Lezioni di canto con
Mathilda Schwarz
Gesang von Pop, Country und Grunge bis R'n'B
Sowohl als Sängerin als auch als Gesangslehrerin stehen bei Mathilda an oberster Stelle Musikalität und Gestaltung. Darüber hinaus hat sie ein Faible für Stimmbildung.
Prezzo
10 lezioni di 45 min.: CHF 840
Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.
Ubicazione
Freilagerstrasse 39
8047 Zürich
Strumento
Canto
Genere musicale
Pop, rock, jazz , blues, country, musica folcloristica, grunge, musica popolare e r'n'b
Livello
Principianti e Avanzati
Lingua
Tedesco e inglese
Età
Mathilda Schwarz insegna allievi da 12 anni
T'insegno quanto segue
Formazione
- Ab August 26 Master in Pop-Rock. Gesang am WIAM mit Schwerpunkt Pädagogik
Progetti
T'insegno preferibilmente i brani / lavori dei seguenti artisti / compositori
Norah Jones, Yebba, Britney Spears, Fiona Apple, Billie Eilish, Mitski, Fleetwood Mac, Carole King, Jeff Buckley, Amy Winehouse, Radiohead e Christina Aguilera
Intervista con Mathilda Schwarz
Welche*r
Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Als Kind und Jugendliche habe ich Cello gespielt. Meine Lieblingscellistin war
Jacqueline du Pré. Immer wieder habe ich ihre Aufnahmen angehört. Obschon es in
der Klassischen Musik viele Vorgaben gibt, wie ein Stück zu spielen ist (ganz
anders als im Jazz bspw.), gewöhnt man sich gerne an eine Aufnahme und ist
irritiert, wenn man sich zur Abwechslung eine Version von Steven Isserlis
anhört. Bei Jacqueline du Prés Interpretationen beeindruckte mich immer wieder,
wie geschmackvoll sie bei jeder Aufnahme das perfekte Ausmass an Intensität,
Weichheit, Dynamik, Drama, Leichtigkeit etc. zu treffen schien. Noch toller ist
es, ihr dabei zuzusehen: Wie sie ihr Instrument umarmt! Daran denke ich oft
bei eigenen Auftritten. Jacqueline du Pré ist gesessen und hat wohl kaum ins
Publikum geschaut. Da gibt es keine Tanz-Choreographien wie bei (heutigen)
Pop-Stars. Und trotzdem sind das für mich Wahnsinnsshows. (Nichts gegen Steven
Isserlis oder Pop-Stars!)
Was kannst
du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ganz bei dir selbst zu sein und deinen eigenen, persönlichen Ausdruck zu
finden.
Wie hast du
singen gelernt?
Das hat früh begonnen! Als mir meine Eltern zweistimmig Gute-Nacht-Lieder
vorgesungen haben, habe ich gleich miteingestimmt. Im Gymnasium, wo ich das
Musische Profil mit Schwerpunktfach Musik besuchte, nahm ich dann erstmals
Gesangsunterricht, und zwar in Klassischem Gesang. Einige Jahre später bin ich
beim Pop-Rock-Gesang gelandet und könnte mit dieser Entwicklung nicht
zufriedener sein.
Wie gehst
du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich wähle ein Bild, ein Wort oder ein Gefühl und setze mich damit ans Klavier.
Dann improvisiere ich ganz viel und schaue, in welche Richtung es mich zieht.
Auf welchem
Equipment spielst du heute?
-
Welche
persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Freude an technischen Herausforderungen, Freude daran, eine Interpretation
immer und immer wieder zu überarbeiten und zu perfektionieren.
Was hat
dein Instrument, was andere nicht haben?
Sehr viel Persönlichkeit.
Worauf
achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Singen ist sehr persönlich, es ist mir daher stets ein Anliegen, einen Safe
Space zu bieten. Erst wenn die wichtige Grundlage gegeben ist, dass sich alle
Beteiligten wohlfühlen und Freude haben, darf es im zweiten Schritt um Ambition
gehen.
Wie baust
du deine Musikstunden auf?
Gerne starte ich mit einem kurzen Gespräch über das momentane Wohlbefinden der
S:S, und darüber, wo man im Unterricht steht (was singen wir gerade, was ist
unser nächstes Ziel?), anschliessend ein Aufwärmen für Körper und Stimme und
dann z.B. zum Song. Oder — je nach Bedürfnis — zur Übung, sei es das Hoch- und
Runtersingen von Scales oder eine Übung für die Stimme, für eine bestimmte
Gesangstechnik.
Wie gehst
du bei Kindern vor?
Der Unterricht soll immer Freude bereiten. Wenn das Kind dazu offen ist,
fordere ich es gerne zur Improvisation auf. Daneben fokussiere ich darauf,
folgende Basics zu festigen: genaues Hinhören (und Intonation), Rhythmusgefühl,
Sinn für Gestaltung (in jungem Alter z.B. gerne Fokus auf Dynamik).
Was war bis
anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Am allerschönsten finde ich es, wenn mir Leute aus dem Publikum sagen, dass sie
die Musik berührt hat.
Welches war
die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Die grösste Bühne bisher, glaube ich, war in der Galvanik in Zug.
Mit
welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Am liebsten spiele ich mit meinen Freund*innen zusammen, die mir nahestehen und
talentierte Musiker*innen sind. Um die Frage aber dennoch für Euch interessant
zu beantworten: Müsste es eine berühmte Person sein, käme mir als erstes Beth
Gibbons in den Sinn. Sie ist Vorbild und Inspiration für mich in ihrer Musik,
ihrem Gesang und ihrem Auftreten.
Welche eine
Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
The Beatles, White Album.
Auf welcher
Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Egal, möglichst intim und dunkel. (Dunkel für die Stimmung, nicht, um nicht
gesehen zu werden!)
Was ist
neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freund*innen, Bewegung, Kultur.