Instrumentor

Lezioni di pianoforte con

Léo Baumgart

Klavier für Jazz, Improvisation & Groove

Léo ist ein Jazzpianist, der sich leidenschaftlich für die Vermittlung von Musik einsetzt und in Zürich und Genf tätig ist.

Prezzo

10 lezioni di 45 min.: CHF 840

Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.

ritratto di Léo Baumgart

Ubicazione

Pfingstweidstrasse 96
ZHdK, Toni-Areal
8005 Zürich

Rue des Alpes 10
AMR
1201 Genève

Strumento

Pianoforte

Genere musicale

Jazz , bebop, blues e funk

Livello

Principianti e Avanzati

Lingua

Tedesco, francese e inglese

Età

Léo Baumgart insegna allievi da 12 anni

Intervista con Léo Baumgart

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Oscar Peterson, Shai Maestro, Emmet Cohen und Charlie Parker.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als andere Lehrer*innen?
Ich lege grossen Wert auf die Gehörbildung, um das Instrument intuitiv zu erfühlen, kombiniert mit einer strukturierten und verständlichen Jazzpraxis. Das sind die zwei perfekten Säulen, um schnell beim Improvisieren und im Zusammenspiel aufzublühen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Nach einer klassischen und Jazz-Ausbildung in Genf absolviere ich derzeit meinen Bachelor in Jazz-Klavier an der ZHdK. In meiner Ausbildung war es mir besonders wichtig, Stücke und Solos nach Gehör nachzuspielen, um das typische Jazz-Vokabular zu verinnerlichen.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich lasse die Theorie beiseite und lasse mich ganz vom Gehör und der Energie des Moments leiten. Ich suche nach echten Emotionen durch einen kreativen Prozess, der sich so natürlich und organisch wie möglich anfühlen soll.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ein Yamaha-Flügel und ein Nord Piano 5.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Neugier und die reine Leidenschaft, meine Hände auf die Tasten zu legen. Das hat mir die nötige Disziplin gegeben, um zu verstehen, dass Musik zwar anspruchsvoll ist, aber vor allem Spass machen muss.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Eine unglaubliche polyphone Vielfalt... und den logistischen Nachteil, dass es extrem schwer zu transportieren ist!

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Dass der/die Schüler*in sich wohlfühlt und Freude am Spielen hat. Improvisation und Jazz können einschüchternd wirken, deshalb schaffe ich eine vertrauensvolle Atmosphäre. Zudem fördere ich die Entdeckung neuer Musikstile, um die eigene Praxis zu bereichern.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Zunächst tauschen wir uns über deine aktuelle Musikauswahl aus, anschliessend gehen wir deine Stücke (allein oder zu zweit) durch und ich gebe dir individuelles Feedback. Danach geht es weiter mit technischen Übungen (Voicings, Tonleitern, Rhythmen, neue melodische Ideen, Arbeit am Klang usw.), die direkt mit den aktuellen Stücken zusammenhängen. Ich schliesse den Unterricht sehr gerne mit ein paar Minuten Gehörbildung ab, mit Feedback und Tipps von mir, damit dies nach und nach zum Automatismus wird.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Mein Hauptziel ist es, ihnen die Freude am Klavier zu vermitteln, damit sie sich ganz von alleine und gerne an die Tasten setzen. Ich gestalte den Unterricht spielerisch und herzlich, damit das Klavierspielen nie als Pflicht oder Last empfunden wird.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker*in?
Dieser fast magische Moment, wenn die Musik plötzlich lebendig wird – egal ob alleine oder in der Band. Diese tiefe Verbindung und Synergie mit anderen Musiker*innen löst ein unbeschreibliches Gefühl aus.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich hatte das Glück, zweimal mit meiner damaligen Band an der Fête de la Musique in Genf aufzutreten. Das waren unvergessliche Momente und eine tolle Bühnenerfahrung.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Einmal mit dem Pianisten Shai Maestro auf der Bühne stehen oder ein Bass-Solo von Christian McBride begleiten.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das Album «Night Train» (1963) vom Oscar Peterson Trio. Ein absoluter Klassiker, der einfach zeitlos ist.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In der Victoria Hall in Genf. Ein wunderschöner Saal, der zwar meistens für klassische Musik genutzt wird, in dem Jazz aber eine magische Resonanz hat.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Freund*innen, meine Familie sowie Sport – ganz besonders Fussball und Laufen.