Instrumentor

Lezioni di canto, canto e chitarra, canto e pianoforte e songwriting con

Mauro Stocker

Gesang und Songwriting für Pop, Indie, Folk und Soul

Mauro ist Sänger, Songwriter und Produzent. Als «Cossmo» veröffentlicht er eigene Musik und steht regelmässig auf der Bühne.

Prezzo

10 lezioni di 45 min.: CHF 840

Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.

ritratto di Mauro Stocker

Ubicazione

-
8910 Affoltern am Albis

Mauro Stocker offre anche l'insegnamento a distanza.

Come funziona l'insegnamento a distanza per noi?

Strumento

Canto, canto e chitarra, canto e pianoforte e songwriting

Genere musicale

Pop, Indie Folk, Indie Soul, indie pop, musica folcloristica e soul

Livello

Principianti e Avanzati

Lingua

Età

Mauro Stocker insegna allievi da 4 anni

Intervista con Mauro Stocker

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Anfangs waren es Artists aus dem Bedroom-Pop wie Jeremy Zucker und Lauv, die mich inspiriert haben, eigene Songs zu schreiben und aufzunehmen. In den Lockdown-Zeiten sass ich dann viel am Laptop, produzierte und veröffentlichte meine ersten Songs. Heute sind es Künstler*innen wie Adrianne Lenker, Bon Iver, Lola Young und Dijon, die mich mit ihrer Ehrlichkeit im Ausdruck und ihrer rohen, emotionalen Musik besonders bewegen.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich möchte dir in den Gesangsstunden den Raum geben, deine eigene Stimme zu entdecken. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern darum, mit deiner Stimme Gefühle und Gedanken ausdrücken zu können. Ich unterstütze dich dabei, Vertrauen in deine Stimme zu entwickeln und deinen ganz eigenen Klang zu finden.

Wie hast du singen gelernt?
Eigentlich hatte ich mich als Gitarrist für die Aufnahmeprüfung an der ZHdK beworben, aufgenommen wurde ich dann aber als Sänger. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber rückblickend bin ich sehr dankbar dafür. In meinen Gesangsstunden im Studium haben wir lange daran gearbeitet, Spannungen im Unterkiefer zu lösen, die ich mir beim Singen angewöhnt hatte. Ich lernte verschiedene Gesangstechniken und übte fast täglich. Mit der Zeit hat sich etwas verändert: Meine Stimme wurde freier und beweglicher. Am Ende meines Bachelors hatte ich das Gefühl, ein Stück Freiheit dazugewonnen zu haben. Es fiel mir so viel leichter, Songs genauso zu singen und zu interpretieren, wie ich sie wirklich fühlte.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Oftmals sind es ein paar unverständliche Worte und Klavierakkorde, mit denen alles beginnt. Wenn mir dieses Gedudel gerade besonders gefällt und etwas in mir auslöst, dann spiele ich es den ganzen Abend vor mich hin, finde Melodiefetzen und die richtigen Worte, setze den Song wie ein Puzzle zusammen. Manchmal passiert das in einer halben Stunde, manchmal über ein ganzes Jahr hinweg. Meistens ist der Song eine Reaktion auf einen unmittelbaren Gemütszustand oder das Verarbeiten einer prägenden Erfahrung. Nicht selten schreibe ich einen Songtext, um später zu merken, dass mir anfangs nicht wirklich bewusst war, was ich damit meinte.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Das Schöne an meinem Instrument ist, dass ich es immer dabei habe. Beim Produzieren meiner Songs nehme ich mich mit dem Shure SM7B auf, das mich schon viele Jahre begleitet. Live singe ich ins Shure Beta 58A.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Geduld und Genauigkeit. Fortschritte im Gesang passieren oft in Minischritten und sind nicht immer sofort hörbar. Mir hat es geholfen, regelmässig dranzubleiben und Songs in kleine Portionen und Übungen aufzuteilen. Und darauf zu vertrauen, dass es sich langfristig auszahlt.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Stimme ist ein sehr persönliches Instrument, weil sie bei jedem Menschen einzigartig klingt. Alles, was wir erleben und fühlen, spiegelt sich direkt im Klang wider. Beim Singen hört man oft unmittelbar, was gerade in einem Menschen vorgeht – genau das macht die Stimme so besonders und ausdrucksstark.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Mir ist wichtig, dass du dich im Unterricht wohlfühlst und dich traust, dich auszuprobieren. Ich richte mich nach der Musik, die dich interessiert, und arbeite mit dir an deinen individuellen Zielen. Dabei verbinde ich technische Grundlagen mit musikalischem Ausdruck.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ankommen: Wir sprechen über deinen Übungsstand und klären offene Fragen. Warm-Up: Körper- und Stimmübungen. Hauptteil: Wir singen, spielen, schreiben Songs und feilen an Techniken. Schluss: Wir repetieren gemeinsam das Gelernte und ich gebe dir etwas zum Üben mit. Die Struktur der Lektion passe ich deinen Bedürfnissen und Wünschen an.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern gestalte ich die Lektionen spielerischer und freier. Je nach Alter empfehle ich kürzere Lektionen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Seit ein paar Jahren spiele ich jeweils kurz vor Weihnachten ein Konzert in einem kleinen Secondhand-Shop in meinem Heimatdorf. Die Atmosphäre ist jedes Mal sehr intim und ein bisschen magisch.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Lumnezia Openair

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne einmal mit Bon Iver Musik machen. Seine Songs klingen für mich sehr roh und gefühlsgeladen. Ich glaube, er ist sehr gut darin, diese Emotionen spürbar zu machen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Wahrscheinlich «songs» von Adrianne Lenker, eines meiner Komfortalben :)

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
In deinem Wohnzimmer! Am liebsten mache ich Musik an Orten, die sich heimelig und stimmungsvoll anfühlen, für ein kleineres Publikum das mir direkt gegenübersitzt.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Zeit mit meinen Lieblingsmenschen, Zeit in der Natur, Kunst und gutes Essen!