ich arbeite individuell und verbinde fundierte Stimmtechnik mit Körperwahrnehmung, Nervensystemarbeit, Musikalität und Ausdruck. Übungen entstehen deshalb nicht einfach nach einem fixen Ablauf, sondern aus dem, was deine Stimme gerade braucht.
Mir ist wichtig, dass du nicht nur eine Übung „richtig“ ausführst, sondern zunehmend verstehst und spürst, was in deiner Stimme passiert. Denn langfristig sollst du nicht von mir abhängig sein, sondern deiner eigenen Wahrnehmung und deiner Stimme immer mehr vertrauen können.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Das tollste Erlebnis war weniger ein bestimmter Moment als vielmehr ein Gefühl:
Das Gefühl, unperfekt und echt sein zu können, ohne ständig gefallen oder leisten zu müssen.
Diese Erfahrung hat meine Sicht auf Stimme und Musik stark geprägt. Heute wünsche ich mir genau das auch für andere Sänger*innen: Technik und Können zu entwickeln, ohne dabei den eigenen Ausdruck zu verlieren.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit RAYE.
Ihre Musikalität, ihre Stimme und vor allem die Art, wie kompromisslos sie Persönlichkeit, Emotion und musikalisches Können miteinander verbindet, faszinieren mich enorm.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Diese Frage ist nach wie vor fast schon qualvoll.
Vermutlich Bad von Michael Jackson. Oder doch Yebba? Ich verweigere eine definitive Antwort. :)

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Für mich schafft nicht die Bühne die Magie, sondern das, was zwischen Menschen entsteht.
Eine kleine Bühne mit echter Verbindung kann mich deshalb genauso berühren wie eine riesige.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Menschen. Meine Tiere. Natur. Lernen. Und wahrscheinlich eine ziemlich unstillbare Neugier auf das Menschsein.
Ich liebe es, zu verstehen, warum wir sind, wie wir sind – was uns prägt, was in unserem Körper passiert, warum wir uns manchmal selbst im Weg stehen und was entsteht, wenn wir anfangen, uns wirklich kennenzulernen.
Gleichzeitig wird mir immer wichtiger, dass das Leben nicht zu einem einzigen Selbstoptimierungsprojekt wird. Nicht ständig mehr erreichen, besser werden oder irgendwo ankommen müssen. Sondern auch einfach leben. Ein Zuhause schaffen, in dem ich mich wohlfühle. Zeit mit den Menschen und Tieren verbringen, die ich liebe. Mich in irgendein neues Thema verlieren, Dinge entdecken, gestalten, schöne Dinge genießen, tiefgründige Gespräche führen – und genauso auch mal überhaupt nichts Produktives tun.
Und wenn ich ganz ehrlich bin: Die klassische Trennung zwischen Beruf und Hobby gab es bei mir nie wirklich. Vieles, womit ich mich freiwillig stundenlang beschäftigen würde, ist irgendwann Teil meiner Arbeit geworden. Musik, Stimme, Psychologie, Menschen verstehen, lernen, ausprobieren, kreieren – das ist nicht nur mein Beruf. Das bin einfach ziemlich fest ich.

Ich glaube, am Ende interessiert mich vor allem eines: ein Leben zu führen, das sich wirklich nach meinem eigenen anfühlt.