Lezioni di canto con
Marienne Montero
Gesang für Pop mit klassischer Technik
Marienne ist Singer-Songwriterin aus Luzern und zieht das Publikum mit ihrer gefühlvollen und starken Stimme in ihren Bann.
Prezzo
10 lezioni di 45 min.: CHF 930
Ubicazione
Spitzmattstrasse 12
Homestudio
6010 Kriens
Strumento
Canto
Genere musicale
Pop, r'n'b e soul
Livello
Principianti e Avanzati
Lingua
Tedesco, inglese e spagnolo
Età
Marienne Montero insegna allievi da 16 anni
T'insegno quanto segue
- Atemtechnik: Zwerchfellatmung
- Basics aus dem klassischen Gesang auf Pop angewendet: Squillo (Ton klingeln lassen), Stütze (Zwerchfellmuskulatur aktivieren), Resonanzkörper benutzen (Gesang ohne Mikrofon)
- Pop-Twang
- Belting
- Stimmbänder-Stretching für eine flexible Range
- Stimmpositionierung ermitteln dank persönlichem Kazoo für meine Schüler*innen
- Bruststimme und Kopfstimme stärken
- Volumen und Kraft in der Stimme aufbauen
- Ausdauer für anspruchsvolle Songs mittels Mini-Trampolin, Hanteln und anderen Körpergewichtsübungen trainieren
- Ausdruck und Phrasierung der Songs mit engem Bezug zum Songtext ausarbeiten
- Veranschaulichungsmaterial (YouTube, Luftballon, Metaphern, Bilder etc.)
Formazione
Privatunterricht bei Joel Montero seit 2016
Progetti
Eigene Band unter dem Künstlernamen Marienne Montero, unterschiedliche Formationen, meist im Duo mit Yannic Ambach an der Gitarre
T'insegno preferibilmente i brani / lavori dei seguenti artisti / compositori
Olivia Dean, Adele, Christina Aguilera, Lizzy McAlpine, Carole King, Chappell Roan, Jessie J e Demi Lovato
Intervista con Marienne Montero
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Da gibt es einige Künstlerinnen, die mich auf verschiedene Art geprägt haben:
Als Kind war ich absoluter Miley Cyrus Fan und singe bis heute noch für mich «The Climb» als Glücksbringer vor wichtigen Anlässen. Ihre starke Stimme hat mich schon immer fasziniert und logischerweise wünschte ich mir ebenfalls mal ein Doppelleben wie Hannah Montana zu führen.
Adele hat mich mit ihrer warmen und souligen Stimme in ihren Bann gezogen. Ich liebe Powerballaden, die sowohl gefühlvoll leise Passagen haben und trotzdem mit einem kraftvollen Höhepunkt enden. Dazu kommen Belting-Legenden wie Demi Lovato, Jessie J und Christina Aguilera, die mich dazu inspirieren, so richtig Vollgas auf der Bühne zu geben.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich helfe dir, deine ganz individuelle Stimmfarbe zu entdecken und die Tools zu finden, die dich frei und sicher singen lassen. Besonders gerne unterstütze ich junge Frauen dabei, ihre erwachsene Stimme zu finden und deren Volumen und Vielseitigkeit zu zeigen. Es ist mir wichtig, dass du stark und selbstbewusst aus dem Gesangsunterricht gehen kannst. Viele meiner Unterrichtstechniken kommen von der Ur-Disziplin, dem Operngesang, aber mehr dazu im nächsten Abschnitt!
Wie hast du singen gelernt?
Beide meine Eltern sind hauptberufliche Opernsänger: Meine Mutter Sopran und mein Vater Tenor. Mir ist das Singen also praktisch in die Wiege gelegt worden, ich durfte immer ins Theater mitkommen und hörte den Sänger*innen beim Aufwärmen zu. So kenne ich auch die besten Notfall-Tricks, wie man trotz Erkältung singen kann. Weil mich die Musik so gefesselt hatte, fing ich selber an zu singen und fand mich im Pop-Bereich am wohlsten. Meine Eltern haben mir jeweils die «Geheimnisse» dahinter erklärt, wie man gewisse Töne erreicht oder wie mir anstrengende Passagen leichter fallen könnten und liessen mir dabei stets den Raum, die Theorie selber auszuprobieren und zu üben.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Sobald ich eine Melodie im Kopf habe, halte ich sie sofort fest, sei es als Voicememo oder Video. Danach suche ich am Klavier passende Harmonien und arbeite mich zu einem Loop heran, auf dem ich dann die Lyrics schreibe. Die Texte entstehen in kleineren Abschnitten, die ich wie Puzzleteile zu einer stimmigen Reihenfolge zusammensetze. Wichtig ist mir, den Song danach einige Tage «marinieren» zu lassen, denn oft bringt der Abstand die entscheidende neue Idee für die zweite Strophe.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich nehme meine Songs im Homestudio auf. Dafür benutze ich als Condenser Mikrophone den Neumann TLM 103, als Interface den Focusrite Scarlett 18i8 und das Yamaha Digitalpiano CLP 875.
Zuerst benutzte ich ein Rode NT1a Studio Microphone für Demos. Da ich aber seit letztem Jahr meine Songs selber aufnehme, habe ich mich für das Neumann-Modell entschieden, weil das einen viel näheren und wärmeren Klang aufnimmt und das für meine Songs ideal passt.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich denke, dass Neugier eine grosse Rolle gespielt hat. Es hat mich immer schon fasziniert, zu wissen, wie verschiedene Techniken funktionieren, und ich habe teilweise versucht, Sängerinnen zu imitieren, um zu spüren, wo deren Stimmposition liegt und anschliessend selber damit zu experimentieren. Es ist sehr spannend herauszufinden, zu was die Stimme alles fähig sein kann und was für Sounds man produzieren kann.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Definitiv Freiheit. Man kann immer und überall singen, sich ausdrücken und vor allem «kontrolliert schreien». Nach einer schweren Zeit will man sich manchmal einfach die Seele vom Leib schreien: Das geht mit Singen auch – nur dass das nicht auffällt und ohne dass man sich dabei verletzt ;) Singen hat durch den Einsatz der Atmung eine regulierende Wirkung auf unser Nervensystem und ermöglicht, Emotionen zu verarbeiten. Es gibt immer einen passenden Song für jede Lebenssituation, egal ob glücklich oder weniger glücklich. Das finde ich schon sehr cool am Gesang.
Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Individualität steht bei mir im Vordergrund. Es ist mir wichtig, dass sich meine Schüler*innen bei mir wohl genug fühlen, um über ihre Grenzen hinauswachsen zu wollen. Beim Singen geht es vor allem um Bilder und Vorstellungen: Manchmal klickt es bei jemandem mit der einen Analogie und bei jemand anderem mit ganz anderen Mitteln.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Wir fangen zuerst mit Einsingübungen an, um den Stimmmuskel kontrolliert zu dehnen. Dazu kombinieren wir Übungen zur Atemtechnik. Danach übertragen wir einige Übungen auf den konkreten Song und arbeiten dann Schritt für Schritt auf die Lyrics hin. Dazwischen können Kraftübungen oder Ausdauertraining auf dem Mini-Trampolin dazu beitragen, dass in Zukunft lange Melodien oder hohe Töne leichter ausgeführt werden können.
Am Schluss trinken wir einen Schluck Wasser und besprechen die Ziele für die nächste Lektion und wie du dich unter der Woche darauf vorbereiten kannst.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
2022 durfte ich den Nachwuchspreis «Kleiner Prix Walo» in der Sparte «Gesang mit Band» gewinnen. Das Beste daran war, dass ich es mit meinen eigenen Songs geschafft habe, was für mich einfach das Grösste war.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die Prix Walo Gala wurde im SRF Studio 1 gedreht und ich durfte hautnah miterleben, was ein ganzes Produktionsteam auf die Beine stellen kann.
Mein grösster Live-Auftritt war im Kaufleuten in Zürich als Hauptact für den Zürcher Journalistenpreis.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Im Mai 2026 kam Olivia Dean mit ihrer Band nach Zürich und ich habe mich direkt in diese Show verliebt. Es wäre mir eine Riesenehre, mit ihr ein Duett live zu performen.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
«If you go there, I hope you find it» von den Paper Kites. Ich liebe jedes einzelne Lied und höre das Album ständig auf und ab. Ich würde mich dann an den Strand setzen und die Aussicht geniessen.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Jazz Café in Camden, London wäre ein Ziel und in der Schweiz finde ich das Plaza in Zürich eine coole Location mit tollem Publikum.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie ist für mich ohne Frage auf Platz 1. Auf den weiteren Plätzen kommen Crafty-Aktivitäten, mein Jura-Studium und sonstige kreative Projekte mit Freunden.