Prendre des cours de violon avec
Izabela Iwanowska
Violine für Klassik, Filmmusik und Pop
Izabela, energievolle Geigerin – bewegt sich zwischen Orchester-, Kammer., Opern und Filmmusik, spielend, hörend, lehrend.
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Prix
10 leçons de 45 min.: CHF 930
Pour les enfants, des leçons de 30 minutes sont également possibles.
Lieu
Neustadt
6003 Luzern
-
9240 Uzwil
Izabela Iwanowska propose également un téléenseignement.
Instrument
Violon
Style musical
Baroque, classique, romantisme, musique nouvelle, musique de film, pop, rock, improvisation libre et jazz
Niveau
Débutant, Avancé et Professionnel
Langue
Allemand, anglais, polonaise et espagnol
Âge
Izabela Iwanowska enseigne aux élèves à partir de 5 ans
Je te l'amène
Formation
- 2011 Abschluss an der Hochschule Luzern-Musik, Master of Arts in Orchstermusic bei Prof. S. Hamann
- 2012 Abschluss des Zusatzstudiengangs als Geigerin des LuzernQuartett beim Alban Berg Quartett, an der Hochschule für Tanz und Musik, Köln
- 2013 Abschluss an der Hochschule Luzern-Musik, Master of Arts in Musikpädagogik, bei Prof. S. Hammann und Prof. I. Karsko
Projets
21St Century Orchestra
Zuger Sinfonietta
Camerata Schweiz
Camerata Zürich
Sinfonietta Schaffhausen
Je t'apporte volontiers des morceaux / oeuvres de ces artistes / compositeurs que j'apprécie
J. S. Bach – Partitas und Sonatas für Violine Solo, W.A. Mozart Violinkonzerte, Violinsonaten, L. Van Beethoven – Romanzen, Violin Konzert, H. Wieniawski, G. Bacewicz, K. Szymanowski, P. Tschaikowski, J. Sibelius, A. Dvorak et Das Repertoire ist für mich nicht entscheidend. Ich liebe die Musik und bewege mich in meinem Repertoire mit grosser Sicherheit.
Interview avec Izabela Iwanowska
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Sebastian Hamman, Daniel Dodds und Igro Karsko haben mich und meinen musikalischen Weg nachhaltig geprägt. Mit ihnen studieren und arbeiten zu dürfen, war und ist für mich eine grosse Bereicherung. Der tägliche Austausch, ihr Charisma und die Nähe zu ihren musikalischen Gedankenwelten eröffnen mir immer wieder neue Perspektiven – diese Erfahrungen sind für mich von unschätzbarem Wert. Es gibt viele herausragende Musikerpersönlichkeiten, die mich tief inspirieren und begleiten, darunter Midori, Tabea Zimmermann, Janine Jansen, Inmo Jung und viele andere. Die Möglichkeit, mit solchen Künstlerpersönlichkeiten Musik zu machen, ihnen zuzuhören oder sie einfach zu beobachten, empfinde ich als etwas sehr Persönliches und zutiefst Schönes – Momente, die meine Liebe zur Musik immer wieder neu bestätigen.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich bringe eine sehr grosse internationale Erfahrung mit und durfte von herausragenden Musikerpersönlichkeiten lernen. Über viele Jahre hinweg habe ich unzählige Meisterkurse besucht, stets weitergesucht und tue das bis heute – Lernen und Weiterentwickeln sind für mich ein fortlaufender Prozess. Dadurch verfüge ich über vielfältige Einblicke und kenne unterschiedliche Lern- und Übemethoden, die ich individuell auf die jeweiligen Schülerinnen und Schüler abstimme. Mein starkes Interesse an Psychologie hilft mir zusätzlich, Menschen gut zu verstehen und einen direkten, vertrauensvollen Zugang zu ihnen zu finden. Besonders wichtig ist mir die körperliche und intuitive Verbindung zum Instrument: Ich nehme mein Instrument sehr fein wahr, fast so, als wäre es ein Teil meines Körpers. Dieses bewusste Spielgefühl, verbunden mit musikalischem Verständnis und mentaler Klarheit, kann ich auf eine Weise vermitteln, die nachhaltig wirkt und den Schüler*innen Sicherheit, Selbstvertrauen und Eigenständigkeit gibt.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe schon immer sehr viel gesungen. Als meine Eltern beschlossen, ein Klavier zu kaufen, kam ein Klavierstimmer zu uns nach Hause, um das Instrument vorzubereiten. Während er arbeitete, sass ich auf einem kleinen Stuhl neben ihm und sang ununterbrochen – so sehr, dass er sich kaum auf das Stimmen konzentrieren konnte. Schliesslich sprach er meine Eltern darauf an und bemerkte, wie sauber und selbstverständlich ich intonierte. Er meinte, die Geige könnte ein besonders passendes Instrument für mich sein. Neugierig geworden, gingen wir daraufhin zu einer Geigenlehrerin, die mich sehr genau prüfte. Zusätzlich besuchte ich mehrere Konzerte, um das Instrument bewusst zu erleben und seinen Klang kennenzulernen. So reifte mein eigener Wunsch, Geige zu lernen – und ich entschied mich schliesslich, mit dem Geigenspiel zu beginnen.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich komponiere nicht, arrangiere aber Stücke für Schüler*innen. Je nach Wunsch.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich darf momeman auf einer Landolfi spielen und auf einer modernen Violine vom Thiemo Schutter in Bern.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich bin sehr pflichtbewusst und diszipliniert. Ich gebe nicht schnell auf.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mein Instrument hat eine Seele 🙂 In Polen nennt man den Stimmstock im Inneren von Streichinstrumenten so – ein Name, den ich besonders schön finde. Ausserdem kann man mit der Violine unterschiedlichste Klänge imitieren.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir sind Respekt und eine klare Kommunikation besonders wichtig. Wenn ein*e Schüler*in nach Hause geht, soll ganz klar sein, was und wie geübt wird. Ich achte bewusst darauf, dass Fortschritte wahrnehmbar und motivierend sind.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Zu Beginn des Unterrichts begrüsse ich meine Schülerin oder meinen Schüler und nehme mir kurz Zeit, nachzufragen, wie es geht und wie der Tag bisher war. Mir ist wichtig, dass wir in einer entspannten und vertrauensvollen Atmosphäre starten.
Danach stimmen wir das Instrument und wärmen uns gemeinsam ein. Das kann eine Tonleiter sein oder eine gezielte Übung, je nachdem, was gerade sinnvoll ist und was der Körper und das Instrument brauchen. Anschliessend schauen wir zusammen, was im Moment ansteht: An welchen Stücke möchten wir weiterarbeiten? Gibt es etwas, das besonders schwierig ist oder das gerade mehr Aufmerksamkeit braucht? Dabei gehe ich auf die individuellen Bedürfnisse ein und passe den Unterricht flexibel an. Im weiteren Verlauf arbeite ich oft aktiv mit, indem ich auf der Geige oder am Klavier mitspiele. Gemeinsam nehmen wir uns herausfordernde Stellen genau vor, hören hin, probieren aus und üben gezielt, bis sich eine Lösung gut anfühlt – technisch wie musikalisch.
Am Ende der Stunde besprechen wir gemeinsam, woran bis zur nächsten Lektion gearbeitet werden soll. Ich gebe klare Übehinweise und kläre offene Fragen, damit meine Schülerinnen und Schüler motiviert und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern gestalte ich den Unterricht ähnlich wie bei Erwachsenen – jedoch bewusst spielerisch und fantasievoll. Zu Beginn begrüsse ich das Kind herzlich und nehme mir kurz Zeit, um anzukommen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.
Das Einspielen erfolgt in Form von kleinen musikalischen Spielen. Wir wärmen uns mit einfachen Übungen, Liedern oder Bewegungen auf, oft verbunden mit Bildern oder Geschichten. Dabei setze ich gerne Aufkleber, kleine Plüschtiere oder andere Hilfsmittel ein, um Motivation und Freude zu fördern.
Im weiteren Verlauf schauen wir gemeinsam, was wir heute machen möchten: Welche Stücke spielen wir? Gibt es etwas Neues zu entdecken oder etwas, das wir nochmals üben möchten? Ich achte darauf, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten und die Aufmerksamkeit des Kindes spielerisch zu halten.
Herausfordernde Stellen werden in kleine, gut machbare Schritte aufgeteilt und mit Fantasie, Bewegung oder Spielen verbunden. Oft spiele ich selbst mit auf der Geige oder am Klavier, damit das Kind zuhören, nachahmen und gemeinsam musizieren kann.
Am Ende der Stunde fasse ich kurz zusammen, was wir gelernt haben. Die Übeaufgaben erkläre ich kindgerecht und motivierend, sodass das Üben zu Hause mit Freude verbunden bleibt.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ich durfte bereits viele besondere und wertvolle Erlebnisse sammeln. Besonders die zahlreichen Konzerte mit den FSL waren und sind für mich immer wieder echte Highlights.
Ein ganz anderes Highlight war ein Konzert in der Royal Albert Hall in London, bei dem ich gemeinsam mit Ronan Keating auftreten durfte. Teil dieses Projekts zu sein und an einem so bedeutenden Ort zu musizieren, war eine einzigartige und sehr inspirierende Erfahrung.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Elbphilharmonie Hamburg, Suntory Hall Tokyo, Musikverein Wien, Philharmonie Berlin, Royal Albert Hall London und viele andere.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde sehr gerne mit Janine Janson spielen, weil die Musik meine Seele berührt – selbst dann, wenn ich nur die Aufnahmen höre. Ich empfinde eine wunderbare Ausstrahlung, grosse Leidenschaft und starkes Charisma.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
J. S. Bach: Goldberg-Variationen, interpretiert von Glenn Gould, die Rokoko-Variationen von P. I. Tschaikowsky, gespielt von Mischa Maisky, sowie die Klavierkonzerte von F. Chopin, interpretiert von Krystian Zimerman. Diese Werke habe ich in meinen Teenagerjahren immer wieder gehört, oft zum Einschlafen, und dabei von grossen Auftritten geträumt. Mit Mischa Maisky durfte ich später tatsächlich musizieren und unter anderem die wunderbaren Rokoko-Variationen aufführen.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele am Liebesten in KKL Luzern. Die Akustik ist fantastisch und egal wo ich spiele, ich bin immer begeistert von dem Saal in Luzern.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Kinder, meine Beziehung und meine Familie. Das Leben an sich☺ Wandern und das Leben in all seinen Facetten jeden Tag geniessen.