Learn violin and viola with
Izabela Iwanowska
Violine für Klassik, Filmmusik und Pop
Izabela ist eine energievolle Geigerin. Sie bewegt sich zwischen Orchester-, Kammer-, Filmmusik und Opern – spielend, hörend, lehrend.
Price
10 lessons of 45 min.: CHF 930
For children, 30-minute lessons are also possible.
Location
Neustadt
6003 Luzern
-
9500 Wil
Instrument
Violin and viola
Music style
Baroque, classical, romantic, new music, film music, pop, rock, free improvisation, and jazz
Level
Beginner, Advanced, and Master
Language
German, English, polish, Spanish, and Italian
Age
Izabela Iwanowska teaches students from 5 years
I can teach you
Ich kann Schüler*innen dabei unterstützen, selbstständig und effizient zu arbeiten. Ich helfe dabei, eine solide Technik aufzubauen, arbeite musikalisch intensiv und fördere ein gutes Gefühl für das Instrument sowie das Selbstvertrauen. Das gemeinsame Verfolgen ausgewählter Ziele ist mir sehr wichtig.
Education
2013
Seminar zum Thema «Frühinstrumentaler Violinunterricht nach ganzheitlichem Konzept» mit Frau Andrea Holzer Rhomberg (Autorin der Geigenschule «Fiedel Max»).
2013
Abschluss an der Hochschule Luzern-Musik, Master of Arts in Musikpädagogik, bei Prof. Sebastian Hamann und Igor Karsko
2012
Abschluss des Zusatzstudiengangs Kammermusik als Geigerin des LuzernQuartett beim Alban Berg Quartet an der Hochschule für Musik und Tanz, Köln
2010
Master of Arts in Music in Orchestermusik an der Hochschule Luzern-Musik bei Prof. Sebastian Hamann
2006
Abschluss an der Stanislaw Moniuszko Musikakademie in Danzig (Performance und Pädagogik) bei Prof. Miroslawa Pawlak
2005
Austausch-Semester an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Ina Kertscher
2001 - 2006
Studium an der Musikakademie in Danzig
Projects
Festival Strings Lucerne - festes Mitglied
21St Century Orchestra
Zuger Sinfonietta
Camerata Schweiz
Camerata Zürich
Sinfonietta Schaffhausen
I love to teach you songs / works from these artists / composers
J.S. Bach, W. A. Mozart, L. van Beethoven, H. Wieniawski, G. Bacewicz, K. Szymanowski, P. Tschaikowski, J. Sibelius, A. Dvorak, and das Repertoire ist für mich nicht entscheidend. Ich liebe die Musik und bewege mich in meinem Repertoire mit grosser Sicherheit.
Interview with Izabela Iwanowska
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Sebastian Hamman, Daniel Dodds und Igor Karsko haben mich und meinen musikalischen Weg nachhaltig geprägt. Mit ihnen studieren und arbeiten zu dürfen, war und ist für mich eine grosse Bereicherung. Der tägliche Austausch, ihr Charisma und die Nähe zu ihren musikalischen Gedankenwelten eröffnen mir immer wieder neue Perspektiven – diese Erfahrungen sind für mich von unschätzbarem Wert.
Es gibt viele herausragende Musikerpersönlichkeiten, die mich tief inspirieren und begleiten, darunter Midori, Tabea Zimmermann, Janine Jansen, Inmo Jung und viele andere. Die Möglichkeit, mit solchen Künstlerpersönlichkeiten Musik zu machen, ihnen zuzuhören oder sie einfach zu beobachten, empfinde ich als etwas sehr Persönliches und zutiefst Schönes – Momente, die meine Liebe zur Musik immer wieder neu bestätigen.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich bringe eine sehr grosse internationale Erfahrung mit und durfte von herausragenden Musikerpersönlichkeiten lernen.
Über viele Jahre hinweg habe ich unzählige Meisterkurse besucht, stets weitergesucht und tue das bis heute – Lernen und Weiterentwickeln sind für mich ein fortlaufender Prozess. Dadurch verfüge ich über vielfältige Einblicke und kenne unterschiedliche Lern- und Übemethoden, die ich individuell auf die jeweiligen Schülerinnen und Schüler abstimme.
Mein starkes Interesse an Psychologie hilft mir zusätzlich, Menschen gut zu verstehen und einen direkten, vertrauensvollen Zugang zu ihnen zu finden. Besonders wichtig ist mir die körperliche und intuitive Verbindung zum Instrument: Ich nehme mein Instrument sehr fein wahr, fast so, als wäre es ein Teil meines Körpers. Dieses bewusste Spielgefühl, verbunden mit musikalischem Verständnis und mentaler Klarheit, kann ich auf eine Weise vermitteln, die nachhaltig wirkt und den Schüler*innen Sicherheit, Selbstvertrauen und Eigenständigkeit gibt.
Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe schon immer sehr viel gesungen. Als meine Eltern beschlossen, ein Klavier zu kaufen, kam ein Klavierstimmer zu uns nach Hause, um das Instrument vorzubereiten. Während er arbeitete, sass ich auf einem kleinen Stuhl neben ihm und sang ununterbrochen – so sehr, dass er sich kaum auf das Stimmen konzentrieren konnte. Schliesslich sprach er meine Eltern darauf an und bemerkte, wie sauber und selbstverständlich ich intonierte. Er meinte, die Geige könnte ein besonders passendes Instrument für mich sein. Neugierig geworden, gingen wir daraufhin zu einer Geigenlehrerin, die mich sehr genau prüfte. Zusätzlich besuchte ich mehrere Konzerte, um das Instrument bewusst zu erleben und seinen Klang kennenzulernen. So reifte mein eigener Wunsch, Geige zu lernen – und ich entschied mich schliesslich, mit dem Geigenspiel zu beginnen.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich komponiere nicht, arrangiere aber Stücke für Schüler*innen. Je nach Wunsch.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich darf momeman auf einer Landolfi spielen und auf einer modernen Violine vom Thiemo Schutter in Bern.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich bin sehr pflichtbewusst und diszipliniert. Ich gebe nicht schnell auf.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mein Instrument hat eine Seele. In Polen nennt man den Stimmstock im Inneren von Streichinstrumenten so – ein Name, den ich besonders schön finde. Ausserdem kann man mit der Violine unterschiedlichste Klänge imitieren.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mir sind Respekt und eine klare Kommunikation besonders wichtig. Wenn ein*e Schüler*in nach Hause geht, soll ganz klar sein, was und wie geübt wird. Ich achte bewusst darauf, dass Fortschritte wahrnehmbar und motivierend sind.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Zu Beginn des Unterrichts begrüsse ich meine Schülerin oder meinen Schüler und nehme mir kurz Zeit, nachzufragen, wie es geht und wie der Tag bisher war. Mir ist wichtig, dass wir in einer entspannten und vertrauensvollen Atmosphäre starten.
Danach stimmen wir das Instrument und wärmen uns gemeinsam ein. Das kann eine Tonleiter sein oder eine gezielte Übung, je nachdem, was gerade sinnvoll ist und was der Körper und das Instrument brauchen. Anschliessend schauen wir zusammen, was im Moment ansteht: An welchen Stücken möchten wir weiterarbeiten? Gibt es etwas, das besonders schwierig ist oder das gerade mehr Aufmerksamkeit braucht? Dabei gehe ich auf die individuellen Bedürfnisse ein und passe den Unterricht flexibel an. Im weiteren Verlauf arbeite ich oft aktiv mit, indem ich auf der Geige oder am Klavier mitspiele. Gemeinsam nehmen wir uns herausfordernde Stellen genau vor, hören hin, probieren aus und üben gezielt, bis sich eine Lösung gut anfühlt – technisch wie musikalisch.
Am Ende der Stunde besprechen wir gemeinsam, woran bis zur nächsten Lektion gearbeitet werden soll. Ich gebe klare Übehinweise und kläre offene Fragen, damit meine Schülerinnen und Schüler motiviert und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern gestalte ich den Unterricht ähnlich wie bei Erwachsenen – jedoch bewusst spielerisch und fantasievoll. Zu Beginn begrüsse ich das Kind herzlich und nehme mir kurz Zeit, um anzukommen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.
Das Einspielen erfolgt in Form von kleinen musikalischen Spielen. Wir wärmen uns mit einfachen Übungen, Liedern oder Bewegungen auf, oft verbunden mit Bildern oder Geschichten. Dabei setze ich gerne Aufkleber, kleine Plüschtiere oder andere Hilfsmittel ein, um Motivation und Freude zu fördern.
Im weiteren Verlauf schauen wir gemeinsam, was wir heute machen möchten: Welche Stücke spielen wir? Gibt es etwas Neues zu entdecken oder etwas, das wir nochmals üben möchten? Ich achte darauf, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten und die Aufmerksamkeit des Kindes spielerisch zu halten.
Herausfordernde Stellen werden in kleine, gut machbare Schritte aufgeteilt und mit Fantasie, Bewegung oder Spielen verbunden. Oft spiele ich selbst mit auf der Geige oder am Klavier, damit das Kind zuhören, nachahmen und gemeinsam musizieren kann.
Am Ende der Stunde fasse ich kurz zusammen, was wir gelernt haben. Die Übeaufgaben erkläre ich kindgerecht und motivierend, sodass das Üben zu Hause mit Freude verbunden bleibt.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ich durfte bereits viele besondere und wertvolle Erlebnisse sammeln. Besonders die zahlreichen Konzerte mit den FSL waren und sind für mich immer wieder echte Highlights.
Ein ganz anderes Highlight war ein Konzert in der Royal Albert Hall in London, bei dem ich gemeinsam mit Ronan Keating auftreten durfte. Teil dieses Projekts zu sein und an einem so bedeutenden Ort zu musizieren, war eine einzigartige und sehr inspirierende Erfahrung.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Elbphilharmonie Hamburg, Suntory Hall Tokyo, Musikverein Wien, Philharmonie Berlin, Royal Albert Hall London und viele andere.
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde sehr gerne mit Janine Jansen spielen, weil die Musik meine Seele berührt – selbst dann, wenn ich nur die Aufnahmen höre. Ich empfinde eine wunderbare Ausstrahlung, grosse Leidenschaft und starkes Charisma.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
J. S. Bach: Goldberg-Variationen, interpretiert von Glenn Gould, die Rokoko-Variationen von P. I. Tschaikowsky, gespielt von Mischa Maisky, sowie die Klavierkonzerte von F. Chopin, interpretiert von Krystian Zimerman. Diese Werke habe ich in meinen Teenagerjahren immer wieder gehört, oft zum Einschlafen, und dabei von grossen Auftritten geträumt. Mit Mischa Maisky durfte ich später tatsächlich musizieren und unter anderem die wunderbaren Rokoko-Variationen aufführen.
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele am liebsten im KKL Luzern. Die Akustik ist fantastisch und egal wo ich spiele, ich bin immer begeistert von dem Saal in Luzern.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Kinder, meine Beziehung und meine Familie. Das Leben an sich, wandern und das Leben in all seinen Facetten jeden Tag geniessen.