Instrumentor

Lezioni di sassofono con

Renzo Spotti

Saxophon & Jazzimprovisation für alle Instrumente

NO BULLSHIT! Bei Renzo Spotti lernst Du mit viel Freude und knackig auf den Punkt gebracht leidenschaftliches Jazzsax. SHUT UP & SWING!

Prezzo

10 lezioni di 45 min.: CHF 990

Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 99. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.

Per i bambini, sono possibili anche lezioni di 30 minuti.

ritratto di Renzo Spotti

Ubicazione

Badenerstrasse 129
8004 Zürich

Strumento

Sassofono

Genere musicale

Swing, bebop e improvvisazione libera

Livello

Principianti, Avanzati e Master

Lingua

Tedesco e inglese

Età

Renzo Spotti insegna allievi da 10 anni

Intervista con Renzo Spotti


Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Unbeschreiblich viele Musiker*innen beeinfluss(t)en mich aus den mannigfaltigsten Gründen unerschöpflich stark.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Die Leichtigkeit der Ernsthaftigkeit des Spiels, wie wir es bei Kindern beobachten und gleichzeitig das Spielerische der Ernsthaftigkeit.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mit der Klarinette meines Vaters hatte ich begonnen herumzuspielen und zu improvisieren, und ich spielte mit den Jazzschallplatten meines Vaters mit – eines Tages sass ich dann im Klarinettenunterricht, was ich nicht aussergewöhnlich, sondern als absolute Selbstverständlichkeit empfand.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
In der Regel fliegt mir eine Melodie einfach zu und ich muss sie nur noch zu Papier bringen. Das kann OUT OF NOWHERE und überall geschehen oder beim Improvisieren auf dem Klavier oder dem Sax.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Selmer Super Balanced Action Tenor Sax von 1949. Weil es für mich persönlich soundtechnisch und ergonomisch nichts Besseres gibt.

Aaron Drake New York Jazz Ebonitmundstück 7* mit Brass Chamber. Weil dies schlicht und einfach «mein» Mundstück ist. Ich probierte seither dutzende Mundstücke, und keines entspricht mir auch nur annähernd so gut, wie mein Drake.

Francois Louis Blatt. Stärke 2.5. Weil sie die besten sind. Kann 10 von 10 problemlos spielen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Geduld und Neugierde. Ohne Neugierde begegnet man nichts Neuem und ohne Geduld kommt man sowieso nirgendwo hin.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Saxophon ist in der Lage, die mannigfaltigsten Klänge von sich zu geben, kann der Menschlichen Stimme sehr nahekommen, einer Geige ebenso und vielen anderen Instrumenten auch; und es kann tatsächlich singen, wenn man es lässt.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Während ich Dir die Grundlagen beibringe, die ich als äusserst wichtig empfinde, ist es mir genauso wichtig, dass Du Dich immer auch weit, ja viel zu weit auf die Äste oder das dünne Eis herausgetraust, denn nur dort begegnet Dir der süsse Nektar der Inspiration, der Spielfreude, welche urplötzlich vermeintlich Banallangweiliges schillern und swingen lässt.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich unterrichte seit 35 Jahren, und ich war noch nie ein Freund von Konzepten, egal wie gut die sich verkaufen lassen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Auch Kindern unterrichte ich nicht nach einem bestimmten Konzept.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Eines Tages schaute mich Barry Harris an und sagte: «So, Renzo, jetzt zeige ich Dir etwas, was ich auch Coltrane zeigte, und ich erwarte von Dir, dass Du dies im Gegensatz zu ihm auch wirklich auf Deinem Horn übst!» Wann bekommt man von einem Grossmeister des Jazz’ schon mal was gezeigt, was dieser einem anderen Jazzgiganten zeigte, dieser aber nicht übte? Und natürlich als Barry Harris während einer Meisterklasse in die Runde schaute und sagte: «Listen to Renzo. That’s how a Tenor s’posed to sound like!»

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Rote Fabrik

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ellery Eskelin, weil ich seinen freien Umgang mit der Jazztradition sehr mag.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Glenn Gould, Bach, Goldberg Variations Version von 1980.

Darum!!!

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Clubbühnen, wo das Publikum nahe ist.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Enkelin, Literatur, Kunst, Schwimmen & der FCZ.